Studien und mehr

Fundgrube: Studien und mehr aus dem Internet

Martin Brussig, Dorothee Frings und Johannes Kirsch (2017): Diskriminierungsrisiken in der öffentlichen Arbeitsvermittlung. Erstellt im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Baden-Baden: Nomos, 2017 >> PDF
Die Arbeitsmarktintegration als öffentliche Dienstleistung von Arbeitsagenturen und Jobcentern bildet ein ganz wesentliches Tor zum Eintritt in den Arbeitsmarkt und zur Teilhabe am beruflichen und damit auch am gesellschaftlichen Leben für alle Arbeitsuchenden. Die Folgen von Diskriminierungen in der öffentlichen Arbeitsvermittlung können daher für die betroffenen Personen besonders schwerwiegend sein. Die vorliegende Studie untersucht institutionelle und organisatorische Diskriminierungsrisiken in der öffentlichen Arbeitsvermittlung in Deutschland aus einer rechtswissenschaftlichen und sozialwissenschaftlichen Perspektive.

Esther Schröder (2017): Alleinerziehend – ein Kaleidoskop von Lebens- und Arbeitssituationen. Eine Befragung von alleinerziehenden erwerbsfähigen Leistungsberechtigten im Land Bremen, Bremen: Arbeitnehmerkammer Bremen, Oktober 2017 >> PDF
Die Arbeitnehmerkammer wertet Jahr für Jahr die von der Bundesagentur für Arbeit vorgelegte "Analyse des Arbeitsmarktes für Alleinerziehende" aus und vergleicht die Situation der in Bremen mit den in anderen Bundesländern lebenden Einelternfamilien. Aktuell leben nahezu 17.000 Alleinerziehende mit Kindern unter 18 Jahren in den Städten Bremen und Bremerhaven, 11.000 davon mit einem Kind. Über 90 Prozent sind Frauen. 9.800 sind als Erwerbstätige registriert, 6.600 davon arbeiten in Teilzeit. Als arbeitslos sind 3.877 Alleinerziehende erfasst. Zudem ist bekannt, dass 9.258 erwerbsfähige Alleinerziehende Leistungen nach SGB II erhalten – gänzlich oder aufstockend. Etwa 60 Prozent derer sind nicht arbeitslos gemeldet.

Sophia Schmitz, C. Katharina Spieß und Juliane F. Stahl (2017): Kindertageseinrichtungen: Ausgaben der Familien sind von 1996 bis 2015 mitunter deutlich gestiegen, in: DIW Wochenbericht, Nr. 41/2017 >> PDF
Die Ausgaben der privaten Haushalte für die Betreuung in Kindertageseinrichtungen sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen: für ein Kind unter drei Jahren von durchschnittlich 98 Euro monatlich im Jahr 2005 auf knapp 171 Euro im Jahr 2015 und für ein Kind im Kindergartenalter (ab drei Jahre) in den Jahren 1996 bis 2015 von 71 auf 97 Euro. Gleichzeitig wurde der Kita­Besuch von immer mehr Kindern vollständig von Beitragszahlungen befreit. Dennoch zahlen armutsgefährdete Haushalte, die Kita­Ausgaben tätigen, relativ zu ihrem Einkommen noch immer nahezu genau so viel wie andere Haushalte. Der vorliegende Bericht zeigt erstmals auf Basis von Daten des Sozio­oekonomischen Panels (SOEP) und der Spezialstudie Familien in Deutschland (FiD), wie sich die Ausgaben in den vergangenen Jahren entwickelt haben und wer durch sie wie stark belastet ist. Auch wenn einkommensschwächere Haushalte und alleinerziehende Eltern über die Jahre in geringerem Ausmaß oder überhaupt nicht vom Anstieg der Kita­Ausgaben im sogenannten Kindergartenbereich betroffen waren, sollte künftig noch starker und vor allem in allen Bundesländern einheitlich eine progressive Beitragsstaffelung durchgesetzt werden. Nicht empfehlenswert ist, Kitas grundsätzlich beitragsfrei zu machen, denn Haushalte aus oberen Einkommensgruppen äußern hohe Zahlungsbereitschaften. Diese sind teilweise noch nicht ausgeschöpft und konnten sogar noch gesteigert werden, wenn öffentliche Gelder dafür genutzt würden, die Qualität der Kitas zu erhöhen.

Frank Gesemann und Roland Roth (2017): Erfolgsfaktoren der kommunalen Integration von Geflüchteten, Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2017 >> PDF

Dieter Euler und Eckart Severing (2017): Welche Berufsausbildungen sind durch akademische Bildungsangebote gefährdet? Indikatoren für eine Verschiebung von der Berufsausbildung in akademische Studienangebote, Gütersloh: Bertelsmann-Stiftung, 2017 >> PDF
Immer mehr Schüler verlassen die Schule mit einer Hochschulzugangsberechtigung und können sich zwischen einer Berufsausbildung und einer akademischen Ausbildung entscheiden. Viele dieser Jugendlichen nehmen ein Studium auf - zu Ungunsten der (dualen) Berufsausbildung. Doch nicht nur das Bildungsverhalten der Menschen, sondern auch das Bildungssystem selbst ist im Wandel. Die wachsende Zahl dualer Studiengänge ist nur ein Anzeichen dafür, dass die lange gewahrte Trennmauer zwischen akademischer und beruflicher Bildung bröckelt. Diese Verschiebungen zwischen Studium und Ausbildung haben Konsequenzen für das deutsche Bildungs- und Beschäftigungssystem. Ein Wettbewerb zwischen akademischen und beruflichen Bildungsgängen zu Lasten der Berufsausbildung wird befürchtet. Doch wie groß ist der inhaltliche Überschneidungsbereich und damit das Potenzial dafür, dass berufliche Ausbildungen zukünftig durch ein Studium ersetzt werden? Welche Hinweise auf einen Wettbewerb zwischen den beiden Bildungsbereichen gibt es? Welche Berufe bzw. Berufsgruppen sind von einer Akademisierung besonders betroffen? Die Autoren der vorliegenden Studie, Prof. Dr. Dieter Euler und Prof. Dr. Eckart Severing, versuchen Antworten auf diese Fragen zu geben und den Überschneidungsbereich zwischen beruflicher und akademischer Bildung genauer zu untersuchen. Es geht um die Versachlichung einer oft voreingenommen geführten Debatte um die Konkurrenz zwischen beruflicher und akademischer Bildung.

Martin Beckmann und Katharina Oerder (2017): Produktivitätsschwache Dienstleistungen? Warum wir ein neues Verständnis von Produktivität brauchen, Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2017 >> PDF

Christina Klenner, Yvonne Lott und Julia Seefeld (2017): Neue Arbeitszeiten brauchen eine neue Personalpolitik. Wie können Arbeitszeitoptionen für moderne Lebensläufe betrieblich umgesetzt werden? Policy Brief WSI Nr. 14, Düsseldorf: Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut (WSI), Oktober 2017 >> PDF

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (2017): Kompetenz- und Qualifizierungsbedarfe bis 2030. Ein gemeinsames Lagebild der Partnerschaft für Fachkräfte, Berlin, September 2017 >> PDF

BMFSFJ (2017): Perspektiven für Familien mit Migrationshintergrund in der Arbeitswelt. Ergebnisse des Zukunftsgesprächs am 20. Juni 2017 im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin, Oktober 2017 >> PDF

Christian Alt, Daniela Gesell, Sandra Hubert, Katrin Hüsken, Ralf Kuhnke und Kerstin Lippert (2017): DJI-Kinderbetreuungsreport 2017. Inanspruchnahme und Bedarfe aus Elternperspektive im Bundesländervergleich, München: Deutsches Jugendinstitut (DJI), 2017 >> PDF

Katrin Hüsken, Christian Alt (2017): Betreuungssituation und Elternbedarfe bei Grundschulkindern. Befunde der DJI-Kinderbetreuungsstudie 2016. München: Deutsches Jugendinstitut (DJI), 2017 >> PDF

DGB (2017): Arbeit auf Abruf:Arbeitszeitflexibilität zulasten der Beschäftigten, Berlin, September 2017 >> PDF

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Hrsg.) (2017): Sozialstaat im Wandel. Arbeiten 4.0. Werkheft 4, Berlin, August 2017 >> PDF

Rukiye Ahci, Christoph Bräutigam und Michael Cirkel (2017): Gemeinsam zuhause? Birlikte evde? Wohnalternativen für pflegebedürftige türkische Migrantinnen und Migranten. Forschung Aktuell 2017-10, Gelsenkirchen: Institut Arbeit und Technik (IAT), 2017 >> PDFZiel der Studie war es, die Bedarfe und Bedürfnisse älterer Türkeistämmiger in Deutschland im Hinblick auf das Leben im Alter zu erheben. Erstmals liegen damit repräsentative Daten zu den Pflege- und Wohnvorstellungen dieser Zielgruppe vor. Die Offenheit gegenüber professioneller Pflege, aber auch gegenüber Wohn- und Betreuungsalternativen bei Pflegebedarf ist weitaus größer, als häufig vermutet. Bei den Pflegebedürftigen selbst sind die Akzeptanz und auch die Einsicht in die Notwendigkeit und den Nutzen einer professionellen Versorgung am höchsten. Neben der eigenen Betroffenheit spielt die individuelle Wertehaltung eine Rolle. Es gibt große Informationsdefizite: ambulante und stationäre Angebote der Pflege sind bei älteren Migranten wenig bekannt, dies gilt umso mehr für den Bereich der innovativen Wohnmöglichkeiten auch bei Hilfs- und Pflegebedürftigkeit im Alter. Muttersprachliches und kulturkompetentes Betreuungs- und Pflegepersonal in einer Pflege- /Demenz-WG ist ein wesentlicher Qualitätsfaktor bei spezifischen Wohnangeboten.
Jochen Stabler, Anne Otto, Gabriele Wydra-Somaggio und Katharina Dengler (2017): Digitalisierung der Arbeitswelt. Folgen für den Arbeitsmarkt in Rheinland-Pfalz. IAB-Regional Nr. 2/2017, Nürnberg 2017 >> PDF

Johann Fuchs, Markus Hummel, Christian Hutter, Sabine Klinger, Susanne Wanger, Enzo Weber und Gerd Zika (2017): IAB-Prognose für 2017/2018: Arbeitsvolumen so hoch wie nie. IAB-Kurzbericht 21/2017, Nürnberg 2017 >> PDF

Gerhard Bosch (2017): Industrielle Beziehungen und soziale Ungleichheit in Deutschland. IAQ-Forschung 2017-06, Duisburg: Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), 2017 >> PDF

Christin Schröder und Claudia Weinkopf (2017): Arbeitsbedingungen in der Fluggastkontrolle – zwischen hoheitlichen Befugnissen und fehlender Wertschätzung? IAQ-Forschung 2017-05, Duisburg: Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), 2017 >> PDF

Herbert Brücker, Nina Rother und Jürgen Schupp (2017): IAB-BAMF-SOEP-Befragung von
Geflüchteten 2016. Studiendesign, Feldergebnisse sowie Analysen zu schulischer wie beruflicher Qualifikation, Sprachkenntnissen sowie kognitiven Potenzialen. IAB-Forschungsbericht Nr. 13/2017, Nürnberg 2017 >> PDF
Die Befragung Die IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten ist eine jährliche Wiederholungsbefragung, die erstmals im Jahr 2016 4.816 erwachsene Personen in 3.554 Haushalten interviewte sowie Basisangaben von in diesen Haushalten lebenden 5.717 Minderjährigen erhoben hat. Die Studie ist als Längsschnitt konzipiert, im Jahr 2017 erfolgt die zweite Erhebungswelle derselben Haushalte und Personen. Befragt werden Geflüchtete, die vom 1. Januar 2013 bis zum 31. Januar 2016 in Deutschland eingereist sind und einen Asylantrag gestellt haben, sowie ihre Haushaltsmitglieder. Die Ziehung der Zufallsstichprobe Geflüchteter erfolgte auf Basis des Ausländerzentralregisters (AZR). Hier konnten im Zeitraum von Juni bis Dezember 2016 für 50,1 % aller im Feld bearbeiteten Adressen ein erfolgreiches Interview realisiert werden. Die Ergebnisse der Studie erlauben nach entsprechender Gewichtung verallgemeinernde Aussagen über Geflüchtete, die zwischen dem 1. Januar 2013 bis 31. Januar 2016 nach Deutschland eingereist sind. Die Daten werden ab November 2017 in anonymisierter Form der interessierten (inter-) nationalen Forschungsgemeinschaft für Sekundäranalysen zur Verfügung gestellt.

Rita Nikolai und Michael Wrase (2017): Freiheit und Verantwortung von Privatschulen. Politische Handlungsempfehlungen für eine faire Privatschulregulierung mit Blick auf andere europäische Staaten. böll.brief Teilhabegesellschaft #5, Berlin: Heinrich-Böll-Stiftung, September 2017 >> PDF
»Der Vergleich der Privatschulregulierungen in Deutschland, England, Österreich und Schweden zeigt, dass die Freiräume privater Schulen nicht von der Verantwortung zur Erfüllung sozialer und pädagogischer Standards entbinden. Eine staatliche Finanzierung von Privatschulen geht in den genannten anderen europäischen Staaten mit klaren und nachprüfbaren Kriterien einher. In Deutschland verlangt das Grundgesetz von den Privatschulen unter anderem, dass diese für alle Kinder allgemein zugänglich sind und nicht zu einer Sonderung der Schüler/innen nach den Besitz- oder Einkommensverhältnissen der Eltern beitragen. In unserem Beitrag formulieren wir Handlungsempfehlungen, die wir für eine faire Privatschulregulierung für zentral halten. Sie gewährleisten einerseits die pädagogisch-weltanschaulichen Freiräume der privaten Schulen, andererseits stellen sie die Gemeinwohlvoraussetzungen von staatsabhängigen Privatschulen sicher.«

Thorsten Kingreen (2017): Ein verbindlicher EU-Rechtsrahmen für soziale Grundsicherungssysteme in den Mitgliedstaaten. Rechtsgutachten für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Forschungsbericht 491, Berlin: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, September 2017 >> PDF
Das Rechtsgutachten untersucht mögliche Kompetenzgrundlagen für einen verbindlichen EU-Rechtsrahmen für soziale Grundsicherungssysteme in den EU-Mitgliedstaaten.

Gustav A. Horn et al. (2017): Was tun gegen Ungleichheit? Wirtschaftspolitische Vorschläge für eine reduzierte Ungleichheit. IMK Report 129, Düsseldorf: Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), September 2017 >> PDF

Hannah Schurian (2017): Das bisschen Pflege. Was falsch läuft und wie es anders gehen könnte, Berlin: Rosa-Luxemburg-Stiftung, September 2017 >> PDF

Frank Weidner; Daniel Tucman und Peter Jacobs, (2017): Gewalt in der Pflege. Erfahrungen und Einschätzungen von Pflegefachpersonen und Schülern der Pflegeberufe. Köln: Deutsches Institut für angewandte Pflegeforschung, September 2017 >> PDF
Eine Zufallsstichprobe von 402 Pflegefachpersonen und -schülern aus unterschiedlichen Einrichtungen wurde mittels eines standardisierten Fragebogens zu persönlichen Gewalterfahrungen in der Pflege, Angeboten zur Aufarbeitung und Prävention von Gewalt in ihren Einrichtungen, Beurteilung von Aus-, Fort- und Weiterbildungsangeboten zum Thema und schließlich auch zur Selbsteinschätzung im Umgang mit Gewaltsituationen befragt. Die Befragungsergebnisse bestätigen im Wesentlichen die aus der Literatur bekannten Erkenntnisse und ergänzen diese im Detail. So gehören Gewalterfahrungen gegenüber Patienten, Bewohnern und Pflegebedürftigen, aber auch gegenüber Pflegenden ganz offensichtlich zum Pflegealltag dazu. Mindestens jeder Zehnte hat solche Erfahrungen in jüngerer Zeit machen müssen. Fast jeder Dritte sagt, dass Maßnahmen gegen den Willen von Patienten, Bewohnern und Pflegebedürftigen alltäglich sind. Derartige Erfahrungen werden in aller Regel in den Einrichtungen nicht systematisch aufgearbeitet. Selbst in dem kleineren Teil an Institutionen, in denen strukturelle Angebote zur Prävention und Aufarbeitung von Gewalterfahrungen bestehen, bleiben die Erfahrungen zumeist unbearbeitet. Auch entsprechende Bildungsangebote zum Erkennen von Frühsignalen oder zum Umgang mit Gewalt gibt es demnach deutlich zu wenig.

Klaus Klemm und Ulf Preuss-Lausitz (2017): Inklusion in progress. Analysen, Herausforderungen, Empfehlungen. böll.brief – Teilhabegesellschaft #4, Berlin: Heinrich-Böll-Stiftung, September 2017 >> PDF

Holger Seibert und Gabriele Wydra-Somaggio (2017): Berufseinstieg nach der betrieblichen Ausbildung: Meist gelingt ein nahtloser Übergang. IAB-Kurzbericht Nr. 20/2017, Nürnberg 2017 >> PDF
Die duale Ausbildung ist trotz zunehmender Konkurrenz der akademischen Ausbildung immer noch eine zentrale Stütze der Fachkräftesicherung für die deutsche Wirtschaft - und für junge Menschen der wichtigste Pfad von der Schule in das Erwerbsleben. Für die Mehrheit der Absolventen bietet sie einen zügigen Einstieg in den erlernten Beruf. Dennoch ist der Übergang von der Ausbildung in den Beruf nicht ohne Risiken. Insbesondere Arbeitslosigkeit nach Ausbildungsende geht bei der späteren Beschäftigungsaufnahme oft mit einem Verlassen des erlernten Berufs und mit deutlichen Lohneinbußen einher. In diesem Kurzbericht werden die Übergänge von der betrieblichen Ausbildung in Beschäftigung für Absolventen der Jahre 2013 und 2014 untersucht.

Birgit Eickelmann (2017): Kompetenzen in der digitalen Welt. Konzepte und Entwicklungsperspektiven, Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2017 >> PDF

Thomas Rauschenbach, Mathias Schilling und Christiane Meiner-Teubner (2017): Plätze. Personal. Finanzen – der Kita-Ausbau geht weiter. Zukunftsszenarien zur Kindertages- und Grundschulbetreuung in Deutschland, Dortmund/München: Forschungsverbund Deutsches Jugendinstitut/TU Dortmund, 2017 >> PDF

Christina Tönshoff, Ruth Brandherm und Robert Philipps  (2017): (K)ein Bedingungsloses Grundeinkommen, bitte! Lehren aus der Debatte um den Sozialstaat der Zukunft. Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2017 >> PDF
Das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) gilt nur solange als Allheilmittel für soziale Probleme, bis man es konkret ausgestaltet. Gerade liberal-konservative Konzepte, die die Rolle des Staates reduzieren wollen, sind problematisch. Aus der Diskussion lassen sich aber Lehren für eine zukunftsfähige Sozialpolitik ziehen. Diese muss für Sicherheit und Selbstbestimmtheit auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft sorgen und Kapitaleinkommen in der Digitalisierung gerecht umverteilen.

Theresa Damm und Reiner Klingholz (2017): Frauen im Ruhestand. Immer noch schlechter gestellt, Berlin: Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung, Juli 2017 >> PDF

Michalis Nikiforos, Marshall Steinbaum and Gennaro Zezza (2017): Modeling the Macroenomic Effects of a Universal Basic Income, Roosevelt Institute, August 2017 >> PDF

Christine Dauth und Julia Lang (2017): Geförderte Weiterbildung Arbeitsloser: Qualifizierung in der Altenpflege verbessert die Beschäftigungschancen. IAB-Kurzbericht Nr. 19/2017, Nürnberg >> PDF
Der demografische Wandel wirkt sich in doppelter Weise auf den Bedarf an Pflegepersonal aus: Während die Zahl der pflegebedürftigen Personen steigt, sinkt das Erwerbspersonenpotenzial in der längeren Frist. Eine Möglichkeit, den absehbaren Fachkräftemangel in der Altenpflege zu reduzieren, ist die Qualifizierung Arbeitsloser - vorausgesetzt, diese sind nach Abschluss einer Weiterbildungsmaßnahme langfristig in der Altenpflege tätig. Die Autorinnen haben untersucht, wie sich die Förderung der beruflichen Weiterbildung in der Altenpflege entwickelt hat und welche Effekte sie auf die Beschäftigungschancen der Teilnehmenden hat. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Teilnahme an einer geförderten Weiterbildungsmaßnahme im Bereich der Altenpflege auszahlt: Sowohl kürzere Weiterbildungen als auch längere Umschulungen können die Arbeitsmarktsituation der Arbeitslosen deutlich verbessern

Henrik Lebuhn, Andrej Holm, Stephan Junker und Kevin Neitzel (2017): Wohnverhältnisse in Deutschland – eine Analyse der sozialen Lage in 77 Großstädten. Bericht aus dem Forschungsprojekt „Sozialer Wohnversorgungsbedarf“, Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung, September 2017 >> PDF

Heinrich-Böll-Stiftung (Hrsg.) (2017): Geteilte Räume. Strategien für mehr sozialen und räumlichen Zusammenhalt. Bericht der Fachkommission «Räumliche Ungleichheit» der Heinrich-Böll-Stiftung. Band 21 der Schriftenreihe Wirtschaft und Soziales, Berlin, September 2017 >> PDF
Deutschland im Jahre 2017 bietet ein widersprüchliches Bild: Die Wirtschaft brummt, die Arbeitslosigkeit befindet sich auf einem historischen Tiefstand; gleichzeitig gibt es vor allem in den Städten ein nicht unbeträchtliches Maß an Armut. Tatsächlich sind in Deutschland auf der einen Seite Boom-Regionen und auf der anderen Seite strukturschwache Gebiete entstanden. Diesen fällt es schwer, sich aus der Perspektivlosigkeit zu befreien, aber selbst innerhalb prosperierender Großstädte wachsen die Armutsquartiere. Wie kann verhindert werden, dass aus räumlicher Ungleichheit Ausgrenzung und «Abgehängtsein» wird? Das ist die Kernfrage, die am Anfang der Arbeit der Fachkommission «Räumliche Ungleichheit» der Heinrich-Böll-Stiftung stand. Sie präsentiert nun mit dieser Publikation die Ergebnisse ihrer zweijährigen Arbeit und gibt Einblicke in die Entwicklungen unterschiedlicher Städte und Räume. Am Ende schlägt sie Maßnahmen und Instrumente vor, mit denen die sozialräumliche Polarisierung gestoppt und umgekehrt werden kann.

Rainer Ohliger, Filiz Polat, Hannes Schammann und Dietrich Thränhardt (2017): Integrationskurse reformieren. Steuerung neu koordinieren: Schritte zu einer verbesserten Sprachvermittlung. E-Paper #3 der Kommission „Perspektiven für eine zukunftsgerichtete und nachhaltige Flüchtlings- und Einwanderungspolitik“, Berlin: Heinrich-Böll-Stiftung, August 2017 >> PDF

Günter Neubauer et al. (2017): Wege zur Überwindung von Einstiegshürden für Teilzeit-Selbständige und Gründer: Belastungen durch Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge. Expertise für den Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e.V. (BDD), den Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V. (VGSD) und den Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ), München: Institut für Gesundheitsökonomie, August 2017 >> PDF

Werner Eichhorst und Carolin Linckh (2017): Solo-Selbstständigkeit in der Plattformökonomie, Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2017 >> PDF

Klaus Heimann (2017): Berufliche Bildung 4.0. Herausforderungen und gute Praxis, Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2017 >> PDF

Oliver Holtemöller und Götz Zeddies (2017): Zur Stabilisierung von Rentenniveau und Rentenversicherungsbeitrag. IWH Online 2/2017, Halle (Saale): Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), 2017 >> PDF
»Bislang orientiert sich die jährliche Anpassung der Renten in Deutschland vor allem an der Entwicklung der Bruttolöhne und -gehälter. Ein Nachhaltigkeitsfaktor in der Rentenanpassungsformel berücksichtigt zudem den demographischen Wandel, dämpft also die Rentenanpassung bei einer Alterung der Bevölkerung – allerdings bislang nicht genug, um trotz eines sinkenden Rentenniveaus einen deutlichen Anstieg der Beiträge in der Zukunft zu verhindern. Zu dem bestehenden System gibt es durchaus Alternativen. So könnte das Rentenniveau bei Renteneintritt auf dem heutigen Niveau oder sogar etwas darüber fixiert werden und dennoch der Beitragsanstieg gedämpft werden, wenn die Renten derjenigen, die bereits in Rente sind, nur noch mit der Inflationsrate steigen. Der Lebensstandard bliebe dadurch erhalten.«

Klaus Klemm (2017): Bildungsgipfel-Bilanz. Studie zur Wirkung des Dresdner Bildungsgipfels vom 22. Oktober 2008, Berlin: DGB Bundesvorstand, September 2017 >> PDF

Magnus Brosig (2017): Mindestsicherung im Alter: Gute Absicht, böse Folgen. Bremen: Arbeitnehmerkammer Bremen, August 2017 >> PDF

Florian Blank (2017): Und sie bewegt sich doch – Anmerkungen zur aktuellen rentenpolitischen Debatte, in: WSI-Mitteilungen, Heft 6/2017 >> PDF

Florian Blank (2017): Das Rentenniveau in der Diskussion. Policy Brief WSI Nr. 13, Düsseldorf: Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut (WSI), August 2017 >> PDF

Hans-Peter Sokoll und Christine Weinbach (2017): Repräsentation durch institutionalisierte Gegenmacht: Unabhängige Beratungsstellen für Erwerbslose im Rechtskreis des SGB II, Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2017 >> PDF
Der neue Populismus gilt als Sprachrohr der sogenannten ‚Abgehängten’ beschäftigungspolitischer Umbrüche. Eine Ursache ist die mangelhafte Repräsentation der Interessen dieser Menschen, die von den Parteien der politischen Mitte bis in die arbeitsmarktorientierte Grundsicherung nach SGB II reicht. Innerhalb des SGB II-Rechtskreises könnte diese Lücke zum Beispiel durch unabhängige Erwerbslosenberatungsstellen als arbeitsmarktpolitische Akteure im Sinne institutionalisierter Gegenmacht geschlossen werden.

Petra Kaps, Silke Bothfeld, Martin Brussig, Tina Hofmann und Matthias Knuth (2017): Normen und Strukturen einer solidarischen und investiven Arbeitsmarktpolitik. Forschungsförderung Working Paper Nr. 47, Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung, September 2017 >> PDF
Das Working Paper bilanziert die Veränderungen der normativen und institutionellen Basis der Arbeitsmarktpolitik der letzten Jahre. Es zeigt normative Inkohärenzen, institutionelle Inkonsistenzen, Schnittstellenprobleme und mögliche Handlungsoptionen auf. Es werden Veränderungsbedarfe skizziert, die notwendig wären um diesen Teil der sozialstaatlichen Grundordnung den veränderten Realitäten am Arbeitsmarkt so anzupassen, dass Übergänge zwischen Beschäftigungen und Einstiege bzw. Wiedereinstiege in Erwerbstätigkeit möglichst gelingen, Teilhabebarrieren abgebaut werden und die Legitimität des Sozialstaats in der Sicht seiner Nutzer/innen wieder steigt.

Jan Philipp Hans, Sandra Hofmann, Werner Sesselmeier und Aysel Yollu-Tok (2017): Umsetzung, Kosten und Wirkungen einer Arbeitsversicherung, Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2017 >> PDF
Unsere Arbeitswelt befindet sich im Umbruch: Arbeitsmärkte werden volatiler, Lebensläufe weisen immer häufiger Diskontinuitäten auf. Es wird daher immer wichtiger, sich lebenslang weiter zu bilden und neu zu qualifizieren. Abhilfe schaffen könnte die Weiterentwicklung der Arbeitslosenversicherung zu einer Arbeitsversicherung. Dabei wird häufig argumentiert, diese sei nicht umsetzbar, nicht finanzierbar. Diese Studie aber zeigt, dass eine Arbeitsversicherung nicht nur finanzierbar ist, sondern sogar eine ganze Reihe Vorteile bringen würde - für die Bürger und für die Staatskasse.

Johannes Steffen (2017): Löhne, Renten und Existenzminimum. Ein komplexes Geflecht, Bremen, 29.08.2017 >> PDF

Bestandsaufnahme des deutschen Tarifvertragssystems. Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE, Bundestags-Drucksache 18/13398 vom 24.08.2017 >> PDF

DGB Bundesvorstand (2017): Sechs-Punkte-Plan zur Umgestaltung des Hartz-IV-Systems. Soziale Teilhabe sichern und Langzeiterwerbslosen eine Perspektive schaffen, Berlin, 19.06.2017 >> PDF

Minijobs in Deutschland. Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE, Bundestags-Drucksache 18/13232 vom 01.08.2017 >> PDF

Aktuelle Entwicklungen in der Leiharbeit in Deutschland und in Europa. Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE, Bundestags-Drucksache 18/13245 vom 03.08.2017 >> PDF

Jonny Bruhn-Tripp (2017): Überblick: Existenzsicherungsrecht des SGB II (Hartz IV), Stand: Juni 2017 >> PDF

AGP Sozialforschung (2017): Schlüsselfaktoren für eine erfolgreiche Personalarbeit in der Langzeitpflege. Eine Arbeitshilfe für die Praxis, Freiburg, Juli 2017 >> PDF

Friedel Schier (2017): Welche schulische Vorbildung bringen Geflüchtete für die Berufsausbildung mit?, Bonn: Bundesinstitut für Berufsbildung, 2017 >> PDF

Monika Hackel, Christoph Junggeburth, Anita Milolaza, Magret Reymers und Maria Zöller (2017): Berufsschule im dualen System – Daten, Strukturen, Konzepte. Wissenschaftliche Diskussionspapiere Heft 185, Bonn: Bundesinstitut für Berufsbildung, 2017 >> PDF
Als dualer Lernortpartner ist die Teilzeit-Berufsschule eine wichtige Säule im Kontext der Ausbildung im dualen System. Sie hat die Aufgabe, die im Rahmenlehrplan verankerten fachtheoretischen Ausbildungsinhalte zu vermitteln und die Allgemeinbildung der Schüler/-innen zu vertiefen. Die vorliegende Studie gibt einen Einblick in Schülerzahlen und Strukturen der Teilzeit- Berufsschule und zeigt am Beispiel ausgewählter Ausbildungsberufe, welche Anforderungen sich insbesondere vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung für den dualen Lernortpartner aktuell ergeben. Die Ergebnisse zeigen, dass Lösungsansätze zur Bewältigung aktueller Herausforderungen immer auch multiperspektivische Analysen sowie die Berücksichtigung bundeslandspezifischer und regionaler Unterschiede erfordern.

Lena Abstiens, René Bormann und Arnt von Bodelschwingh (2017): Zukunft der Wohnraumförderung. Gemeinwohlorientierung und Bezahlbarkeit am Wohnungsmarkt, Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2017 >> PDF

Jörg Bogumil, Jonas Hafner und André Kastilan (2017): Städte und Gemeinden in der Flüchtlingspolitik. Welche Probleme gibt es – und wie kann man sie lösen? Studie im Auftrag der Stiftung Mercator, Essen 2017 >> PDF

Marcel Erlinghagen (2017): Langfristige Trends der Arbeitsmarktmobilität, Beschäftigungsstabilität und Beschäftigungssicherheit in Deutschland. Duisburger Beiträge zur soziologischen Forschung 2017-05, Duisburg: Institut für Soziologie der Universität Duisburg Essen, 2017 >> PDF
Die Frage nach der Entwicklung von Arbeitsmarktmobilität, Beschäftigungsstabilität und Beschäftigungssicherheit ist spätestens seit den frühen 1980er Jahren von zentralem Interesse für die Arbeitsmarktsoziologie. Vor diesem Hintergrund präsentiert der Beitrag langfristige Entwicklungen der Fluktuation von Beschäftigten, der Beschäftigungsdauer, atypischer Beschäftigung, der Betroffenheit von Arbeitslosigkeit sowie der subjektiven Arbeitsplatzunsicherheit in Deutschland seit den 1970er Jahren. Insgesamt konnte dabei weder eine im Zeitverlauf generell zunehmende Arbeitsmarktmobilität noch eine grundsätzlich abnehmende Beschäftigungsstabilität festgestellt werden. Es findet sich kein Hinweis auf eine generelle Zunahme unfreiwilliger Jobverluste oder eine Verallgemeinerung von Arbeitslosigkeitsrisiken. Zudem wird der deutsche Arbeitsmarkt nach wie vor von sozialversicherungspflichtigen „Normalarbeitsverhältnissen“ dominiert, auch wenn ohne Zweifel die Bedeutung atypischer Beschäftigung zugenommen hat. Vieles deutet hingegen auf eine zunehmende Polarisierung am Arbeitsmarkt hin. Diese Polarisierungstendenzen ergeben sich insbesondere im Hinblick auf die Verteilung von Chancen und Risiken entlang von Qualifikationsunterschieden.

Arne Petermann, Tobias Ebbing und Michael Paul (2017): Das Tätigkeitsprofil von Betreuungspersonen in häuslicher Gemeinschaft. Studie im Auftrag des Verbandes für häusliche Betreuung und Pflege e.V. und der Hausengel PflegeAllianz e.V., Saarbrücken: Berufsakademie für Gesundheits- und Sozialwesen Saarland (BAGSS), 2017 >> PDF

Andreas Peichl et al. (2017): Grenzbelastungen im Steuer-, Abgaben- und Transfersystem. Fehlanreize, Reformoptionen und ihre Wirkungen auf inklusives Wachstum, Gütersloh: Bertelsmann-Stiftung, August 2017 >> PDF

Anette Haas und Markus Janser (2017): Integration regionaler Daten zu Flucht/Asyl/Migration in die SGB-II-Typisierung. Machbarkeitsstudie. IAB-Forschungsbericht Nr. 8/2017, Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), 2017 >> PDF

Susanne Kochskämper (2017): Auswirkung einer längeren Lebensarbeitszeit auf die Rentenversicherung. Variationen in einem einfachen Simulationsmodell. IW-Report Nr. 25/2017, Köln: Institut der deutschen Wirtschaft, 15. August 2017 >> PDF

Ulrich Preis und Felipe Temming (2017): Für ein modernes Rentenrecht: Die Einbeziehung von Selbstständigen in die gesetzliche Rentenversicherung (GRV). Kurzexpertise für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 487, Berlin: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Juli 2017 >> PDF

Iris Nentwig-Gesemann, Bastian Walther, Minste Thedinga (2017): Kita-Qualität aus Kindersicht – die QuaKi-Studie. Abschlussbericht, Berlin: Deutsche Kinder- und Jugendstiftung & Institut für Demokratische Entwicklung und Soziale Integration, 2017 >> PDF

Yvonne Lott (2017): Selbstorganisiertes Arbeiten als Ressource für Beschäftigte nutzen! Policy Brief Nr. 3, Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung, August 2017 >> PDF

Till Kathmann (2017): Zum Wechselverhältnis von Mindestlohn und Tarifpolitik. Handlungsstrategien tarifpolitischer Akteure in der Gebäudereinigung, im Einzelhandel und der Metallbranche. Forschungsförderung Working Paper Nr. 45, Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung, August 2017 >> PDF
Welche Auswirkungen der Mindestlohn auf die Tarifpolitik seit seiner Einführung Anfang 2015 tatsächlich entfalten konnte, ist unklar. Das Working Paper zeigt auf, welche Auswirkungen der Mindestlohn auf die Tarifpolitik hat und welches Wechselverhältnis von Tarifpolitik und Mindestlohn besteht. Insgesamt wurden13 Experteninterviews in der Gebäudereinigung, im Einzelhandel und in der Metallbranche in Deutschland geführt.

Hilmer, Richard / Kohlrausch, Bettina / Müller-Hilmer, Rita / Gagné, Jérémie (2017): Eine Spurensuche nach Gründen für rechtspopulistische Orientierung, auch unter Gewerkschaftsmitgliedern. Forschungsförderung Working Paper Nr. 44, Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung, 2017 >> PDF
Was bewegt die Bürgerinnen und Bürger? Wie sehen und bewerten sie ihre Lebenssituation, und welchen Einfluss hat das auf ihre Einstellungen, Wertorientierung und ihre politische Nähe zu rechtspopulistischen Parteien? Die Untersuchung gibt auf Basis einer Befragung unter ca. 5000 Bürgerinnen und Bürgern Auskunft über die politische Grundstimmung in der Bevölkerung im Januar 2017, benennt Ursachen für die Nähe zum Rechtspopulismus sowie Faktoren, die eine demokratische und partizipative Haltung ausmachen. Ein Fokus liegt auf der Rolle der Arbeitswelt für die politische Orientierung und der Frage, inwiefern Gewerkschaftsmitglieder Besonderheiten mit Blick auf Gerechtigkeitsfragen am Arbeitsplatz aufweisen.

Niall O’Higgins (2017): Rising to the youth employment challenge. New evidence on key policy issues, Geneva: International Labour Office, 2017 >> PDF

Eric Seils und Jutta Höhne (2017): Armut und Einwanderung. Armutsrisiken nach Migrationsstatus und Alter - Eine Kurzauswertung aktueller Daten auf Basis des Mikrozensus 2016. Policy Brief WSI Nr. 12, Düsseldorf: Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut (WSI), August 2017 >> PDF

Philipp Korom (2017): Ungleiche Mittelschichten: Über Unterschiede im Immobilienvermögen und im Erbe innerhalb der Mitte Deutschlands. MPIfG Discussion Paper 17/14, Köln: Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, 2017 >> PDF
Erstmals in der Geschichte hat die Mittelschicht einen bedeutsamen Anteil des privaten Vermögens erworben. Doch sind Eigentum und Erbe in der Mitte der deutschen Gesellschaft relativ gleichmäßig verteilt oder zeigen sich bedeutsame Vermögensunterschiede? Um diese Frage zu beantworten, wird anhand des Household Finance and Consumption Survey (HFCS) Unterschieden im Immobilienvermögen und im Erbe nachgegangen. Geht man von einer rein einkommensbezogenen Definition der Mitte aus, so zeigt sich ein geringer Verbreitungsgrad von Immobilienbesitz und Erbe in der unteren Mittelschicht (60 bis 80 Prozent des Medianeinkommens). Die Mitte im engeren Sinne (< 150 Prozent des Medianeinkommens) unterscheidet sich indes weniger durch Erbe oder den Besitz einer selbst genutzten Immobilie von der oberen Mittelschicht (< 250 über des Medianeinkommens). Das relevante Unterscheidungsmerkmal ist vielmehr der Besitz weiterer Immobilien, die unter anderem Einkommen generieren. Aus einer Vermögensperspektive lässt sich vor allem eine untere Mittelschicht (circa 16 Prozent der Bevölkerung) feststellen, die, soweit sie nicht wohlfahrtsstaatlich abgesichert sein sollte, besonders vulnerabel ist. Es handelt sich hierbei überwiegend um Mieterhaushalte, die ihren Lebensstandard mit Privatvermögen oder durch intergenerationelle Transfers alleine weder lang- noch mittelfristig sichern können. Abschläge in der Altersrente können diese Mittelschichtshaushalte in ihrer ökonomischen Existenz gefährden.

Matthew Taylor et al. 2017: Good Work: The Taylor Review of Modern Working Practices. July 2017 >> PDF

Bertelsmann-Stiftung (Hrsg.) (2017): Entwicklung der Berufsausbildung in Klein- und Mittelbetrieben, Gütersloh 2017 >> PDF

Prognos (2017): Sozialbeitragsentwicklung und Beschäftigung. Gesamtwirtschaftliche Auswirkungen steigender Beitragssätze in der Sozialversicherung und Finanzierungsalternativen. Auftraggeber Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), Freiburg, Juni 2017 >> PDF

Statistisches Bundesamt (2017): Kinderlosigkeit, Geburten und Familien. Ergebnisse des Mikrozensus 2016, Wiesbaden, Juli 2017 >> PDF

Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung (2017): Europas demografische Zukunft. Wie sich die Regionen nach einem Jahrzehnt der Krisen entwickeln, Berlin, Juli 2017 >> PDF

Die Situation von Honorarlehrkräften in Deutschland. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, BT-Drs. 18/13122 vom 14.07.2017 >> PDF

Cornelia Heintze (2017): Öffentlicher Dienst – Quo vadis? Öffentlicher Dienst zwischen fortgesetzter Auszehrung und Renaissance >> PDF

Ursula Beicht (2017): Ausbildungschancen von Ausbildungsstellenbewerbern und -bewerberinnen mit Migrationshintergrund. Aktuelle Situation 2016 und Entwicklung seit 2004, Bonn: Bundesinstitut für Berufsbildung, 2017 >> PDF

Karl Blum (2017): Personalsituation in der Intensivpflege und Intensivmedizin. Gutachten des Deutschen Krankenhausinstituts im Auftrag der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Düsseldorf: Deutsches Krankenhausinstitut, Juni 2017 >> PDF

Thomas Köster (2017): Jugendarbeitslosigkeit in Europa. Eine europäische Verantwortung. Analysen & Argumente Ausgabe 269, Berlin: Konrad-Adenauer-Stiftung, Juli 2017 >> PDF

Aus Politik und Zeitgeschichte 30-31/2017: Familienpolitik, >> PDF
Über kaum ein Politikfeld wird so leidenschaftlich gestritten wie über Familienpolitik. Dies zeigt nicht nur die jüngste Diskussion um die "Ehe für alle", sondern betrifft auch die "klassischen" familienpolitischen Themen Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Kinderbetreuung sowie Geschlechtergerechtigkeit. Familienpolitik kann und sollte Familien ihren eigenen Wünschen gemäß unterstützen. Dass dies gelingen kann, zeigt die Einführung der Elternzeit vor zehn Jahren: Damals umstritten, gilt sie heute parteiübergreifend als Erfolg, auch wenn die Beteiligung der Väter nach wie vor ausbaufähig ist. Dieses Beispiel verdeutlicht jedoch auch: Manche Bereiche entziehen sich politischer Regulierung, vieles wird eher innerfamiliär sowie zwischen Eltern und ihren Arbeitgebern ausgehandelt.

Thomas Langhoff und Rolf Satzer (2017): Gestaltung von Schichtarbeit in der Produktion. Working Paper Forschungsförderung Nummer 043, Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung, Juli 2017 >> PDF
Das Working Paper beschreibt Vorgehensweisen für die Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen in der Produktion und betrieblich erfolgreiche Umsetzungsstrategien sowie Defizite in der Schichtarbeitgestaltung. Sekundäranalytische Auswertungen der BiBB-BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2012 und der Beschäftigtenbefragung der IG Metall 2013 wurden durch eine eigens erstellte Befragung von Schichtarbeitern und durch Bestandsaufnahmen in Modellbetrieben ergänzt.

Donate Kluxen-Pyta (2017): Bildungsbedarf für den digitalisierten Arbeitsmarkt. Analysen & Argumente Ausgabe 266, Berlin: Konrad-Adenauer-Stiftung, Juli 2017
Die Digitalisierung verändert den Arbeitsmarkt: Der Trend zur Höherqualifizierung wird verstärkt; digitale Kompetenzen sind in den meisten Branchen gefordert. In der beruflichen Bildung besteht derzeit kein vorrangiger Bedarf an neuen Berufsbildern. Prioritär ist eine Anpassung der Ausbildungsordnungen an die Erfordernisse der Digitalisierung. Menschen, die bereits im Berufsleben stehen, müssen verstärkt durch Weiterbildung an die neuen Erfordernisse herangeführt werden.  Künftig sollte eine digitale Grundbildung als Teil der Allgemeinbildung bereits in der Schule vermittelt werden. Lehrerausbildung, Unterrichtskonzepte und Lehrpläne müssen angepasst werden.

Bertelsmann-Stiftung (2017): Reformkonzept Verbraucherorientierte Qualitätsberichterstattung in der Pflege. Anforderungen und Lösungsvorschläge mit besonderem Blick auf Lebensqualität, Personalausstattung und Erfahrungswissen, Gütersloh 2017 >> PDF

Daniela Brüker, Simone Leiber und Sigrid Leitner (2017): Vorbeugende Pflege- und Sorgepolitik - Herausforderungen und (kommunale) Gestaltungspotenziale in NRW, Düsseldorf: Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung (FGW), Juli 2017 >> PDF
Idealerweise richtet sich eine vorbeugende Sozialpolitik nicht nur auf Kinder oder junge Erwachsene aus, sondern begleitet Menschen über den gesamten Lebensverlauf. In dieser Studie entwickeln wir ein Konzept einer vorbeugenden Pflege- und Sorgepolitik, das sich ausdrücklich auf pflegebedürftige ältere Menschen und die sie unterstützenden Angehörigen bezieht. Auf Basis einer systematischen Literaturstudie sowie von Gesetzesanalysen und qualitativen Experteninterviews analysieren wir den aktuellen Stand, die Herausforderungen sowie zukünftige Gestaltungspotenziale im Hinblick auf eine vorbeugende Pflege- und Sorgepolitik, insbesondere in Nordrhein-Westfalen (NRW). Dabei wird auch die Rolle der Kommunen – die jüngst auf Bundesebene durch das Pflegestärkungsgesetz III neue Impulse bekam – für die Gestaltung eines solchen vorbeugenden Ansatzes kritisch in den Blick genommen.

Nadine Seddig, Gerda Holz und Benjamin Landes (2017): Die subjektive Wahrnehmung von Armut und sozialer Ausgrenzung. Stand der Forschung und Perspektiven für vertiefende Erhebungen, Düsseldorf: Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung (FGW), Juli 2017 >> PDF
In der Diskussion um die Definition und Messung von Armut und sozialer Ausgrenzung dominieren „objektive“ Kennziffern; Indikatoren zur subjektiven Armuts- und Ausgrenzungserfahrung spielen demgegenüber bislang eine eher untergeordnete Rolle. Es ist jedoch davon auszugehen, dass eine stärkere Einbeziehung subjektiver Messgrößen nicht unwesentlich dazu beitragen könnte, Unterversorgungslagen und Marginalisierungstendenzen umfassender als bislang darzustellen und auf diese Weise ein tiefer gehendes Verständnis von Armut und sozialer Ausgrenzung zu entwickeln. Die Studie soll vor diesem Hintergrund den bestehenden Stand der Forschung zum Thema „Subjektive Wahrnehmung von Armut und sozialer Ausgrenzung“ aufarbeiten, das Analyse- und Erkenntnispotenzial subjektiver Indikatoren der Armuts- und Ausgrenzungswahrnehmung herausarbeiten sowie die Möglichkeiten und Grenzen alternativer methodologischer Zugänge zu ihrer empirischen Erhebung ausloten. Mit Blick auf die Weiterentwicklung der amtlichen Sozialberichterstattung sollen Forschungsstrategien und Analyseperspektiven für vertiefende, qualitativ-explorative empirische Untersuchungen zu subjektiven Armuts- und Ausgrenzungserfahrungen entwickelt werden.

Matthias W. Birkwald und Bernd Riexinger (2017): Die Gesetzliche Rente stärken und eine Solidarische Mindestrente einführen. Das Konzept von Partei und Bundestagsfraktion DIE LINKE. Supplement der Zeitschrift Sozialismus 2/2017, Hamburg 2017 >> PDF

ISG Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik und Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung e.V. (IAW) (2017): Evaluation des ESF-Bundesprogramms zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter nach dem SGB II auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 485, Berlin: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Juni 2017 >> PDF
 Das ESF-Bundesprogramm zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter nach dem SGB II auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ermöglicht den teilnehmenden Jobcentern, arbeitsmarktferne langzeitarbeitslose Frauen und Männer durch eine gezielte Ansprache und Beratung von Arbeitgebern, durch Arbeitnehmercoaching nach Beschäftigungsaufnahme sowie durch den Ausgleich von Minderleistungen durch Lohnkostenzuschüsse gezielt zu unterstützen. Das Programm wird zwischen 2015 und 2021 durchgeführt. In der begleitenden Evaluation sollen Erkenntnisse gewonnen werden, inwieweit das Programm - insbesondere seine innovativen Aspekte - einen Beitrag zum Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit leistet. Der vorliegende Zwischenbericht stellt erste Ergebnisse der Evaluation vor.

Janina Söhn und Kai Marquardsen (2017): Erfolgsfaktoren für die Integration von Flüchtlingen. Forschungsbericht 484, Berlin: Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (BMAS), Juni 2017 >> PDF

Elke Middendorff, Beate Apolinarski, Karsten Becker, Philipp Bornkessel, Tasso Brandt, Sonja Heißenberg, Jonas Poskowsky (2017): Die wirtschaftliche und soziale Lage der Studierenden
in Deutschland 2016. 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks, durchgeführt vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung, Bundesministerium
für Bildung und Forschung (BMBF), 2017 >> PDF

Bundesagentur für Arbeit (2017): Die Arbeitsmarktsituation von Frauen und Männern 2016, Nürnberg, Juli 2017 >> PDF

Karola Köhling und Sybille Stöbe-Blossey unter Mitarbeit von Philipp Hackstein und Iris Nieding (2017): Integration durch Bildung: Die Berufsorientierung jugendlicher Flüchtlinge als Querschnittsaufgabe. Zwischenbericht zum Projekt „Kooperation von Akteuren vorbeugender Sozialpolitik. Eine Analyse am Beispiel der Berufsorientierung jugendlicher Flüchtlinge“. IAQ-Forschung 2017-04, Duisburg: Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), 2017 >> PDF

Gerhard Bosch und Thorsten Kalina (2017): Wachsende Ungleichheit in der Prosperität. Einkommensentwicklung 1984 bis 2015 in Deutschland. IAQ-Forschung 2017-03, Duisburg: Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), 2017 >> PDF
Die Einkommensunterschiede in Deutschland haben in den letzten 20 Jahren stärker als in vielen anderen europäischen Ländern zugenommen. Vor allem seit Mitte der 90er Jahre bis 2005, also noch vor den Hartz-Gesetzen, nahm die Ungleichheit zu. Trotz des starken Beschäftigungsaufschwungs seit 2004 mit einer Zunahme der Zahl der Beschäftigten um 4,6 Millionen Personen kam dieser Prozess nicht zum Stillstand. Die vorliegende Studie untersucht anhand aktueller Daten des SOEP bis 2015 die Entwicklung der individuellen Stundenlöhne, der Haushaltseinkommen vor und nach Umverteilung sowie die Ursachen der steigenden Einkommensungleichheit.
Den wichtigsten Grund für die Ausdifferenzierung der Markteinkommen sehen die Autoren in der abnehmenden Tarifbindung, die überhaupt erst die Entstehung eines großen Niedriglohnsektors in Deutschland möglich gemacht hat. Entscheidend dafür waren die abnehmende Verhandlungsmacht der Gewerkschaften nach der Wiedervereinigung, die wachsenden Chancen von Unternehmen, aus Tarifverträgen auszuscheren, die zunehmende Auslagerung von Tätigkeiten in nicht tarifgebundene Unternehmen oder auf nicht an deutsche Tarife gebundene Werkvertragnehmer vor allem aus Osteuropa wie auch die Produktmarktderegulierungen der EU in den 90er Jahren.
Die verteilungspolitische Wende in Deutschland, die seit Anfang 2000 zu einer Absenkung der progressiven Einkommenssteuer, einer Anhebung der indirekten, regressiv wirkenden Steuern und einer Absenkung von Sozialleistungen geführt hat, ist ein weiterer wichtiger Erklärungsfaktor für die wachsende Ungleichheit der verfügbaren Haushaltseinkommen.
Allerdings wurde die zunehmende Kluft zwischen Arm und Reich nicht einfach hingenommen. Erfolgreiche politische Kampagnen für den Ausbau des Sozialstaats, wie u.a. die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns, stabilisierten den Lebensstandard der Mittelschicht. Dies ermutigt und zeigt, dass zunehmende Ungleichheit kein Naturgesetz ist, sondern auch wirkungsvoll wieder eingedämmt werden kann.

BMAS (Hrsg.) (2017): WeiterLernen. Arbeiten 4.0 Werkheft 03, Berlin 2017 >>> PDF
Die Autorinnen und Autoren nähern sich in ihren Beiträgen dem Thema "WeiterLernen" auf drei Ebenen: Zunächst geht es um das Lernen des Einzelnen, um seine Kompetenzen und die Anforderungen in unterschiedlichen Lebensphasen. Zweitens findet Lernen auf Unternehmensebene statt. So können zum Beispiel Lern- und Experimentierräume in Betrieben die Möglichkeit bieten, außerhalb des "Normalbetriebs" Innovationen und Veränderungsprozesse zu entwickeln und zu probieren. Drittens betrachten die Autorinnen und Autoren den Wissenstransfer auf gesellschaftlicher Ebene und machen Vorschläge für die Weiterentwicklung bestehender Aus- und Weiterbildungsstrukturen.

Benjamin Schreiber (2017): Den Arbeitsmarkt reformieren. Präsident Macron macht Druck bei seinem Kernprojekt, Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, Juli 2017 >> PDF

Petra Bendel (2017): EU Refugee Policy in Crisis. Blockades, Decisions, Solutions, Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2017 >> PDF

Hans Bertram (2017): Die Zweiverdiener-Familie: Ein europäischer Vergleich, Sankt Augustin/Berlin: Konrad-Adenauer-Stiftung, Juni 2017 >> PDF

Roland Berger GmbH, Deutsches Institut für angewandte Pflegeforschung und Pflegewissenschaftliche Fakultät der Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar (2017): ePflege. Informations- und Kommunikationstechnologie für die Pflege. Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit, Berlin Vallendar, Köln, Juni 2017 >> PDF

Bundesagentur für Arbeit (2017): Fachkräfteengpassanalyse, Nürnberg, Juni 2017 >> PDF

Klaus Klemm und Dirk Zorn (2017): Demographische Rendite adé. Aktuelle Bevölkerungsentwicklung und Folgen für die allgemeinbildenden Schulen, Gütersloh: Bertelsmann-Stiftung, Juli 2017 >> PDF

Lutz Bellmann et al. (2017): Mindestlohn: Längsschnittstudie für sächsische Betriebe. IAB-Forschungsbericht Nr. 7/2017, Nürnberg 2017 >> PDF
Im Vorfeld der Einführung des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns galt das Bundesland Sachsen als besonders stark vom Mindestlohn betroffen. Dementsprechend gab es die Befürchtung, dass dort auch am stärksten betriebliche Anpassungsreaktionen auftreten würden. Auf Basis der Daten des IAB-Betriebspanels bestätigt sich zunächst, dass im Vergleich der Bundesländer für Sachsen der höchste Anteil an Mindestlohnbetrieben beobachtet wird und dass die Beschäftigungserwartungen im Jahr 2014 vergleichsweise negativ ausfielen. Betrachtet man betriebliche Anpassungsmaßnahmen infolge des Mindestlohns, zeigt sich zunächst ein vergleichsweise starker positiver Effekt auf die Bruttomonatslöhne betroffener Beschäftigter, aber auch auf die Löhne von Personen die bereits im Vorhinein oberhalb von 8,50 EURO entlohnt wurden. Die Analyse zeigt jedoch kaum Hinweise dafür, dass sich die betriebliche Arbeitsnachfrage in messbarem Ausmaß verringert hätte. Wenn überhaupt gab es eine leichte Zurückhaltung bei den Neueinstellungen. Vielmehr zeigt sich, wie auch in anderen Bundesländern, dass die Betriebe relativ häufig mit Preiserhöhungen oder einer Verringerung der Arbeitsstunden reagiert haben.

Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW), in Zusammenarbeit mit Institut für Weltwirtschaft Kiel (IfW) und SOKO Institut (2017): Wie kann eine gesamtwirtschaftlich erfolgreiche Integration der Flüchtlinge gelingen? Abschlussbericht an das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Tübingen, Bielefeld und Kiel, im April 2017 >> PDF

Christian Odendahl (2017): The Hartz myth. A closer look at Germany’s labour market reforms, London: Centre for European Reform, July 2017 >> PDF

Anita Tiefensee und Markus M. Grabka (2017): Das Erbvolumen in Deutschland dürfte um gut ein Viertel größer sein als bisher angenommen, in: DIW Wochenbericht, Nr. 27/2017 >> PDF

Barbara Knapp et al. (2017): Beratung und Vermittlung von Flüchtlingen. IAB-Forschungsbericht 5/2017, Nürnberg 2017 >> PDF
Die Vermittlung von Flüchtlingen in Arbeit oder Ausbildung trägt wesentlich zu ihrer gesellschaftlichen Integration bei und stellt die öffentliche Arbeitsverwaltung vor besondere Herausforderungen. Viele Flüchtlinge haben eine hohe Arbeitsmotivation, sprechen jedoch häufig nicht oder schlecht Deutsch und bringen keine Berufsqualifizierung mit, die in Deutschland anerkannt wird. Zudem haben Flüchtlinge, die bereits einer Erwerbsarbeit nachgehen, diese häufig durch persönliche Kontakte zu Verwandten, Freunden oder Bekannten gefunden. Vor diesem Hintergrund ergibt sich die Forschungsfrage, die mit der vorliegenden Studie beantwortet werden soll: Welchen Einfluss übt die Beratung und Vermittlung von Flüchtlingen in Arbeitsagenturen auf die Arbeitsmarktintegration dieser Personen aus? Die Studie baut auf der wissenschaftlichen Begleitung des Modellprojekts 'Early Intervention - frühzeitige Arbeitsmarktintegration von Asylbewerbern' auf. An fünf Standorten wurden qualitative Fallstudien durchgeführt, die den Prozess der Beratung und Vermittlung von Flüchtlingen beleuchten. Die Studie beschreibt, wie Arbeitsagenturen interne Strukturen schaffen und externe Kooperationen eingehen, um Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Es werden verschiedene Wege in den Arbeitsmarkt aufgezeigt. Dabei ist der persönliche Kontakte zwischen Flüchtlingen und Arbeitgebern von besonderer Bedeutung für die Aufnahme einer Arbeit oder einer Ausbildung. Allerdings wird ebenfalls offenbar, dass viele Aktivitäten und Angebote der Arbeitsagenturen zeitlich und systematisch vor der eigentlichen Arbeitsvermittlung, d.h. dem Zusammenführen von arbeitsuchenden Personen und offenen Stellen, ansetzen. Insbesondere Kurse zum Erlernen der deutschen Sprache, Maßnahmen zur Erfassung von Kompetenzen und Beratungen zur beruflichen Orientierung gehen der eigentlichen Arbeitsvermittlung voraus.

Spannagel, Dorothee / Seikel, Daniel / Schulze Buschoff, Karin / Baumann, Helge (2017): Aktivierungspolitik und Erwerbsarmut. WSI Report Nr. 36, Düsseldorf, Juli 2017 >> PDF
Erwerbsarmut - auch bekannt als working poor - ist ein weit verbreitetes Phänomen in ganz Europa. Deutschland ist hierbei keine Ausnahme. Im Jahr 2014 war in Deutschland nahezu jeder zehnte Erwerbstätige zwischen 18 und 64 erwerbsarm. Wie lässt sich Erwerbsarmut wirksam bekämpfen? Welchen Einfluss hat die Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik auf Erwerbsarmut? Ist aktivierende Arbeitsmarktpolitik ein geeignetes Mittel, um Erwerbsarmut zu senken? Der vorliegende Report analysiert auf Grundlage eines systematischen Vergleichs zwischen 18 EU-Mitgliedstaaten die Auswirkungen unterschiedlicher arbeitsmarkt- und sozialpolitischer Instrumente auf Erwerbsarmut. Die Befunde zeigen, dass strenge Anspruchsvoraussetzungen für den Leistungsbezug und niedrige Lohnersatz- und Sozialleistungen das Risiko erhöhen, arm trotz Arbeit zu sein. Derartige Aktivierungspolitiken, die dem sogenannten Workfare- Ansatz entsprechen, steigern also das Erwerbsarmutsrisiko. Strenge Anspruchsvoraussetzungen und niedrige Lohnersatz- und Sozialleistungen sollen erwerbslose Personen dazu zwingen, auch schlecht entlohnte Arbeitsangebote anzunehmen. Dies kann dazu führen, dass aus armen Arbeitslosen arme Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen werden. Unzureichende staatliche Transfers können überdies zur Folge haben, dass das Haushaltseinkommen nicht über die Armutsschwelle hinauskommt. Die Untersuchung zeigt aber auch, dass investive aktive Arbeitsmarktpolitik, also Maßnahmen zur Verbesserung des Humankapitals wie Aus- und Weiterbildung, das Erwerbsarmutsrisiko senken kann. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass eine Kombination aus investiver aktiver Arbeitsmarktpolitik und auskömmlichen Lohnersatz- und Sozialleistungen der beste Weg ist, um Erwerbsarmut zu bekämpfen. Demnach sind Strategien, die dem Leitbild eines fördernden Wohlfahrtsstaates entsprechen, der erfolgversprechendste Ansatz zur Bekämpfung von Erwerbsarmut. Für Deutschland bedeutet dies, Möglichkeiten der beruflichen Qualifikation und Weiterbildung auszubauen und auch für atypisch und/oder im Niedriglohnbereich Beschäftigte zugänglich zu machen. Zudem muss die Arbeitsvermittlung verstärkt auf eine nachhaltige und qualifikationsgerechte Vermittlung von Erwerbslosen ausgerichtet werden. Darüber hinaus sollten die Zumutbarkeitsregeln im Hartz-IV-System entschärft werden. Schließlich muss sichergestellt werden, dass Lohnersatzleistungen und Hartz-IV-Leistungen Armut wirksam verhindern.

Philip Wotschack, Claire Samtleben und Jutta Allmendinger (2017): Gesetzlich garantierte „Sabbaticals“ – ein Modell für Deutschland? Argumente, Befunde und Erfahrungen aus anderen europäischen Ländern. Discussion Paper SP I 2017–5, Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Juni 2017 >> PDF
Sabbaticals stellen ein wichtiges Element der lebensverlaufsorientierten Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik dar. Sie ermöglichen individuell gesteuerte Auszeiten für berufliche und außerberufliche Interessen der Beschäftigten, wie Weiterbildung, berufliche Umorientierung, Kinderbetreuung, Pflege, Erholung oder Freizeit. Derzeit können Sabbaticals in Deutschland nur im Rahmen individueller Anspar- und Finanzierungsmodelle realisiert werden, die mit dem Arbeitgeber zu vereinbaren und zu regeln sind. Die Verbreitung und Nutzung hängt damit vom betrieblichen Angebot und den verfügbaren Ressourcen der Beschäftigten ab und fällt insgesamt eher gering und selektiv aus. Vor diesem Hintergrund untersucht die vorliegende Studie, in welchem Maße und unter welchen Bedingungen ein finanziell und sozial abgesicherter Rechtsanspruch hier zu Verbesserungen beitragen kann. Dazu werden auf der einen Seite Probleme und Handlungsfelder in der bestehenden Regelungspraxis in Deutschland identifiziert, auf der anderen Seite Erfahrungen anderer europäischer Länder skizziert, in denen Sabbaticals im Rahmen eines gesetzlichen Anspruchs geregelt wurden. Auf dieser Grundlage werden abschließend die Chancen und Risiken diskutiert, die mit der möglichen Einführung eines Rechtsanspruchs in Deutschland zu erwarten sind und Anforderungen an dessen institutionelle Ausgestaltung und Flankierung formuliert.

Andrej Holm (2017): Muss Wohnen immer teurer werden? Mythen und Behauptungen über Wohnen, Miete, Kaufen, Berlin: Rosa-Luxemburg-Stiftung, Juni 2017 >> PDF

Frank Bandau, Malte Lübker und Thomas Rixen (2017): Was ist uns der Wohlfahrtsstaat wert? Einstellungen zur Finanzierung und politische Handlungsoptionen, Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2017 >> PDF

Eurofound (2017): Occupational change and wage inequality: European Jobs Monitor 2017, Luxembourg 2017 >> PDF
Employment in the EU has returned to the same level as before the global financial crisis: the recovery that began in 2013 has resulted in the net creation of eight million new jobs, with most of this new employment being created in services, as well as a significant increase in the manufacturing sector. This new report  documents the rebound in employment in Europe between 2013 and 2016 and analyses the role that occupations play in structuring European wage inequality.

Deutscher Landkreistag (2017): Kommunale Jobcenter – Erfolgreich für Langzeitarbeitslose, Berlin, Juli 2017 >> PDF

Wolfgang Schroeder, Samuel Greef, Oliver D’Antonio, Benedikt Schreiter, Lukas Kiepe (2017): Zwischen Reichtum und Prekariat. Welchen Wohlfahrtsstaat brauchen Künstler_innen?, Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2017 >> PDF
Mit der Künstlersozialkasse existiert in Deutschland ein internationales Vorreitermodell für eine gesetzlich verankerte soziale Absicherung von Künstlern. In der Praxis zeigen sich jedoch deutliche Defizite sowohl im Niveau der Absicherung als auch bei der breiten Erfassung der Kulturschaffenden. Aufgrund der prekären Lage vieler Künstlern gibt es daher einen erheblichen Reformbedarf. Die Forderung nach einem Grundeinkommen ist aber nicht die richtige und durchsetzbare Lösung.

Aus Politik und Zeitgeschichte, Heft 27-29/2017: Integrationspolitik >> PDF

Aus Politik und Zeitgeschichte, Heft 26/2017: Arbeitsmarktpolitik >> PDF

Kerstin Jürgens, Reiner Hoffmann, Christina Schildmann (2017): Arbeit transformieren! Denkanstöße der Kommission „Arbeit der Zukunft“. Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung, Band 189, Bielefeld 2017 >> PDF

Olaf Struck (2017): Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen. Working Paper No. 18-2017, Bamberg: Universität Bamberg, 2017 >> PDF

Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) (2017): Entwicklung der Altersarmut bis 2036. Trends, Risikogruppen und Politikszenarien, Gütersloh: Bertelsmann-Stiftung, Juni 2017 >> PDF
Aus Politik und Zeitgeschichte, Heft 26/2017: Arbeitsmarktpolitik >> PDF

Prognos (2017): Wohnraumbedarf in Deutschland und den regionalen Wohnungsmärkten. Studie Wohnungsbautag 2017. Endbericht, Stuttgart/Freiburg, 31.05.2017 >> PDF

Gert G. Wagner (2017); Herausforderungen der Alterssicherung im Sozialstaat, in: Neue Zeitschrift für Sozialrecht, Heft 10/2017, S. 367-372 >> PDF

Autorengruppe Fachkräftebarometer (2017): Fachkräftebarometer Frühe Bildung 2017, Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WIFF), München: Deutsches Jugendinstitut, 2017 >> PDF

DGB (2017): Prekäre Beschäftigung. Herausforderung für die Gewerkschaften. Anregungen und Vorschläge für die gewerkschaftliche Diskussion, Berlin: DGB Bundesvorstand, Mai 2017 >> PDF

Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband (Hrsg.) (2017): Abschied vom Aufstieg!? Paritätisches Jahresgutachten 2017, Berlin, Juni 2017 >> PDF

Karsten Zich und Thorsten Tisch (2017): Faktencheck Rücken. Rückenschmerzbedingte Krankenhausaufenthalte und operative Eingriffe – Mengenentwicklung und regionale Unterschiede, Gütersloh: Bertelsmann-Stiftung, Juni 2017 >> PDF

Eckhard Nagel, Benno Neukirch, Andreas Schmid, Gerhard Schulte (2017): Wege zu einer effektiven und effizienten Zusammenarbeit in der ambulanten und stationären Versorgung in Deutschland. Gutachten im Auftrag des Zentralinstituts für kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland (Zi), Berlin, 31. Mai 2017 >> PDF

DGB (2017): Sachgrundlose Befristungen – ein Massenphänomen, Berlin, Juni 2017 >> PDF

Thomas Rothe and Klaus Wälde (2017): Where did all the unemployed go? Non-standard work in Germany after the Hartz reforms. IAB-Discussion Paper, 18/2017, Nürnberg 2017 >> PDF
Seit ihrem Höhepunkt im Februar 2005 sank die Arbeitslosigkeit in Deutschland innerhalb von drei Jahren von 5,2 Millionen auf 3,6 Millionen, während die Erwerbstätigkeit um 1,2 Millionen stieg. Die meisten theoretischen und empirischen Analysen gehen implizit davon aus, dass Arbeitslose im Wesentlichen in Vollzeit-Erwerbstätigkeit wechseln. Wir fragen wohin die Arbeitslosen tatsächlich gehen. Wir erklären den Rückgang der Arbeitslosigkeit, indem wir die Übergänge zwischen Arbeitslosigkeit und 16 anderen Erwerbsstatusarten anhand zweier großer Mikro-Datensätze berechnen. Es zeigt sich, dass direkte Übergänge zwischen Arbeitslosigkeit und Vollzeit-Erwerbstätigkeit nur knapp 9 Prozent zum Rückgang der Arbeitslosigkeit beitrugen. Dagegen wechselten mehr als 37 Prozent der Arbeitslosen in atypische Beschäftigungsverhältnisse. Weitere 13 Prozent nahmen an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teil und 28 Prozent gingen in den Ruhestand. Wenn wir den Verbleib der Arbeitslosenkohorte vom Februar 2005 über die Zeit verfolgen, bestätigen sich diese Ergebnisse im Wesentlichen.

Christoph, Bernhard; Leber, Ute und Stüber, Heiko (2017): Einkommen von Bachelor- und anderen Hochschulabsolventen: Höhere Abschlüsse zahlen sich mit dem Alter zunehmend aus. IAB-Kurzbericht, 13/2017, Nürnberg 2017 >> PDF
Im Rahmen des Bologna-Prozesses erfolgte seit den 2000er Jahren nach und nach die Ablösung der traditionellen Studienabschlüsse Diplom und Magister durch die gestuften Abschlüsse Bachelor und Master. Dies hat die Frage aufgeworfen, wie sich die Absolventen der neuen Studienabschlüsse am Arbeitsmarkt positionieren können. Die hier vorgelegten Untersuchungen zur längerfristigen Entwicklung der Einkommen von 25- bis 34-jährigen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit unterschiedlichen Abschlüssen zeigen, dass die Gehälter zunächst auf einem vergleichbaren Niveau liegen. Mit dem Alter zahlen sich höhere Abschlüsse jedoch zunehmend aus.

Frank Gesemann und Roland Roth (2017): Erfolgsfaktoren der kommunalen Integration von Geflüchteten, Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, Juni 2017 >> PDF

Peter Bofinger (2017): Hartz IV: Die Lösung für die Probleme in der Währungsunion? in: Wirtschaftsdienst, Heft 6/2017 >> PDF
Die Hartz-IV-Reformen werden immer wieder als deutsches Erfolgsmodell zur Senkung der Arbeitslosigkeit angeführt. Ist es daher sinnvoll, anderen Ländern der Währungsunion zu empfehlen, ähnliche Reformen durchzuführen? Peter Bofinger verneint das entschieden, da der Rückgang der Arbeitslosigkeit seit Mitte der 2000er Jahre in Deutschland weniger auf die Hartz-Reformen, sondern vielmehr auf die weitgehend überwundene Transformation nach der Wiedervereinigung zurückzuführen sei.

Gesellschaft für Informatik (Hrsg.) (2017): Leitlinien Pflege 4.0. Handlungsempfehlungen für die Entwicklung und den Erwerb digitaler Kompetenzen in Pflegeberufen des Beirats IT-Weiterbildung der Gesellschaft für Informatik e. V. in Zusammenarbeit mit Partnerinnen und Partnern aus Pflegepraxis, Verbänden und Wissenschaft, Berlin, Juni 2017 >> PDF

Sabine Sütterlin (2017): Hohes Alter, aber nicht für alle. Wie sich die soziale Spaltung auf die Lebenserwartung auswirkt, Berlin: Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung, Juni 2017 >> PDF

Wohlfahrtsstaaten unter der Lupe. Aktivierend – investiv – prädistributiv: Neue Paradigmen in der Sozialpolitik(forschung)? Tagung des AK „Vergleichende Wohlfahrtsstaatsforschung“ in der DVPW >> Vorträge zum Download
Wohin entwickeln sich Wohlfahrtsstaaten? Was ist der Stand der Wohlfahrtsstaatsforschung? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Tagung „Aktivierend – investiv – prädistributiv: Neue Paradigmen in der Sozialpolitikforschung“, die der Arbeitskreis Vergleichende Wohlfahrtsstaatsforschung der DVPW, WSI und Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V. gemeinsam an der Universität Kassel am 27./28. April 2017 durchgeführt haben.

Konrad Lischka und Anita Klingel (2017): Wenn Maschinen Menschen bewerten. Internationale Fallbeispiele für Prozesse algorithmischer Entscheidungsfindung, Gütersloh: Bertelsmann-Stiftung, 2017 >> PDF
Kriminalitätsprognosen, Kreditvergabe, Bewerberauswahl: Algorithmische Systeme beeinflussen heute auf unterschiedlichen Gebieten die Leben vieler Menschen. Und sie können großen Einfluss auf deren Teilhabechancen haben. Damit maschinelle Entscheidungen den Menschen dienen, braucht es gesellschaftliche Gestaltung, zum Beispiel in Form von Gütekriterien für algorithmische Prognosen. Handlungsbedarf besteht nicht allein auf der technischen Ebene. Das Arbeitspapier zeigt anhand vieler Fallstudien, dass alle Ebenen des sozioinformatischen Prozesses teilhaberelevant sind – angefangen bei der Auswahl von Daten und der Messbarmachung von Konzepten bis hin zur sachgerechten Anwendung, der Falsifizierbarkeit von Prognosen und ihrer umfassenden Evaluation und Überprüfbarkeit.

Carolin Freier, Peter Kupka, Monika Senghaas und Johanna Wuppinger (2017): Innovation und lokale Gestaltungsspielräume in der Arbeitsvermittlung. Begleitforschung zum Modellprojekt Mach es einfach. IAB-Forschungsbericht 4/2017, Nürnberg 2017 >> PDF

Andrej Holm, Sabine Horlitz und Inga Jensen (2017): Neue Wohnungsgemeinnützigkeit. Voraussetzungen, Modelle und erwartete Effekte, Berlin: Rosa-Luxemburg-Stiftung, 2017 >> PDF

Gert Zinke, Peggy Renger, Simona Feirer und Torben Padur (2017): Berufsausbildung und Digitalisierung – ein Beispiel aus der Automobilindustrie. Wissenschaftliche Diskussionspapiere Heft 186, Bonn: Bundesinstitut für Berufsbildung, 2017 >> PDF


Kaspar Burger, Sascha Neumann und Kathrin Brandenberg (2017): Studien zur frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung in der Schweiz. Eine Bestandsaufnahme erstellt im Auftrag der Jacobs Foundation, Zürich: Jacobs Foundation, Mai 2017 >> PDF

OECD (2017): Basic income as a policy option: Can it add up?, Paris 2017 >> PDF

Lawrence Mishel and Josh Bivens (2017): The zombie robot argument lurches on. There is no evidence that automation leads to joblessness or inequality. Report, Washington: Economic Policy Institute, May 2017 >> PDF

Dena Freeman (2017): De-Democratisation and Rising Inequality: The Underlying Cause of a Worrying Trend. Working paper 12, London: LSE International Inequalities Institute. May 2017 >> PDF

Ilse Wehrmann (2017): Bessere Qualität für Kitas. Analysen & Argumente 246, Berlin: Konrad-Adenauer-Stiftung, Mai 2017 >> PDF
Eltern beklagen nicht nur fehlende Kitaplätze, sondern auch die Qualität der Kindertageseinrichtungen. Diese ist, wie Studien bestätigen, mehrheitlich nur mittelmäßig. Eltern wünschen sich einheitliche Qualitätsstandards. Diese werden im vorliegenden Papier näher erläutert und die Investitionen berechnet.

Andreas Sachs, Markus Hoch und Heidrun Weinelt (2017): Grundbedürfnisse und Teilhabe in Deutschland: Wer kann sich was leisten? Veränderungen von Einkommen und Konsumausgaben zwischen 1998 und 2013, Gütersloh: Bertelsmann-Stiftung 2017 >> PDF
Der finanzielle Spielraum von Haushalten mit geringem Einkommen hat sich zwischen 1998 und 2013 verringert. Ausgaben für Mieten und andere Grundbedürfnisse wachsen schneller als das Einkommen. Einpersonenhaushalte und Alleinerziehende in Städten sind von dieser Entwicklung besonders betroffen. Ihre Ausgaben für Grundbedürfnisse wachsen überproportional und die Ausgaben für Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sind rückläufig. Auch der Spielraum für Vermögensaufbau bleibt für viele klein.

Karl Brenke und Alexander S. Kritikos (2017): Niedrige Stundenverdienste hinken bei der Lohnentwicklung nicht mehr hinterher, in: DIW Wochenbericht 21/2017 >> PDF
Lange Zeit kamen in Deutschland nur die besser bezahlten Arbeitskräfte in den Genuss von Reallohnsteigerungen. Die abhängig Beschäftigten mit niedrigen Stundenentgelten mussten dagegen erhebliche Reallohnverluste hinnehmen und zeitweilig breitete sich der Niedriglohnsektor immer mehr aus. Diese Trends setzen sich etwa seit Beginn dieses Jahrzehnts nicht mehr fort. Die verschiedenen Lohngruppen profitieren nun gleichmäßiger vom durchschnittlichen Lohnanstieg, wenngleich jetzt die Arbeitskräfte mit mittleren Stundenentgelten bei der Lohnentwicklung etwas hinterherhinken. Entsprechend hat sich die Schere zumindest zwischen hohen und geringen Löhnen seitdem nicht weiter geöffnet. Diese Entwicklung ist keineswegs selbstverständlich, da sich die Struktur der Arbeitsplätze weiter hin zu höher qualifizierten Tätigkeiten verschiebt. Nach wie vor schneiden die Beschäftigten mit höheren Stundenverdiensten relativ gut bei der Lohnentwicklung ab; das gilt nicht nur für den längerfristigen Trend, sondern auch für die jüngere Entwicklung. Eine Längsschnittanalyse anhand von Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) zeigt, dass es vielen Geringverdienern gelingt, über die Zeit auf deutlich höhere Stundenlöhne zu kommen. So zählte von denjenigen 20 Prozent der Arbeitskräfte mit den niedrigsten Löhnen im Jahr 2010, die in einer Beschäftigung blieben, mehr als die Hälfte fünf Jahre später nicht mehr zu den Geringentlohnten. Besonders starke Lohnanhebungen konnten hier die Vollzeitkräfte erzielen. Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass die Stundenlöhne nach der Finanzkrise real durchweg zugenommen haben und der Anstieg gleichmäßiger als früher verteilt war. Dennoch haben diese Steigerungen die Reallohnverluste in den unteren vier Dezilen aus den 15 Jahren zuvor nicht wettgemacht.

Eric Seils und Jutta Höhne (2017): Wird die Kinderarmut weiter steigen? WSI Policy Brief Nr. 10, Düsseldorf, Mai 2017 >> PDF

Julian Tangermann und Janne Grote (2017): Irreguläre Beschäftigung von Drittstaatsangehörigen in Deutschland. Studie der deutschen nationalen Kontaktstelle für das Europäische Migrationsnetzwerk (EMN). Working Paper 74 des Forschungszentrums des Bundesamtes, Nürnberg: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, 2017 >> PDF

DGB: Schlüsselrolle Weiterbildung. Weiterbildungsbarrieren abbauen, finanzielle Anreize stärken und Strukturwandel durch eine investive Arbeitsmarktpolitik begleiten, Berlin, Mai 2017 >> PDF

Marcel Helbig und Rita Nikolai (2017): Alter Wolf im neuen Schafspelz? Die Persistenz sozialer Ungleichheiten im Berliner Schulsystem. Discussion Paper P 2017-001, Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Mai 2017 >> PDF

Manfred J. Hampe (2017): Wildwuchs in der Bachelorlandschaft? Analysen & Argumente 245, Berlin: Konrad-Adenauer-Stiftung, Mai 2017 >> PDF
Die Zahl der Studiengänge in Deutschland ist auf mehr als 18.000 angewachsen. Für Studieninteressierte ist es nicht leicht, den richtigen Studiengang auszuwählen und für Unternehmen wird es schwieriger, geeignete Absolventen mit dem erforderlichen Know-how zu finden. Ist die überbordende Vielfalt von Bachelorstudiengängen sinnvoll? Weshalb gibt es so viele Studiengänge in Deutschland und wie kann die Fülle besser reguliert werden?

Ronald Bachmann, Wolfgang Dürig, Hanna Frings, Lisa Sofie Höckel, Fernanda Martinez Flores (2017): Minijobs nach Einführung des Mindestlohns – Eine Bestandsaufnahme. RWI-Materialien Heft 114, Essen: RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, 2017 >> PDF
Der vorliegende Artikel nutzt zwei Befragungen unter Arbeitnehmern und Arbeitgebern im Bereich der geringfügigen Beschäftigung für eine aktuelle Bestandsaufnahme der Minijobs, und vergleicht die Ergebnisse mit der Situation vor Einführung des gesetzlichen Mindestlohns. Im Vordergrund stehen hierbei die Arbeitsstunden, der Stundenlohn, Gründe für die Aufnahme bzw. für das Angebot von Minijobs, sowie die Arbeitsqualität in Form von Gewährung gesetzlich vorgeschriebener Leistungen, wie z.B. die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Insgesamt ergibt sich ein vielschichtiges Bild: Einerseits zeigen sich deutliche Verbesserungen bei den Löhnen und der Leistungsgewährung, und viele geringfügig Beschäftigte sind offenbar mit ihrem Minijob zufrieden. Andererseits sind auch nach Einführung des Mindestlohns noch Löhne unter 8,50 Euro zu beobachten, und die Sprungbrettfunktion von Minijobs hat weiter an Bedeutung verloren.

Steffen Lehndorff, Heiner Dribbusch and Thorsten Schulten (Eds.) (2017): Rough waters European trade unions in a time of crises, Brussels: European Trade Union Institute (ETUI), 2017 >> PDF

Christina Köhler und Pablo Jost (2017): Tarifkonflikte in den Medien. Was prägt die Berichterstattung über Arbeitskämpfe? OBS-Arbeitsheft 89, Frankfurt am Main: Otto Brenner Stiftung, 2017 >> PDF

Anja Warning und Enzo Weber (2017): Wirtschaft 4.0: Digitalisierung verändert die betriebliche Personalpolitik. IAB-Kurzbericht, 12/2017, Nürnberg 2017 >> PDF
Eine repräsentative Betriebsbefragung zeigt, dass inzwischen alle Wirtschaftsbereiche und der Großteil der Betriebe in Deutschland von Digitalisierung betroffen sind. Diese Entwicklung stellt auch die betriebliche Personalpolitik vor neue Herausforderungen. Beschäftigte sehen sich wandelnden Anforderungen und Arbeitsbedingungen gegenüber, Betriebe passen ihr Rekrutierungsverhalten an. Dieser Kurzbericht untersucht die Auswirkungen der Digitalisierung auf betrieblicher Ebene und nimmt dabei die Entwicklung der Beschäftigung, insbesondere Veränderungen bei Neueinstellungen, in den Fokus. Es zeigt sich, dass auf die Zahl der Beschäftigten insgesamt kein Effekt zu beobachten ist. Teilweise hat die Digitalisierung allerdings die Dynamik der Einstellungen und Abgänge von Beschäftigten erhöht.

Regina Konle-Seidl (2017): Retention and re-integration of older workers into the labour market: What works? IAB-Discussion Paper, 17/2017, Nürnberg 2017 >> PDF
Obwohl sich im letzten Jahrzehnt die Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitnehmer in allen EU-Ländern verbessert hat, gibt es erhebliche Länderunterschiede im Hinblick auf die Erwerbsbeteiligung Älterer. Um unterschiedliche Entwicklungen zu dokumentieren und zu beurteilen, was am besten im Hinblick auf die Verlängerung des Erwerbslebens und bei der Wiedereingliederung älterer Arbeitsloser funktioniert, wird die Situation in fünf Ländern analysiert: Deutschland, Frankreich, Niederlande, Norwegen und Österreich. Zahlreiche empirische Befunde zeigen, dass finanzielle Anreize bzw. "finanzielle Sanktionen" durch Rentenreformen und die Abschaffung länderspezifischer Wege in den vorzeitigen Ruhestand mehr Einfluss auf die Verlängerung des Arbeitslebens haben, als alle anderen Maßnahmen. Die Wiedereingliederung nach einem Verlust des Arbeitsplatzes und das Risiko der Langzeitarbeitslosigkeit bleibt über Ländergrenzen hinweg jedoch ein spezifisches Problem älterer Arbeitnehmer. Staatlich geförderte Programme zur Unterstützung der Wiedereingliederung von älteren Arbeitslosen zeigen eher gemischte Ergebnisse.

Dorothea Kübler, Julia Schmid and Robert Stüber (2017): Be a Man or Become a Nurse: Comparing Gender Discrimination by Employers across a Wide Variety of Professions. Discussion Paper SP II 2017–201, Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, April 2017 >> PDF
We investigate gender discrimination and its variation between firms, occupations, and industries with a factorial survey design (vignette study) for a large sample of German firms. Short CVs of fictitious applicants are presented to human resource managers who indicate the likelihood of the applicants being invited to the next step of the hiring process. We observe that women are evaluated worse than men on average, controlling for all other attributes of the CV, i.e., school grades, age, information about activities since leaving school, parents' occupations etc. Discrimination against women varies across industries and occupations, and is strongest for occupations with lower educational requirements and of lower occupational status. Women receive worse evaluations when applying for male-dominated occupations. Overall, the share of women in an occupation explains more of the difference in evaluations than any other occupation- or firm-related variable.

Heinrich-Böll-Stiftung (Hrsg.) (2017): Familien stärken, Vielfalt ermöglichen. Bericht der familienpolitischen Kommission der Heinrich-Böll-Stiftung. Schriftenreihe Wirtschaft und Soziales Bd. 19, Berlin 2017 >> PDF

IGES Institut (2017): Faktencheck Pflegepersonal im Krankenhaus Internationale Empirie und Status quo in Deutschland, Gütersloh, Mai 2017 >> PDF

Deutscher Landkreistag (2017): Vorschläge zur Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit, Berlin, Mai 2017 >> PDF

Gerhard Bäcker, Andreas Jansen und Jutta Schmitz (2017): Rente erst ab 70? Probleme und Perspektiven des Altersübergangs. Gutachten für den DGB Bundesvorstand. IAQ-Forschung 2017-02, Duisburg 2017 >> PDF

Susanna Kochskämper und Judith Niehues: Entwicklung der Lebensverhältnisse im Alter. IW-Trend Nr. 1/2017, Köln: Institut der deutschen Wirtschaft, April 2017 >> PDF
Das Armutsrisiko im Alter liegt deutlich unter dem Durchschnitt jüngerer Vergleichsgruppen. In einer Studie hat das IW Köln die Lebensverhältnisse unterschiedlicher Altersgruppen seit Mitte der 1980er Jahre verglichen und ist der Frage nachgegangen, ob und wie sich der Lebensstandard im Alter seitdem verändert hat.

Isabel Rothe et al. (2017): Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt. Wissenschaftliche Standortbestimmung, Dortmund: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), 2017 >> PDF

Gerhard Bosch, Tabea Bromberg, Thomas Haipeter und Jutta Schmitz (2017): Industrie und Arbeit 4.0. Befunde zu Digitalisierung und Mitbestimmung im Industriesektor auf Grundlage des Projekts „Arbeit 2020“. IAQ-Report 2017-04, Duisburg: Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Mai 2017 >> PDF
Thomas Kruppe und Merlind Trepesch (2017): Weiterbildungsbeteiligung in Deutschland. Auswertungen mit den Daten der Erwachsenenbefragung des Nationalen Bildungspanels „Bildung im Erwachsenenalter und lebenslanges Lernen“. IAB-Discussion Paper 16/2017, Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), 2017 >> PDF
Weiterbildung erfährt im bildungspolitischen Diskurs eine immer größere Aufmerksamkeit. Steigende Teilnahmezahlen deuten darauf hin, dass Weiterbildung auch für die Individuen an Bedeutung gewinnt. Als Konsequenz aus dieser Entwicklung nehmen viele Studien das Thema Weiterbildung in ihr Frageprogramm auf. Eine Studie, die sich dem Thema in umfassender Weise widmet, ist die Erwachsenenbefragung des Nationalen Bildungspanels (Etappe 8 des NEPS). Der vorliegende Artikel präsentiert Auswertungsergebnisse der ersten fünf Befragungswellen hinsichtlich der Weiterbildungsbeteiligung und geht dabei auf einige der Vorzüge und das Analysepotenzial dieser Datenquelle ein. Zu den Auswertungen, die auf Grund fehlender Daten zuvor nicht möglich waren, gehören die Beteiligung an formaler Weiterbildung über den gesamten Lebensverlauf, sowie die Teilnahme an non-formaler und informeller Weiterbildung über mehrere Befragungswellen hinweg.

Tobias Peters (2017): Die fiskalischen Kosten der Minijobs. Schriftenreihe Institut Arbeit und Wirtschaft 22, Bremen, April 2017 >> PDF

Christian Krell und Clemens Bomsdorf (2017): Grundeinkommen. Das finnische Experiment, Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, April 2017 >> PDF

Michael Dauderstädt and Cem Keltek (2017): Inequality in Europe: Relatively stable, absolutely alarming, Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2017 >> PDF
Income inequality in the European Union (EU) has barely changed for a number of years. Neither improvements like those before 2009 nor a substantial worsening have been observed. However, this applies only to relative inequality, which indicates the income of richer people, regions and countries as a multiple of that of poorer ones. If one looks at the absolute differences between the highest and the lowest incomes, however, an alarming increase in inequality is to be observed in Europe.

Jan N. Bergerhoff, Barbara Hemkes, Philipp K. Seegers und Kim-Maureen Wiesner (2017): Attraktivität der beruflichen Bildung bei Studierenden. Ergebnisse einer bundesweiten Erhebung. Wissenschaftliche Diskussionspapiere Heft 183, Bonn: Bundesinstitut für Berufsbildung, 2017 >> PDF

Benjamin Baisch, Kilian Lüders, Christiane Meiner-Teubner, Birgit Riedel, Antonia Scholz (2017): Flüchtlingskinder in Kindertagesbetreuung. Ergebnisse der DJI-Kita-Befragung „Flüchtlingskinder“ zu Rahmenbedingungen und Praxis im Frühjahr 2016, München: Deutsches Jugendinstitut (DJI), 2017 >> PDF

Das Betriebsrentenstärkungsgesetz – Umsetzung und Folgen. Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Bundestags-Drucksache 18/12044 vom 24.04.2017 >> PDF

Florian Lehmer und Britta Matthes (2017): Auswirkungen der Digitalisierung auf die Beschäftigungsentwicklung in Deutschland. Aktuelle Berichte Nr. 5/2017, Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), 2017 >> PDF

Christiane Meiner-Teubner (2017): Gebührenfreie Kitas – was kostet das? Eine Abschätzung zur Höhe der gezahlten Elternbeiträge, Dortmund: Forschungsverbund DJI/TU Dortmund, April 2017 >> PDF
In der politischen Öffentlichkeit wird derzeit die Abschaffung der Kita-Gebühren diskutiert. Nach aktuellen Berechnungen wurden 2015 von den Eltern schätzungsweise 3,8 Milliarden EUR für die Nutzung von Kitas und Kindertagespflege ausgegeben. Zusätzlich wenden die Bundesländer für Beitragsbefreiungen mehr als 550 Millionen EUR im Jahr auf. Zu diesem Ergebnis kommt eine Berechnung die vom Forschungsverbund DJI/TU Dortmund erstellt worden ist.

Dara Lee Luca and Michael Luca (2017): Survival of the Fittest: The Impact of the Minimum Wage on Firm Exit. Working Paper 17-088, Harvard Business School, 2017 >> PDF

Bundesagentur für Arbeit (2017): Die Arbeitsmarktsituation von langzeitarbeitslosen Menschen 2016, Nürnberg, April 2017 >> PDF

Florian Blank (2017): Selbstverwaltung, Gewerkschaften und Patientenorganisationen. WSI Study Nr. 08, Düsseldorf: Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut (WSI), Januar 2017 >> PDF
Die soziale Selbstverwaltung in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist immer wieder Gegenstand von Diskussionen und Reformvorschlägen. Ein Vorschlag ist dabei die Ergänzung der bisher in der Selbstverwaltung vertretenen Organisationen durch Patientenorganisationen. Dieser Vorschlag basiert auf der Ansicht, dass die in der Selbstverwaltung aktiven Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände die Interessen der Patientinnen und Patienten nicht angemessen vertreten würden. Die Study setzt sich mit dieser Ansicht und entsprechenden Lösungsvorschlägen auseinander. Dabei wird insbesondere auch auf die Rolle der Gewerkschaften in der Selbstverwaltung eingegangen.


Felix zur Nieden und Alexandros Altis (2017): Lebenserwartung von Beamtinnen und Beamten. Befunde und Auswirkungen auf künftige Versorgungsausgaben, in: Wirtschaft und Statistik, Heft 2/2017, S. 113 ff. >> PDF
Die Lebenserwartung von Beamtinnen und Beamten beeinflusst künftige Versorgungsausgaben für Pensionen und Beihilfeleistungen. Bei Vorausberechnungen dieser Kosten gilt es etwaige Unterschiede zur Gesamtbevölkerung zu berücksichtigen. Dieser Beitrag legt dar, wie die Lebenserwartung von Beamtinnen und Beamten zu diesem Zweck ermittelt und vorausberechnet wurde. Es zeigt sich, dass Beamtinnen und Beamte eine höhere Lebenserwartung haben als Frauen und Männer der Gesamtbevölkerung. Berücksichtigt man diesen Vorteil, ergeben sich hierdurch bis zu 11% höhere Versorgungsausgaben auf Bundesebene. Trotz dieses Effektes ist aufgrund der Privatisierungen bei der Deutschen Bahn und der Deutschen Post in der Vergangenheit tendenziell mit einem Rückgang der künftigen Versorgungsausgaben zu rechnen.

Claudia Finke, Florian Dumpert und Martin Beck (2017): Verdienstunterschiede zwischen Männern und Frauen. Eine Ursachenanalyse auf Grundlage der Verdienststrukturerhebung 2014, in: Wirtschaft und Statistik, Heft 2/2017, S. 43 ff. >> PDF
Anknüpfend an Analysen auf Basis der Verdienststrukturerhebungen 2006 und 2010 wird im vorliegenden Beitrag mit aktuellen Daten für 2014 die Höhe des bereinigten Gender Pay Gap berechnet. Ergänzt werden die Untersuchungen um experimentelle Berechnungen zur verbesserten Schätzung der potenziellen Berufserfahrung mithilfe von Machine-Learning-Verfahren. Die Analysen zeigen, dass der bereinigte Gender Pay Gap im Zeitverlauf leicht rückläufig ist und die Ausweitung der Verdienststrukturerhebung 2014 um bislang ausgeschlossene Betriebe keine nennenswerten Effekte auf die zentralen Ergebnisse hat. Die approximative Berücksichtigung von Erwerbsunterbrechungen aufgrund von Mutterschaft wirkt sich nur wenig auf die Höhe des bereinigten Gender Pay Gap aus.

Christine Dauth and Julia Lang (2017): Should the unemployed care for the elderly? The effect of subsidized occupational and further training in elderly care. IAB-Discussion Paper 13/2017, Nürnberg 2017 >> PDF
Der demografische Wandel wirkt sich in doppelter Weise auf den Bedarf an Pflegepersonal aus. Während die Zahl der pflegebedürftigen Personen immer weiter ansteigt, sinkt das Erwerbspersonenpotenzial. Eine Möglichkeit, einem Fachkräftemangel in der Altenpflege entgegenzuwirken, ist die Qualifizierung Arbeitsloser in diesem Berufsfeld. In dieser Studie untersuchen wir die Effekte geförderter Weiterbildung in der Altenpflege für Arbeitslose in Deutschland über einen Zeitraum von 12 Jahren. Unsere Ergebnisse zeigen, dass geförderte Weiterbildung in der Altenpflege die Beschäftigungschancen von Arbeitslosen langfristig deutlich verbessert. Zugleich verbleibt ein hoher konstanter Anteil dieser wiederbeschäftigten Arbeitslosen langfristig im Pflegebereich. Auf ein Defizit bei der Arbeitsqualität deuten jedoch ein hoher Teilzeitanteil und nur partielle positive Lohneffekte für bestimmte Umschulungsteilnehmer hin. Generell scheinen Weiterbildungsmaßnahmen in der Altenpflege aber ein geeignetes Mittel um Arbeitslose langfristig in der Altenpflege zu beschäftigen, was einem Fachkräfteengpass in diesem Bereich entgegenwirken könnte.

Philipp vom Berge und Enzo Weber (2017): Beschäftigungsanpassung nach Mindestlohneinführung: Minijobs wurden teilweise umgewandelt, aber auch zulasten anderer Stellen. IAB-Kurzbericht 11/2017, Nürnberg 2017 >> PDF
Mit der Einführung des Mindestlohns im Januar 2015 ist die Zahl der Minijobs saisonbereinigt um 125.000 zurückgegangen. Der Rückgang wurde jedoch teilweise durch eine verstärkte Umwandlung von Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ausgeglichen. Im Vergleich zu den Vorjahren hat sich die Zahl der umgewandelten Minijobs verdoppelt. Ein Teil dieser Umwandlungen hat dabei andere Stellen ersetzt.

Gerd Zika, Tobias Maier und Anke Mönnig (2017): Auswirkungen der Zuwanderung Geflüchteter auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt. Berechnungen mit den BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen. Wissenschaftliche Diskussionspapiere Heft 184, Bonn: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), 2017 >> PDF
Diese Publikation beleuchtet die langfristigen ökonomischen und arbeitsmarktspezifischen Auswirkungen des Zuzugs Geflüchteter. Hierzu werden zwei Szenarien berechnet und an der Basisprojektion der vierten Welle des QuBe-Projektes gespiegelt: Erstens werden mithilfe eines kontrafaktischen Szenarios die Impulse der in Deutschland Schutz Suchenden herausgerechnet, um die Auswirkungen auf Bildung, Altersstruktur, Arbeitsangebot und Arbeitsnachfrage nach Branchen, Berufen und Qualifikationen zu quantifizieren. Zweitens wird eine schnellere und zielgerichtete Arbeitsmarktintegration der Geflüchteten modelliert. Im Ergebnis zeigt sich, dass eine schnellere Arbeitsmarktintegration nicht nur für das Individuum, sondern auch gesamtwirtschaftlich von Vorteil ist.

Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages (2017): Auswirkungen von Sanktionen im SGB II. Überblick über qualitative Studien in Deutschland, Berlin, 07.02.2017 >> PDF

Markus Promberger (2017): Resilience among vulnerable households in Europe. Questions, concept, findings and implications. IAB Discussion Paper 12/2017, Nürnberg, 2017 >> PDF
Das Papier berichtet die Ergebnisse des Projektes RESCuE, einer vertieft angelegten qualitativen Studie in 250 vulnerablen Haushalten in neun europäischen Ländern vor dem Hintergrund der europaweiten Krise seit 2008. Nach der Verfeinerung des Resilienzkonzeptes und der Entwicklung eines analytischen Rahmens stehen vier wichtige Befunde im Fokus: Erstens, Nutzen und Übertragbarkeit des Konzeptes in Armuts- und Sozialpolitikforschung. Zweitens konnte in den wenigen anzutreffenden resilienten Haushalten ein weites Spektrum von gegenseitig substituierbaren, miteinander verwobenen und polyvalenten Praktiken identifiziert werden, mittels denen ein Lebensunterhalt aus gemischten Quellen erwirtschaftet wird. Direkte Transfereinkommen spielen, zumindest für manche Typen resilienter Haushalte, dabei eine vergleichsweise geringe Rolle. Dies wird drittens unter anderem ausgeglichen durch die hohe Bedeutung und Nutzung von Kollektiv- und Gemeingütern. Hinzu kommen Kulturmuster und Netzwerkbeziehungen, die es den Betroffenen erlauben, mit ihrer Lage besser zurechtzukommen als andere. Für die Sozialpolitik bedeutsam ist erstens die Notwendigkeit der Aufrechterhaltung oder Schaffung eines leistungsfähigen Wohlfahrtstaates, denn Resilienz von Niedrigeinkommenshaushalten ist oft genug instabil und vulnerabel. Zweitens zeigt sich deutlich die Notwendigkeit eines umfangreichen Spektrums von Gemeingütern, die im Prinzip allen Bürgern zur Verfügung stehen, jedoch vor allem Niedrigeinkommensbeziehern das Leben erleichtern können.

Carolin Hoch: Straßenjugendliche in Deutschland – eine Erhebung zum Ausmaß des Phänomens. Endbericht – zentrale Ergebnisse der 2. Projektphase, Halle (Saale), 2017 >> PDF

Susanne Worbs und Tatjana Baraulina (2017): Geflüchtete Frauen in Deutschland: Sprache, Bildung und Arbeitsmarkt. BAMF-Kurzanalyse 01/2017, Nürnberg: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, 2017 >> PDF

Torsten Lietzmann und Claudia Wenzig (2017): Arbeitszeitwünsche und Erwerbstätigkeit von Müttern: Welche Vorstellungen über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bestehen. IAB-Kurzbericht, 10/2017, Nürnberg 2017 >> PDF

Carolin Butterwegge (2017): Kinderarmut in Deutschland. Risikogruppen, mehrdimensionale Erscheinungsformen und sozialräumliche Ausprägungen. FGW-Studie Integrierende Stadtentwicklung 01, Düsseldorf: FGW – Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung, April 2017 >> PDF

Stefan Bach, Björn Fischer, Peter Haan und Katharina Wrohlich (2017): Ehegattenbesteuerung: Individualbesteuerung mit übertragbarem Grundfreibetrag schafft fiskalische Spielräume. DIW Wochenbericht Nr. 13/2017, S. 247-255 >> PDF
Die Abschaffung des Ehegattensplittings zugunsten einer Individualbesteuerung mit übertragbarem Grundfreibetrag könnte gut 15 Milliarden Euro Mehreinnahmen erzielen. Das Arbeitsangebot von verheirateten Frauen würde spürbar steigen. Belastet würden vor allem besserverdienende Ehepaare mit ungleichen Einkommen. Übergangregelungen zum Vertrauensschutz für bestehende Ehen, Ehepaare mit kleineren Kindern oder ältere Ehepaare würden diese Mehrbelastungen mindern, allerdings auch Steuermehreinnahmen und das zusätzliche Arbeitsangebot zunächst reduzieren. Die Steuermehreinnahmen können verwendet werden, um private Haushalte zu entlasten. Eine aufkommensneutrale Senkung des Einkommensteuertarifs würde vor allem ledige Steuerpflichtige entlasten. Eine aufkommensneutrale Verwendung für Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen würde vor allem Familien mit Kindern zugutekommen. Belastet würden nur noch Ehepaare mit hohen Einkommen und hohem Splittingvorteil.

Sebastian Brandl und Bernhard Stelzl (2017): Gestaltung Guter Arbeit durch Personalräte. Die Rolle von Beschäftigtenbefragungen. Working Paper Forschungsförderung Nr. 036, Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung, April 2017 >> PDF

Joachim Möller, Ulrich Walwei (Hrsg.) (2017): Arbeitsmarkt kompakt. Analysen, Daten, Fakten, Bielefeld 2017 >> PDF

Werner Schiffauer, Anne Eilert und Marlene Rudloff (Hrsg.) (2017): So schaffen wir das – eine Zivilgesellschaft im Aufbruch. 90 wegweisende Projekte mit Geflüchteten, Bielefeld 2017 >> PDF

Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw) (2017): Langzeitarbeitslosigkeit nachhaltig abbauen!, München, 2017 >> PDF

Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages (2017): Fragen zur Entwicklung der Rentenhöhe in Deutschland und der Nettoersatzquote im europäischen Vergleich, Berlin, 24.02.2017 >> PDF

Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages (2017): Aufhebung der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung bei regressiver Abflachung der Rentenhöhe, Berlin, 23.032.2017 >> PDF

Amelung, V. et al. (2017): Patient First! Für eine patientengerechte sektorenübergreifende Versorgung im deutschen Gesundheitswesen. Positionspapier, Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2017 >> PDF

Brigitte Micheel und Sybille Stöbe-Blossey (2017): Doppeljahrgang – Quo vadis? Übergangsverläufe des Abiturjahrgangs 2013. IAQ-Report 2017-03, Duisburg: Institut für Arbeit und Qualifikation, 2017 >> PDF

Miriam Vock und Anna Gronostaj (2017): Umgang mit Heterogenität in Schule und Unterricht, Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2017 >> PDF

Michael Dauderstädt und Cem Keltek (2017): Europas Ungleichheit. Relativ stabil, absolut beunruhigend, Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2017 >> PDF
Seit einigen Jahren analysieren die Autoren regelmäßig die Entwicklung der Einkommensungleichheit in der Europäischen Union (EU). In ihrem aktuellen Beitrag kommen sie auf Basis der neuesten zur Verfügung stehenden Daten zu dem Ergebnis, dass sich die relative Einkommensungleichheit in der EU seit einigen Jahren kaum verändert hat. Betrachtet man dagegen die absoluten Abstände zwischen den höchsten und niedrigsten Einkommen, so ist eine beunruhigende Zunahme der Ungleichheit in der EU zu beobachten.

Christoph Strünck (2017): Energiearmut bekämpfen – Instrumente, Maßnahmen und Erfolge in Europa, Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2017 >> PDF

Petra Bendel (2017): EU-Flüchtlingspolitik in der Krise. Blockaden, Entscheidungen, Lösungen, Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2017 >> PDF

Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände (2017): Bildung 2030 im Blick. Die bildungspolitische Position der Arbeitgeber, Berlin 2017 >> PDF
RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung (2017): Nachfolgestudie zur Analyse der geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse (Minijobs) sowie den Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns. Endbericht. Gutachten im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Essen, November 2016 >> PDF

Christian Westermeier, Markus M. Grabka, Björn Jotzo und Anika Rasner (1997): Veränderung der Erwerbs- und Familienbiografien lässt einen Rückgang des Gender-Pension-Gap erwarten, in: DIW Wochenbericht 12/2017 >> PDF
Die geschlechtsspezifischen Unterschiede im Rentenzahlbetrag der Gesetzlichen Rentenversicherung werden sich im Kohortenvergleich verringern. Während in der Kriegskohorte der 1936 bis 1945 Geborenen der so genannte Gender-Pension-Gap noch 56 Prozent in West- und 34 Prozent in Ostdeutschland beträgt, wird er sich basierend auf einem vom DIW Berlin entwickelten Fortschreibungsmodell zur Simulation von Erwerbs- und Familienbiografien bei der Kohorte der 1966 bis 1970 Geborenen auf 43 beziehungsweise 18 Prozent reduzieren. Mitverantwortlich für diesen Trend ist, dass Männer im Kohortenvergleich kürzere Phasen ihres Erwerbslebens in Vollzeit arbeiten werden. Bei westdeutschen Frauen dagegen ist eine starke Zunahme von Teilzeitbeschäftigung bei gleichzeitigem Rückgang von Phasen der Hausfrauentätigkeit zu beobachten. Aber auch ostdeutsche Frauen werden in zunehmenden Maße Teilzeittätigkeiten aufnehmen. Allerdings weisen sie längere Phasen von Vollzeiterwerbstätigkeit auf und weichen damit weiterhin von westdeutschen Frauen ab.

Tanja Fendel and Beate Jochimsen (2017): Child care reforms and labor participation of migrant and native mothers. IAB-Discussion Paper, 09/2017, Nürnberg 2017 >> PDF
As in other countries, also in Germany there has been large political effort to increase mothers’ labor participation through child care provisions. However, it is an open question whether the latest child care reforms of 2013 are successful in this sense. While the introduction of a home care allowance, the so called ‘Betreuungsgeld’, for families not using public child care for their children aged one and two years was expected to have negative effects, the introduced legal claim for public child care for children of the same age group should increase the use of public child care and there- fore speed up the mothers’ return to work after child birth. For the analysis we use the German socio-economic panel (GSOEP) and apply a multivariate analysis within the framework of a two-step difference-in-difference approach. Against expectations, re- sults indicate that the reform had no negative effects on labor market participation of migrant mothers in the short run. Effects for the whole sample and for native mothers turn out to be significant positive. The government’s motivation for the ‘Be- treuungsgeld’ was to compensate families for not claiming publicly supported child care (Reform part 1) and to support women to reenter the labor market quickly after having given birth (Reform part 2). In the short run the government seems to have reached both aims.

Jan Philipp Hans, Sandra Hofmann, Werner Sesselmeier, Aysel Yollu-Tok (2017): Arbeitsversicherung – Ausgangssituation und Reformbedarf, Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2017 >> PDF

Christoph Metzler, Susanne Seyda, Luisa Wallossek und Dirk Werner (2017): Menschen mit Behinderung in der betrieblichen Ausbildung. IW-Analysen Nr.114, Köln: Institut der deutschen Wirtschaft, 2017 >> PDF

AWO Bundesverband (2017): Selber schuld? Analyse der AWO von strukturellen und institutionellen Armutsursachen, Berlin 2017 >> PDF

Sarah Lillemeier (2017): Sorgeberufe sachgerecht bewerten und fair bezahlen! Der „Comparable Worth-Index" als Messinstrument für eine geschlechtergerechte Arbeitsbewertung. IAQ-Report 2017-02, Duisburg: Institut für Arbeit und Qualifikation, 2017 >> PDF

Jochen Pimpertz (2017): Kosten der schwarz-roten Rentenpolitik – eine Heuristik. Was kosten die zusätzliche Mütterrente und die abschlagfreie Rente mit 63? Reicht die Rente künftig noch über das Grundsicherungsniveau? IW Policy Paper 3/2017, Köln: Institut der deutschen Wirtschaft, März 2017 >> PDF

Heinrich Alt (2017): Gutachten zum Reformbedarf der Grundsicherung, Potsdam-Babelsberg: Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, 2017 >> PDF

Luke Martinelli (2017): The Fiscal and Distributional Implications of Alternative Universal Basic Income Schemes in the UK. IPR Working Paper, University of Bath, March 2017 >> PDF

Sachverständigenkommission zum Zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung (2017): Erwerbs- und Sorgearbeit gemeinsam neu gestalten. Gutachten für den Zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung, Berlin 2017 >> PDF

Monopolkommission (2017): Stand und Perspektiven des Wettbewerbs im deutschen Krankenversicherungssystem. Sondergutachten 75, Berlin 2017 >> PDF

PricewaterhouseCoopers (2017): Fachkräftemangel im öffentlichen Dienst. Prognose und Handlungsstrategien bis 2030, März 2017 >> PDF

Bertelsmann-Stiftung (2017): Qualitätsausbau in KiTas 2017. 7 Fragen zur Personalausstattung für Führung und Leitung in deutschen KiTas. 7 Antworten der Bertelsmann Stiftung, Gütersloh, März 2017 >> PDF

Klaus Birkelbach, Rolf Dobischat und Birte Dobischat (2017): Außerschulische Nachhilfe. Ein prosperierender Bildungsmarkt im Spannungsfeld zwischen kommerziellen und öffentlichen Interessen. Study der Forschungsförderung in der Hans-Böckler-Stiftung Nr. 348, Düsseldorf, Februar 2017 >> PDF

Margit Ebbinghaus: Praktikums- und Ausbildungsstellen für Geflüchtete: Wann Klein- und Mittelbetriebe sie von sich aus anbieten. Ergebnisse einer Betriebsbefragung in ausgewählten Berufsbereichen. BIBB Report 1/2017, Bonn: Bundesinstitut für Berufsbildung, 2017 >> PDF
Für die Integration junger Geflüchteter haben betriebliche Praktikums- und Ausbildungsmöglichkeiten einen hohen Stellenwert. In welchem Maße hierfür Kapazitäten in Betrieben zur Verfügung stehen, ist allerdings erst ansatzweise bekannt. Deshalb untersucht der Beitrag, inwieweit Klein- und Mittelbetriebe ausgewählter Berufsbereiche in letzter Zeit von sich aus Praktikums- und Ausbildungsplätze für Geflüchtete angeboten haben und welche betrieblichen Merkmale dies begünstigen.
Klaus-Heiner Röhl / Christoph Schröder (2017): Regionale Armut in Deutschland. Risikogruppen erkennen, Politik neu ausrichten. IW-Analysen Nr. 113, Köln: Institut der deutschen Wirtschaft, 2017 >> PDF

Der Paritätische Gesamtverband (Hrsg.) (2017): Menschenwürde ist Menschenrecht. Bericht zur Armutsentwicklung in Deutschland 2017, Berlin, März 2017 >> PDF

Isabell Klingert und Julia Lenhart (2017): Jobcenter-Strategien zur Arbeitsmarktintegration von Langzeitarbeitslosen. IAB-Forschungsbericht 3/2017, Nürnberg 2017 >> PDF
Der vorliegende Forschungsbericht befasst sich mit Strategien von Jobcentern, eine möglichst nachhaltige Integration von Langzeitarbeitslosen zu erreichen. Dabei wird den Fragen nachgegangen, wie Jobcenter die Arbeitsmarktchancen von Langzeitarbeitslosen im Grundsicherungssystem einschätzen, wie die Förderung von Langzeitarbeitslosen erfolgt und welche jobcenterspezifischen Wege zur Integration von Langzeitarbeitslosen bestehen. Bei der Beantwortung wird auf qualitative Befragungen von Integrationsfachkräften in sechs Jobcentern zurückgegriffen, die inhaltsanalytisch ausgewertet wurden. Im Forschungsbericht werden entsprechende Jobcenter-Strategien mit Blick auf unterschiedliche Typen von Langzeitarbeitslosen herausgearbeitet, die sich durch ihre Nähe zum Arbeitsmarkt unterscheiden.

Britta Matthes und Enzo Weber (2017): Veränderungen der Arbeitswelt. Zu den Auswirkungen der Digitalisierung und des demografischen Wandels für Geringqualifizierte. IAB-Stellungnahme 1/2017, Nürnberg 2017 >> PDF
Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2016/2017 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zu künftigen Veränderungen der Arbeitswelt infolge des durch die Digitalisierung und die demografische Entwicklung bedingten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandels gebeten. Im Herbst 2016 äußerte sich das IAB zu den damit verbundenen Herausforderungen und Handlungsbedarfe für Arbeitnehmer am unteren Ende der Qualifikationsskala. Das IAB ging dabei auf die Auswirkungen der Digitalisierung und der demografischen Entwicklung auf die Arbeitskräftenachfrage, auf Substitutionspotenziale durch die Digitalisierung und deren regionale Unterschiede, auf mögliche Verbesserungen der Beschäftigungsbedingungen, zusätzliche Qualifizierungs- und Weiterbildungsbedarfe sowie die Bedeutung von Beratung und Vermittlung ein. Die Erkenntnisse hierzu werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst.

Regina Dionisius und Amelie Illiger (2017): Trends ins Studium und in die duale Berufsausbildung unter Berücksichtigung ausgewählter Einflussfaktoren. Wissenschaftliche Diskussionspapiere Heft 182, Bonn: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), 2017 >> PDF
Während immer mehr junge Menschen ein Studium beginnen, sinken die Anfängerzahlen in der dualen Berufsausbildung. Die Zahlen allein lassen jedoch nicht auf einen veränderten Studier- oder Ausbildungstrend der Jugendlichen in Deutschland schließen. Dieser Beitrag beleuchtet die Faktoren, welche die Anfängerzahlen in den unterschiedlichen Bildungsbereichen beeinflussen. Die Analyse basiert auf Daten der amtlichen Statistik für den Zeitraum 2005-2014 und berücksichtigt neben den Effekten der Einführung des achtjährigen Gymnasiums, der steigenden Zahl von Bildungsausländern/-ausländerinnen, der demografischen Entwicklung sowie der Situation am Ausbildungsmarkt auch länderspezifische Einflüsse. Panel Regressionen mit fixen Effekten weisen einen leichten Trend zu mehr Studierenden nach. Eine Abwendung von der dualen Berufsausbildung wird jedoch nicht festgestellt.

Florian Blank und Sonja Blum (2017): Kinderziehungszeiten in der Alterssicherung. Ein Vergleich sechs europäischer Länder. Working Paper Nr. 209, Düsseldorf: Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung, Februar 2017 >> PDF
Die Rentensysteme verschiedener Länder stellen in unterschiedlichem Maße einen Zusammenhang zwischen Erwerbskarriere und Rentenleistungen her. Dieser Zusammenhang wird teils durch Maßnahmen durchbrochen, die Abweichungen von einer „normalen“ Erwerbsbiografie ausgleichen sollen. Das betrifft auch Phasen der Kindererziehung. Durch eine rentenrechtliche Berücksichtigung von Auszeiten wegen Familienphasen oder von einer zeitweisen Reduktion von Erwerbsarbeit können Rentenlücken ausgeglichen und auch der Gender Pension Gap, die Lücke zwischen den Renten von Frauen und Männern, verringert werden. Das Working Paper unterscheidet Typen des Ausgleichs von Kindererziehungszeiten und stellt die Regelungen in sechs Ländern dar (Dänemark, Deutschland, Italien, die Niederlande, Österreich und Schweden). Es berücksichtigt dabei auch aktuelle Arbeitsmarktentwicklungen sowie Regelungen zu Familienphasen wie etwa Elternzeit oder Elterngeld.

Jens Engelke, Ulrich Müller und Ronny Röwert (2017): Erfolgsgeheimnisse privater Hochschulen. Wie Hochschulen atypische Studierende gewinnen und neue Zielgruppen erschließen können, Gütersloh: Centrum für Hochschulentwicklung (CHE), Februar 2017 >> PDF

Larissa Hages, Rebekka Rehm und Steffen J. Roth (2017): Helfen höhere Mindestlöhne in der Pflege? OttoWolffDiscussion Paper 01/2017, Köln: Institut für Wirtschaftspolitik an der Universität zu Köln, Januar 2017 >> PDF

Alexandra Bläsche, Ruth Brandherm, Christoph Eckhardt, Bernd Käpplinger, Matthias Knuth, Thomas Kruppe, Michaela Kuhnhenne und Petra Schütt (2017): Qualitätsoffensive strukturierte Weiterbildung in Deutschland. Working Paper Forschungsförderung Nr. 25, Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung, Februar 2017 >> PDF

Philipp vom Berge et al. (2017): Arbeitsmarktspiegel: Entwicklungen nach Einführung des Mindestlohns (Ausgabe 3). IAB-Forschungsbericht, 02/2017, Nürnberg 2017 >> PDF
Die dritte Ausgabe des Arbeitsmarktspiegels beschreibt anhand aktueller Daten bis einschließlich Juni 2016 wichtige Entwicklungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt vor dem Hintergrund der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland. Die Gesamtbeschäftigung weist eineinhalb Jahre nach Einführung des gesetzlichen Mindestlohns weiter eine positive Entwicklung auf. Die Zahl der geringfügig entlohnten Beschäftigten sinkt zur Mindestlohneinführung deutlich und ist im weiteren Verlauf von 2015 weiter rückläufig. Zum Jahresende 2015 hin stabilisiert sich die Anzahl auf einem im Vorjahresvergleich niedrigeren Niveau. Für Beschäftigungen, die nach Mindestlohneinführung von geringfügig in sozialversicherungspflichtig umgewandelt wurden, zeigt die vorliegende dritte Ausgabe des Arbeitsmarktspiegels, dass diese auch nach einem Jahr mehrheitlich fortbestehen. Für beschäftigte SGB-IILeistungsbeziehende, deren Zahl insgesamt weiter sinkt, werden in der dritten Ausgabe des Arbeitsmarktspiegels Übergänge in Beschäftigung im Detail untersucht. Darüber hinaus werden unterschiedliche Trends in Ost- und Westdeutschland näher beleuchtet.

Stefan Stuth (2017): Zusammenhänge zwischen Beruf und befristeter Beschäftigung, in: Wirtschaft und Statistik, Heft 1/2017 >> PDF

Werner Eichhorst, Gesine Stephan und Olaf Struck (2017): Struktur und Ausgleich des Arbeitsmarktes. Working Paper Forschungsförderung Nummer 028, Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung, Februar 2017 >> PDF

Johann Fuchs, Doris Söhnlein und Brigitte Weber (2017): Projektion des Erwerbspersonenpotenzials bis 2060: Arbeitskräfteangebot sinkt auch bei hoher Zuwanderung. IAB-Kurzbericht, 06/2017, Nürnberg 2017 >> PDF
In Deutschland führt die demografische Entwicklung langfristig dazu, dass die Zahl der erwerbsfähigen Menschen sinken wird und die Erwerbsbevölkerung spürbar altert. Selbst Zuwanderung im erwartbaren Umfang sowie die seit Kurzem beobachteten höheren Geburtenziffern werden daran kaum etwas ändern. Da das Erwerbspersonenpotenzial - die Summe aus Erwerbstätigen, Erwerbslosen und Stiller Reserve - nahezu die Obergrenze des Arbeitskräfteangebots bildet, werden den Betrieben in der langen Frist weniger Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Auch eine höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen und Älteren kann diesen Trend lediglich abschwächen. Um einschätzen zu können, in welchem Maße die einzelnen Einflussfaktoren das Erwerbspersonenpotenzial bis 2016 verändern, haben die Autoren mittels einer Szenariotechnik mehrere Projektionsvarianten mit jeweils unterschiedlichen Annahmen kombiniert. Eine Sensitivitätsanalyse ergänzt die Betrachtung um die Frage, welche Effekte sich bei anderen Annahmen ergeben.

Christian Hutter and Enzo Weber (2017): Labour market effects of wage inequality and skill-biased technical change in Germany. IAB-Discussion Paper, 05/2017, Nürnberg 2017 >> PDF
Ziel dieser Arbeit ist es, die Beziehung zwischen Ungleichheit und der Arbeitsmarktentwicklung in Deutschland seit 1975 näher zu beleuchten. Die wichtigsten Theorien sowie auch die empirische Evidenz sind sich zu diesem Thema nicht einig. Unser strukturelles Vektorfehlerkorrekturmodell modelliert explizit den qualifikationsverzerrenden technologischen Fortschritt als Quelle von Ungleichheit. Mithilfe von nicht-rekursiven Langfristrestriktionen werden die Effekte von Ungleichheitsschocks, qualifikationsverzerrenden (und -neutralen) Technologieschocks auf Arbeitsvolumen, reale Lohnkosten und Produktivität identifiziert. Deskriptive Evidenz zeigt, dass der jahrzehntelange Anstieg der Lohnungleichheit im Jahr 2010 gestoppt wurde und sich sogar umkehrte. Dafür ist hauptsächlich die sinkende Ungleichheit in der unteren Hälfte der Lohnverteilung verantwortlich. Die Impuls-Antwort-Analysen verdeutlichen, dass qualifikationsverzerrende Technologieschocks sich negativ auf das Arbeitsvolumen auswirken, die Lohnungleichheit, Lohnkosten und Produktivität allerdings erhöhen. Ungleichheitsschocks haben ebenfalls einen negativen Effekt auf das Arbeitsvolumen, reduzieren zusätzlich aber die Produktivität.

Wissenschaftsrat (2017): Bestandsaufnahme und Empfehlungen zu studiengangsbezogenen Kooperationen: Franchise-, Validierungs- und Anrechnungsmodelle. Drs. 5952-17, Berlin, Januar 2017 >> PDF

Friedrich-Ebert-Stiftung (Hrsg.) (2017): Miteinander in Vielfalt. Leitbild und Agenda für die Einwanderungsgesellschaft. Ergebnisse einer Expert_innenkommission der Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin 2017 >> PDF

DGB (2017): Alternativer BAföG-Bericht. Daten und Fakten für eine bessere Ausbildungsförderung, Berlin, Februar 2017 >> PDF

Martin Brussig et al. (2017): Evaluation des Bundesprogramms „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“. Erster Zwischenbericht. Stand: November 2016. Forschungsbericht 479, Berlin: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Februar 2017 >> PDF

Michael Simon und Sandra Mehmecke (2017): Nurse-to-Patient Ratios: Ein internationaler Überblick über staatliche Vorgaben zu einer Mindestbesetzung im Pflegedienst der Krankenhäuser. Working Paper der Forschungsförderung der Hans-Böckler-Stiftung Nr. 27, Düsseldorf, Februar 2017 >> PDF

Franz Prettenthaler et al. (2016): Ökonomische Effekte von Asylberechtigten in Österreich. Analyse der arbeitsmarktrelevanten Zahlungsströme. Im Auftrag von Caritas Österreich und Österreichisches Rotes Kreuz, Graz: Joanneum Research, November 2016 >> PDF

Gerard J. van den Berg, Arne Uhlendorff und Joachim Wolff (2017): Wirkungen von Sanktionen für junge ALG-II-Bezieher: Schnellere Arbeitsaufnahme, aber auch Nebenwirkungen. IAB-Kurzbericht Nr. 05/2017, Nürnberg 2017 >> PDF
ALG-II-Bezieher sind verpflichtet, gegenüber den Jobcentern ein kooperatives Verhalten zu zeigen und sich um eine Arbeit oder Ausbildung zu bemühen. Kommen sie diesen Pflichten nicht nach, sieht das Gesetz Sanktionen vor, die für junge ALG-II-Bezieher besonders strikt sind. Die Autoren untersuchen in der vorliegenden Studie die Wirkungen erster und wiederholter Sanktionen auf unter-25-jährige Männer in Westdeutschland: Beschleunigen sie die Aufnahme einer Beschäftigung? Wie fallen die Tagesentgelte bei einer Arbeitsaufnahme infolge von Sanktionen aus? Ziehen sich die Betroffenen aufgrund der Sanktionen verstärkt vom Arbeitsmarkt zurück? Welche Rolle spielt der Haushaltskontext?

Georg Cremer (2017): Wie über Armut reden? Wie gegen Armut handeln? Analysen & Argumente 235, Berlin: Konrad-Adenauer-Stiftung, Januar 2017 >> PDF

Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung (2017): Innovation aus Tradition. Was land- und forstwirtschaftliche Familienbetriebe für die Stabilität und Entwicklung des ländlichen Raums leisten können, Berlin, Februar 2017 >> PDF

Philipp Deschermeier, Ralph Henger, Björn Seipelt und Michael Voigtländer (2017): Zuwanderung in die Großstädte und resultierende Wohnungsnachfrage. Gutachten für die d.i.i. Deutsche Invest Immobilien GmbH, Köln: Institut der deutschen Wirtschaft, Januar 2017 >> PDF

BMFSFJ (2017): Kindertagesbetreuung Kompakt. Ausbaustand und Bedarf 2016, Berlin: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Januar 2017 >> PDF

Alexandra David (2017): Migrantisches Unternehmertum – Eine Chance der Arbeitsmarkintegration für geflüchtete Menschen? Forschung aktuell 2/2017, Gelsenkirchen: Institut Arbeit und Technik der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen – Bocholt – Recklinghausen, 2017 >> PDF

Holger Seibert et al. (2017): Typische Verlaufsmuster beim Grundsicherungsbezug: Für einige Dauerzustand, für andere nur eine Episode. IAB-Kurzbericht Nr. 4/2017, Nürnberg >> PDF
Von den 6,2 Millionen Leistungsbeziehern bei der Einführung von Hartz IV im Januar 2005 beendeten 1,5 Millionen den Bezug innerhalb eines Jahres. Innerhalb von fünf Jahren ist dies vier Millionen gelungen. Eine Million Leistungsbezieher befand sich von Januar 2005 bis Dezember 2014 durchgehend in der Grundsicherung. Von den neu hinzukommenden Hartz-IV-Empfängern beendet dagegen die Hälfte den Leistungsbezug innerhalb eines Jahres – wenn auch nicht immer nachhaltig. Langer Leistungsbezug ist zudem nicht automatisch gleichzusetzen mit langer Arbeitslosigkeit: Rund 30 Prozent der erwerbsfähigen Leistungsbezieher sind erwerbstätig.

Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (2017): Sozialbericht. Sozialpolitische Entwicklungen und Maßnahmen 2015-2016. Sozialpolitische Analysen, Wien, Januar 2017 >> PDF

Markus M. Grabka, Björn Jotzo, Anika Rasner und Christian Westermeier (2017): Der Gender Pension Gap verstärkt die Einkommensungleichheit von Männern und Frauen im Rentenalter, in: DIW Wochenbericht Nr. 5/2017 >> PDF

Christian von Malottki et al. (2017): Ermittlung der existenzsichernden Bedarfe für die Kosten der Unterkunft und Heizung in der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) und in der Sozialhilfe nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII). Endbericht incl. Materialband. Forschungsbericht 478, Berlin: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Januar 2017 >> PDF
Die vorliegende Studie befasst sich mit der Ermittlung existenzsichernder Bedarfe der Unterkunft und Heizung für Bedarfs- und Einstandsgemeinschaften nach SGB II und SGB XII. Zum einen untersucht sie auf der Grundlage einer bundesweiten Kommunalbefragung, zwölf Fallstudien sowie zwanzig Expertengesprächen die aktuelle Umsetzungspraxis. Es werden unterschiedliche Verfahrensweisen der Grundsicherungs- und Sozialhilfeträger unter Berücksichtigung der wohnungsmarktlichen Rahmbedingungen analysiert und zentrale Herausforderungen und Probleme der Umsetzung diskutiert. Hier zeigt sich eine Vielfalt an Umsetzungswegen, die letztlich durch normative Entscheidungsspielräume auf kommunaler Ebene geprägt und weniger durch unterschiedliche Wohnungsmarktkontexte begründet ist. Zum anderen werden in der Studie mit dem Ziel einer existenzsichernden Bedarfsdeckung unterschiedliche Verfahren entwickelt, mit Hilfe derer mögliche Mietobergrenzen berechnet werden. Dabei differenziert die Studie zwischen drei grundlegenden Bemessungsansätzen, die im Wesentlichen auf der Abbildung der Wohnkosten einer definierten Referenzgruppe, der ortsüblichen Miete eines bestimmten Wohnstandards oder den Kosten für die Neuanmietung einer ausreichenden Menge von Wohnraum basieren. Verknüpft mit den verschiedenen Ansätzen sind unterschiedliche Datengrundlagen und Berechnungsschritte. Die Vergleichsberechnung in den zwölf Fallstudien und 878 deutschen Mittelbereichen zeigt im Ergebnis deutliche Unterschiede. Abschließend werden unterschiedliche Wege der Weiterentwicklung der rechtlichen Rahmensetzung diskutiert. Hier werden Möglichkeiten der Bedarfsbemessung durch den Bund, die durch die aktuelle Datenlage beschränkt werden, und Empfehlungen bezüglich einzelner Verfahrensschritte der Bemessung beschrieben.

Florian A. Schmidt (2017): Digital Labour Markets in the Platform Economy. Mapping the Political Challenges of Crowd Work and Gig Work, Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, Januar 2017 >> PDF

Toralf Pusch und Hartmut Seifert (2017): Mindestlohngesetz. Für viele Minijobber weiterhin nur Minilöhne. WSI Policy Brief Nr. 9, Düsseldorf: Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut (WSI), Januar 2017 >> PDF

Janine Bernhardt, Lena Hipp und Jutta Allmendinger (2016): Warum nicht fifty-fifty? Betriebliche Rahmenbedingungen der Aufteilung von Erwerbs- und Fürsorgearbeit in Paarfamilien. Discussion Paper SP I 2016–50, Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), Oktober 2016 >> PDF

Stephan Kaufmann (2017): Digitalisierung, Klassenkampf, Revolution. Analysen Nr. 33, Berlin: Rosa Luxemburg-Stiftung, Januar 2017 >> PDF

Martin Seeliger and Ines Wagner (2016): Workers United? How Trade Union Organizations at the European Level Form Political Positions on the Freedom of Services. MPIfG Discussion Paper 16/16, Cologne: Max Planck Institute for the Study of Societies, December 2016 >> PDF

Thomas Haipeter (2017): Lohnfindung und Lohnungleichheit in Deutschland. IAQ-Report 2017-01, Duisburg: Institut für Arbeit und Qualifikation (IAQ), Januar 2017 >> PDF

Karl Heinz Hausner und Enzo Weber (2017): Einnahmen und Ausgaben der Arbeitslosenversicherung: BA-Haushalt stabilisiert die Konjunktur. IAB-Kurzbericht, 03/2017, Nürnberg 2017 >> PDF

Natalie Herold (2017): Integrationspolitik in Österreich, Berlin: Konrad-Adenauer-Stiftung, Januar 2017 >> PDF
Österreich hat im Jahr 2015 nach Schweden europaweit die meisten Asylwerber pro Kopf aufgenommen und mit einem Maßnahmenplan zur Flüchtlingsintegration reagiert. Mit der Ansiedlung der Integrationspolitik im Außenministerium setzt Österreich einen besonderen Akzent. Österreich hat umfassende Integrationsstrategien entwickelt und institutionelle Strukturen für deren Umsetzung geschaffen. Flächendeckenden Werte- und Orientierungskurse gelten als essentielle Basis für einen erfolgreichen Integrationsprozess.

Ehrentraut, Oliver und Moog, Stefan (2017): Zukunft der Gesetzlichen Rentenversicherung. Möglichkeiten und Grenzen ausgewählter Reformvorschläge. Study Bd. 345, Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung, 2017 >> PDF
Die Alterssicherung ist ein Gestaltungsfeld mit hoher sozialpolitischer Bedeutung. Die gesetzliche Rentenversicherung steht dabei besonders im Zentrum, da die sogenannte erste Säule der Alterssicherung den wichtigsten Beitrag für die Einkünfte im Alter leistet. Die vorliegende Studie zeigt ausgehend vom gesetzlichen Status quo, welche Entwicklung die gesetzliche Rentenversicherung in den kommenden Jahrzehnten voraussichtlich nehmen wird, wenn Reformmaßnahmen umgesetzt werden. Acht Reformvorschläge wurden auf ihre Wirkung auf den Beitragssatz und das Nettorentenniveau berechnet. Zunächst erfolgt eine isolierte Betrachtung der Auswirkungen einzelner Maßnahmen, bevor in einem zweiten Schritt die Reformwirkungen ausgewählter Einzelmaßnahmen im Zusammenspiel quantifiziert werden.

Heinrich-Böll-Stiftung (Hrsg.) (2016): Grünbuch soziale Teilhabe in Deutschland. Eine Bestandsaufnahme. Schriften zu Wirtschaft und Soziales Bd. 18, Berlin 2016 >> PDF

Elke Ahlers (2016): Arbeit und Gesundheit im betrieblichen Kontext. Befunde aus der Betriebsrätebefragung 2015. WSI-Report Nr. 33, Düsseldorf: Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung, Dezember 2016 >> PDF

Hermann Buslei, Peter Haan und Daniel Kemptner (2017): Rente mit 67: Beitragssatz wird stabilisiert – egal, ob tatsächlich länger gearbeitet wird, in: DIW Wochenbericht, Nr. 3/2017 >> PDF

Stefan Bach et al. (2017): Fiskalische und gesamtwirtschaftliche Effekte: Investitionen in die Integration der Flüchtlinge lohnen sich. IAB-Kurzbericht 02/2017, Nürnberg 2017 >> PDF
Die Zuwanderung von Flüchtlingen verursacht zunächst erhebliche fiskalische Kosten. Mit zunehmender Integration in den Arbeitsmarkt verringern sich die laufenden Kosten und es entstehen zusätzliche Einnahmen für die öffentlichen Haushalte. Vor diesem Hintergrund haben IAB und DIW gemeinsam in einem vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales finanzierten Forschungsprojekt untersucht, wie sich Investitionen in die Arbeitsmarktintegration der 2015 zugewanderten Flüchtlinge gesamtwirtschaftlich und fiskalisch auswirken können. Es zeigt sich, dass Investitionen in Sprachkompetenz und Bildungsabschlüsse der Flüchtlinge langfristig hohe Renditen erwarten lassen. Die Simulationen sind empirisch fundiert durch die IAB-SOEP-Migrationsstichprobe, die mit Daten der Integrierten Erwerbsbiografien des IAB verknüpft wurde.

Michael Cirkel (2017): Altengerechte Quartiersentwicklung – Erfahrungen und Strategien. Gelsenkirchen: Institut Arbeit und Technik (IAT), Januar 2017 >> PDF

Christina Boll, Malte Jahn, Andreas Lagemann und Johannes Puckelwald (2016): Dauerhaft ungleich – berufsspezifische Lebenserwerbseinkommen von Frauen und Männern in Deutschland. HWWI Policy Paper 98, Hamburg: Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut (HWWI), August 2016 >> PDF

Die Einkommensungleichheit der Geschlechter wird üblicherweise anhand der Durchschnittslöhne gemessen. Der Gender Pay Gap liegt derzeit für Deutschland bei 21 %. Wie diese Studie basierend auf 93.722 Personen der Jahrgänge 1950-64 aus der Stichprobe integrierter Arbeitsmarktbiografien (SIAB 7510) zeigt, ist die Geschlechterlücke mit 49,8 % mehr als doppelt so hoch, wenn auf Lebenserwerbseinkommen fokussiert wird. Wir berechnen den Gender Lifetime Earnings Gap als Analogon zum Gender Pay Gap und analysieren die Haupttreiber dieses neuen Ungleichheitsmaßes. Zudem werden Berufs-, Geschlechter-und Unterbrechungseffekte für 21 Berufssegmente anhand stilisierter Erwerbsverläufe simuliert. Die Ergebnisse verdeutlichen u.a., dass die Lebenseinkommenslücke zumeist – und mit je nach Beruf unterschiedlichem Ausmaß – auch besteht, wenn Personen mit gleichen beobachtbaren Merkmalen verglichen werden.

Florian Koch (2017): Zuckerbrot und Peitsche? Der neue Takt in der EU-Migrationspolitik gegenüber Afrika, Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, Januar 2017 >> PDF

Statistisches Bundesamt (2017): Pflegestatistik 2015. Pflege im Rahmen der Pflegeversicherung. Deutschlandergebnisse, Wiesbaden, Januar 2017 >> PDF

Tobias Hentze und Galina Kolev (2016): Gesamtwirtschaftliche Effekte der Flüchtlingsmigration in Deutschland, in: IW-Trends, Heft 4/2016 >> PDF
In den Jahren 2015 und 2016 sind etwa 1,2 Millionen Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Die kurz- bis mittelfristigen Effekte der Flüchtlingsaufnahme auf die wirtschaftliche Entwicklung werden anhand eines makroökonometrischen Modells geschätzt. Auf der einen Seite sind die Effekte auf das Pro-Kopf-Einkommen und die fiskalische Bilanz leicht negativ. Auch die Erwerbslosigkeit wird durch die Flüchtlingsmigration ansteigen. Auf der anderen Seite steigern die höheren Staatsausgaben verbunden mit einer zunehmenden Anzahl erwerbstätiger Flüchtlinge das Wirtschaftswachstum. Die kumulierte Zunahme des realen Bruttoinlandsprodukts in Deutschland kann sich im Zeitraum 2016 bis 2020 auf bis zu 95 Milliarden Euro belaufen. Der Effekt hängt dabei entscheidend von der Arbeitsmarktintegration und der Bildungspolitik ab.

Yvonne Lott (2017): Flexible Arbeitszeiten: Eine Gerechtigkeitsfrage? Forschungsförderung Report Nr. 1, Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung, Januar 2017 >> PDF

Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) (2016): Freiräume für Jugend schaffen! Diskussionspapier der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ, Berlin, 01./02.12.2016 >> PDF

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge (2016): Empfehlungen des Deutschen Vereins: Von der Schulbegleitung zur Schulassistenz in einem inklusiven Schulsystem, Berlin, Dezember 2016 >> PDF

Bundesvereinigung Lebenshilfe (2016): Zukunft Wohnen - Beispiele für innovative Wohnformen, Marburg, Berlin, November 2016 >> PDF

Bundesverband für Kindertagespflege (2016): Das MODELL zur Vergütung in der Kindertagespflege, Berlin, Dezember 2016 >> PDF

Dieter Dohmen (2017): Finanzierung beruflicher und betrieblicher Weiterbildung: Stand der Förderung, der Diskussion und Ansätze für die Weiterentwicklung. FiBS-Forum Nr. 59, Berlin: Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie, Januar 2017 >> PDF

Hans Dietrich und Alexander Patzina (2017): Scheinselbständigkeit in Deutschland: Vor allem Geringqualifizierte und Berufseinsteiger gehören zu den Risikogruppen. IAB-Kurzbericht, 01/2017, Nürnberg 2017 >> PDF
Das Interesse am Thema Scheinselbständigkeit und an juristischer Ratgeberliteratur zur Vermeidung von Scheinselbständigkeit ist groß. Die Rechtsunsicherheit scheint hier beachtlich zu sein: Wann liegt Scheinselbständigkeit vor, wie verbreitet ist sie in Deutschland und wer ist davon betroffen? In einer aktuellen Studie zur Scheinselbständigkeit in Deutschland gehen die Autoren diesen Fragen nach. Einerseits geschieht dies in Anlehnung an die herrschende Rechtsprechung, bei der die persönliche Abhängigkeit als zentrales Abgrenzungskriterium gilt. Andererseits wird zum Vergleich ein erweiterter Ansatz verfolgt, der zusätzlich Chancen und Risiken selbständiger Betätigung berücksichtigt.

Richard Ochmann, Martin Albrecht und Guido Schiffhorst (2017): Krankenversicherungspflicht für Beamte und Selbstständige. Teilbericht Beamte, Gütersloh: Bertelsmann-Stiftung, Januar 2017 >> PDF

Hagen Lesch (2016): Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di – Tarifpolitische Entwicklungen und Herausforderungen, in: IW-Trends, Heft 4/2016 >> PDF

Eurofound (2016), Approaches to the labour market integration of refugees and asylum seekers, Luxembourg: Publications Office of the European Union, 2016 >> PDF

Volker Meinhardt (2017): Entwicklung der Rentenausgaben in Deutschland. IMK Study Nr. 53, Düsseldorf: Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), Januar 2017 >> PDF

Hans-Böckler-Stiftung (2016): „Der Preiskampf geht auf unsere Kosten. Arbeitsbedingungen und Mitbestimmung in der Facility-Services-Branche, Düsseldorf 2016 >> PDF
Weil immer mehr Konzerne ihr Heil in ungebremstem Outsourcing suchen, boomen Facility- und Industrie-Services. Die Dienstleister wachsen schnell und liefern sich einen harten Wettbewerb. So entsteht eine neue Branche, die Arbeitsplätze schafft. Es fehlt ihr aber noch an vergleichbaren Standards, durchgängiger Mitbestimmung und geregelten Arbeitsbedingungen.

Bundesvereinigung Lebenshilfe (2016): Bundesteilhabegesetz und Co. – was verändert sich? Übersicht der wichtigsten Neuerungen, die bisherige gesetzliche Bestimmungen ablösen, Dezember 2016 >> PDF

Christiane Meiner-Teubner, Katharina Kopp und Matthias Schilling (2016): Träger von Kindertageseinrichtungen im Spiegel der amtlichen Statistik. Eine Analyse der Strukturen, der Bildungsbeteiligung, des Personals und von Qualitätskriterien, Dortmund: Forschungsverbund DJI/TU Dortmund, Oktober 2016 >> PDF
Zum zweiten Mal liegt nun ein Forschungsbericht zu den Ergebnissen der Analyse der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik vor, der die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Kindetageseinrichtungen entsprechend ihrer Trägerzugehörigkeit darstellt. Darin wird die Situation zum Stichtag 1.3.2015 in den Blick genommen und die Entwicklung seit 2011 beschrieben. Im Unterschied zum ersten Forschungsbericht, in dem die Entwicklung von 2006 bis 2010 beschrieben wurde, werden nun neben der umfangreichen Darstellung der Situation in den Einrichtungen in Trägerschaft der Evangelischen Kirche Deutschlands bzw. der Diakonie auch differenzierte Daten für die öffentlichen Träger, die katholische Kirche/Caritas, die AWO, den Paritätischen und das DRK berichtet. Darüber hinaus werden einige weitere Themen wie die Leitung von Kindertageseinrichtungen, deren Öffnungszeiten sowie die Bildungsbeteiligung von Kindern, die bereits eine Schule besuchen, aufgegriffen.

Statistisches Bundesamt (2016): Bildungsfinanzbericht 2016. Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland, Wiesbaden, Dezember 2016 >> PDF

Martina Rengers: Ungenutztes Arbeitskräftepotenzial in der Stillen Reserve. Ergebnisse für das Jahr 2015, in: Wirtschaft und Statistik, Heft 6/2016 >> PDF
Im Zusammenhang mit der Diskussion um den demografischen Wandel gewinnen Angaben zum ungenutzten Arbeitskräftepotenzial an Bedeutung. Neben der Erwerbslosigkeit und der Unterbeschäftigung ist die Stille Reserve ein weiterer Indikator zur Messung des ungenutzten Arbeitskräftepotenzials. Aus welchen Gründen sind Personen in Stiller Reserve nicht aktiv auf dem Arbeitsmarkt? Besteht die Stille Reserve tatsächlich überwiegend aus Frauen, die sich wegen Kinderbetreuung und/oder Pflegetätigkeiten vom Arbeitsmarkt zurückgezogen haben? Welche Anhaltspunkte liefern die Untersuchungen zur Stillen Reserve, unter welchen (künftigen) Rahmenbedingungen eine solche personenbezogene Arbeitsmarktreserve aktiviert werden könnte?

Frank Wild (2016): Mehrumsatz und Leistungsausgaben in der PKV. Eine Analyse auf Basis der Daten von 2006-2014. WIP-Diskussionspapier 1/2016, Köln: Wissenschaftliches Institut der PKV (WIP), Dezember 2016 >> PDF
Seit 2006 ermittelt das WIP den Mehrumsatz der Privatversicherten. Der Mehrumsatz ergibt sich aus einem Vergleich der Leistungsausgaben für privat und gesetzlich Versicherte und quantifiziert die Summe, die dem Gesundheitssystem durch die Existenz der PKV zur Verfügung steht.  Für 2014 konnte ein Mehrumsatz von 12,45 Mrd. € ermittelt werden. Die Studie zeigt auch, dass es den PKV-Unternehmen im Beobachtungszeitraum (2006-2014) gelungen ist, das Ausgabenwachstum in den letzten Jahren niedriger zu halten wie in der GKV. Obwohl der absolute Betrag des Mehrumsatzes seit 2006 zunahm, sank damit der relative Anteil des Mehrumsatzes an den Leistungsausgaben.

Frank Wild und Christine Arentz (2016): Volkwirtschaftliche Wirkungen der Alterungsrückstellungen in der Privaten Kranken- und Pflegeversicherung. Aktualisierte Daten 2016. WIP-Kurzanalyse 3/2016, Köln: Wissenschaftliches Institut der PKV (WIP), November 2016 >> PDF
Die WIP-Studie verweist auf die positiven volkswirtschaftlichen Wirkungen eines Kapitaldeckungsverfahrens. Die PKV-Alterungsrückstellungen wirken zum Teil antizyklisch zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und damit als eine Art automatischer Stabilisator. Zudem ermöglicht Kapitalakkumulation Investitionen und damit einen höheren Wachstumspfad und eine höhere Arbeitsproduktivität. Davon profitieren auch die umlagenfinanzierten Sozialsysteme. Im Jahr 2015 trug die PKV mit einem Anteil von 5,1 % am Nettosparvolumen Deutschlands bei. Absolut liegen die Zuführungen zu den Alterungsrückstellungen seit 2006 regelmäßig bei mindestens 10 Mrd. € oder mehr pro Jahr. Damit haben sich die Alterungsrückstellungen insgesamt in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt – von 103,4 Mrd. in 2005 auf 220,1 Mrd. € in 2015.

Christian Babka von Gostomski: Aspekte der Integration von zugewanderten rumänischen und polnischen Staatsangehörigen in Deutschland. BAMF-Kurzanalyse 06/2016, Nürnberg: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Dezember 2016 >> PDF
Im Schatten der Asylzuwanderung sind die in den letzten Jahren starken Wanderungsbewegungen nach Deutschland aus Polen und Rumänien zunehmend aus dem Blick geraten. Wie stellt sich die Lebens- und Erwerbssituation dieser Zugewanderten dar? Gibt es Unterschiede im Stand der Integration zwischen den in den letzten Jahren gekommenen rumänischen und polnischen Staatsangehörigen und solchen, die schon länger in Deutschland sind?

Christian Hutter und Enzo Weber: Befragung der Arbeitsagenturen zu Beschäftigungswirkungen des Mindestlohns. Aktuelle Berichte 26/2016. Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Dezember 2016 >> PDF

Georg F. Camehl (2016): Wie beeinflusst der Besuch einer Kindertageseinrichtung nicht-kognitive Fähigkeiten? DIW Roundup 105, Berlin: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), 2016 >> PDF

Beate Küpper (2016): Das Denken der Nichtwählerinnen und Nichtwähler. Einstellungsmuster und politische Präferenzen. Empirische Sozialforschung 7. Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2016 >> PDF

Friedrich Heinemann (2016): EU-Asylagentur: "Wettlauf nach unten" stoppen, Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2016 >> PDF

Avshalom Caspi et al. (2016): Childhood forecasting of a small segment of the population with large economic burden, in: Nature Human Behaviour 1, 0005 (2016) >> PDF
Policymakers are interested in early-years interventions to ameliorate childhood risks. They hope for improved adult outcomes in the long run that bring a return on investment. The size of the return that can be expected partly depends on how strongly child- hood risks forecast adult outcomes, but there is disagreement about whether childhood determines adulthood. We integrated multiple nationwide administrative databases and electronic medical records with the four-decade-long Dunedin birth cohort study to test child-to-adult prediction in a different way, using a population-segmentation approach. A segment comprising 22% of the cohort accounted for 36% of the cohort’s injury insurance claims; 40% of excess obese kilograms; 54% of cigarettes smoked; 57% of hospital nights; 66% of welfare benefits; 77% of fatherless child-rearing; 78% of prescription fills; and 81% of criminal convictions. Childhood risks, including poor brain health at three years of age, predicted this segment with large effect sizes. Early-years interventions that are effective for this population segment could yield very large returns on investment.

Stefan Bach, Martin Beznoska und Viktor Steiner (2016): Wer trägt die Steuerlast? Verteilungswirkungen des deutschen Steuer- und Transfersystems. Study Nr. 347, Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung, Dezember 2016 >> PDF

Stefan Bach, Martin Beznoska und Viktor Steiner (2016): Wer trägt die Steuerlast in Deutschland? Steuerbelastung nur schwach progressiv, in: DIW Wochenbericht Nr. 51+52/2016 >> PDF

Bank für Sozialwirtschaft (2016): Das Bundesteilhabegesetz – Wegweisende Reform der Eingliederungshilfe, Köln, 19.12.2016 >> PDF

Regina Haberfellner und René Sturm (2016): Die Transformation der Arbeits- und Berufswelt. Nationale und internationale Perspektiven auf (Mega-)Trends am Beginn des 21. Jahrhunderts. AMS report 120/121, Wien: Arbeitsmarktservice Österreich, 2016 >> PDF

Regina Haberfellner und René Sturm (2016): Digitalisierung der Arbeitswelt: Positive Beschäftigungseffekte oder exzessive Jobvernichtung? FokusInfo 116, Wien: AMS Österreich für die Arbeitsmarkt-, Berufs- und Qualifikationsforschung, Dezember 2016 >> PDF

Ver.di (2016): Digitaler Kapitalismus ohne Arbeit? Wirtschaftspolitische Informationen 02 / 2016, Berlin: ver.di Bundesvorstand, Dezember 2016 >> PDF
Die Digitalisierung verändert weitreichend Inhalte und Strukturen von Wirtschaft und Arbeit. Doch ob es zu steigender Erwerbslosigkeit kommt und wie sich die Einkommensverteilung und der Sozialstaat entwickeln, ist keine technologische Frage, sondern eine der ökonomischen Entwicklung und der Kräfteverhältnisse zwischen Kapital und Arbeit. Produktivitätszuwächse müssen für höhere Löhne, kürzere und bessere Arbeit und eine Ausweitung gesellschaftlich notwendiger Dienstleistungen genutzt werden.

Katerina Homolkova, Annekatrin Niebuhr und Viola van Rienen (2016): Arbeitsmarkteintritt der Studierenden der Fachhochschule Kiel. Analyse des Erwerbseintritts, der Mobilität und der frühen Erwerbsphase der Studierenden der Fachhochschule Kiel im Zeitraum 2005–2014. Studie im Auftrag der Fachhochschule Kiel. IAB Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 7/2016, Nürnberg 2016 >> PDF

Karen Jaehrling (2016): Prekäre Arbeit und sozialer Dialog. Vier Fallstudien zu neuen Lösungsansätzen. IAQ-Report 2016-04, Duisburg 2016 >> PDF

Karen Jaehrling, Ines Wagner and Claudia Weinkopf with the support of Thorsten Kalina and Gerhard Bosch (2016): Reducing precarious work in Europe through social dialogue. The case of Germany. IAQ-Report 2016-03, Duisburg 2016 >> PDF

Ilonka Horvath et al. (2016): Suchtgefährdete Jugendliche und Arbeitsmarkt. Problemanalyse für Österreich, evidenzbasierte Maßnahmenoptionen und Handlungsempfehlungen, Wien: Gesundheit Österreich, Mai 2016 >> PDF

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge (2016): Empfehlungen des Deutschen Vereins zur gesundheitsbezogenen Ausrichtung der Integration in Arbeit, Berlin, Dezember 2016 >> PDF

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge (2016): Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Förderung der Integration geflüchteter Menschen, Berlin, Dezember 2016 >> PDF

Andreas Boes, Tobias Kämpf, Barbara Langes und Thomas Lühr (2016): „Lean“ und „agil“ im Büro. Neue Formen der Organisation von Kopfarbeit in der digitalen Transformation. Working Paper Forschungsförderung Nr. 23, Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung, Oktober 2016 >> PDF

Saša Bosančić (2016): Ungleichheit bekämpfen! Wo der deutsche Wohlfahrtsstaat jetzt investieren muss, Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2016 >> PDF

Janina Mitwalli (2016): Menschenhandel zum Zweck der Arbeitsausbeutung und schwere Arbeitsausbeutung von Frauen – ein nicht gesehenes Phänomen?, Berlin: Bundesweiter Koordinierungskreis gegen Menschenhandel – KOK, 2016 >> PDF

Daniel Buhr, Claudia Christ, Rolf Frankenberger, Marie-Christine Fregin, Josef Schmid und Markus Trämer (2016): Auf dem Weg zu Wohlfahrt 4.0? Die Digitalisierung des Wohlfahrtsstaates in den Politikfeldern Arbeit, Gesundheit und Innovation im europäischen Vergleich, Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, Dezember 2016 >> PDF

Sechster Bericht der Bundesregierung über die Entwicklung der Pflegeversicherung und den Stand der pflegerischen Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland, Berlin, Dezember 2016 >> PDF

Friedrich-Ebert-Stiftung (2016): Der Weg zur Bürgerversicherung. Solidarität stärken und Parität durchsetzen. Positionspapier, Bonn: Freidrich-Ebert-Stiftung, Dezember 2016 >> PDF

Anne Otto und Sebastian Losacker (2016): Frauenerwerbstätigkeit in Rheinland-Pfalz. Analyse von Trends und Ursachen. IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland, Nr. 04/2016), Nürnberg 2016 >> PDF

Eric Seils (2016): Jugend & befristete Beschäftigung. Eine Auswertung auf der Basis aktueller Daten des Mikrozensus. WSI Policy Brief Nr. 8, Düsseldorf, Dezember 2016 >> PDF

Bundesagentur für Arbeit (2016): Blickpunkt Arbeitsmarkt: Situation von Älteren, Nürnberg, Dezember 2016 >> PDF

Jan-Paul Giertz, Manuela Maschke und Nils Werner (2016): Mitbestimmung als notwendige Bedingung für Integration. MBF-Report Nr.28, Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung, November 2016 >> PDF

Susanne Wanger und Enzo Weber: Effekte des gesetzlichen Mindestlohns auf die Arbeitszeit von Minijobbern. Aktuelle Berichte Nr. 23/2016, Nürnberg: IAB, 2016 >> PDF


Wolfgang Wittig und Florian Neumann (2016): Können belegen können. Lernwege, Kompetenzen und Zertifikate aus Sicht von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, Gütersloh: Bertelsmann-Stiftung, 2016 >> PDF

Wieteke Conen, Joop Schippers und Karin Schulze Buschoff (2016): Solo-Selbstständigkeit - zwischen Freiheit und Unsicherheit. Ein deutsch-niederländischer Vergleich. WSI Working Paper, Nr. 206, Düsseldorf, Dezember 2016 >> PDF
Diese WSI-Studie zeigt Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Entwicklung und der Struktur der Solo-Selbstständigkeit im Vergleich zwischen den Niederlanden und Deutschland auf. Die Befunde zeigen, dass das Wachstum dieser Erwerbskategorie in den Niederlanden besonders stark ausfiel – hier war im letzten Jahrzehnt eine der höchsten Zuwachsraten Europas zu verzeichnen. In Deutschland verlief der Anstieg der Solo-Selbstständigkeit wesentlich moderater. In beiden Ländern umfasst der Zuwachs besonders Ältere und gut Qualifizierte sowie verschiedene Dienstleistungsbereiche und die Bauwirtschaft. In Deutschland sind „Gründungen aus der Not“ häufiger und der Anteil unfreiwilliger und prekärer Selbstständigkeit höher als in den Niederlanden.

Carina Sperber, Anja Warning und Enzo Weber (2016): Werkverträge aus Sicht der Auftraggeber: Warum Betriebe On-Site-Werkverträge nutzen. IAB-Kurzbericht 26/2016, Nürnberg 2016 >> PDF

DGB: 10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention: Wie ist der Umsetzungsstand am deutschen Arbeitsmarkt?, Berlin, Dezember 2016 >> PDF

Karl Brenke: Arbeit am Wochenende greift nicht mehr weiter um sich, in: DIW Wochenbericht Nr. 48/2016 >> PDF

Benjamin Baumgarth, Justus Henke und Peer Pasternack (2016): Inventur der Finanzierung des Hochschulsystems. Mittelflüsse, Kontroversen und Entwicklungen im letzten Jahrzehnt. Working Paper der Studienförderung in der Hans-Böckler-Stiftung Nr. 001, November 2016 >> PDF

Aktion Mensch: Inklusionsbarometer Arbeit. Ein Instrument zur Messung von Fortschritten bei der Inklusion von Menschen mit Behinderung auf dem deutschen Arbeitsmarkt. 4. Jahrgang (2016), Bonn 2016 >> PDF

Amnesty International et al. (Hrsg.) (2016): Memorandum für faire und sorgfältige Asylverfahren in Deutschland. Standards zur Gewährleistung der asylrechtlichen Verfahrensgarantien, November 2016 >> PDF

Franz Knieps und Holger Pfaff (Hrsg.) (2016): Gesundheit und Arbeit. Zahlen, Daten, Fakten. BKK Gesundheitsreport 2016, Berlin, 2016 >> PDF

Christoph Butterwegge: Von Riester zu Nahles: Altersarmut trotz Rente, in: Blätter für deutsche und internationale Politik, Heft 12/2016 >> PDF

Hanne Albig, Marius Clemens, Ferdinand Fichtner, Stefan Gebauer, Simon Junker, Konstantin Kholodilin (2016): Zunehmende Ungleichheit verringert langfristig Wachstum Analyse für Deutschland im Rahmen eines makroökonomischen Strukturmodells, Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, November 2016 >> PDF
Die Folgen der zunehmenden ökonomischen Ungleichheit auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung werden seit einiger Zeit äußerst kontrovers diskutiert. Die Autoren stellen auf Basis eines makroökonomischen Strukturmodells für Deutschland eindeutig fest, dass die zunehmende Einkommensungleichheit das Wirtschaftswachstum in den zurückliegenden Jahren deutlich geschmälert hat. Soll ein höheres und stabileres Wirtschaftswachstum erzielt werden, dann führt folglich kein Weg an einer Reduzierung der ökonomischen Ungleichheit vorbei.

Bundesministerium für Arbeit und Soziales: Gesamtkonzept zur Alterssicherung, Berlin, November 2016 >> PDF

Robert Helmrich (2016): Digitalisierung der Arbeitslandschaften - Keine Polarisierung der Arbeitswelt, aber beschleunigter Strukturwandel und Arbeitsplatzwechsel. Bonn: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), 18. November 2016 >> PDF

Nadja Amler et al. (2016): Präsentismus – ein unterschätzter Kostenfaktor, in: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Heft 11/2016 >> PDF
Krankheitsbedingte Fehlzeiten (Absentismus) stellen Unternehmen und die Gesellschaft vor große Herausforderungen. Krankheitsbedingte Ausfälle sind aber nur eine Seite der Medaille. Neben Absentismus stellt Präsentismus einen großen Kostenfaktor für Unternehmen und die Gesellschaft dar, der nach wie vor oftmals unterschätzt bzw. überhaupt nicht berücksichtigt wird.

Ludovica Gambaro, Jan Marcus und Frauke Peter (2016): Ganztagsschule und Hort erhöhen die Erwerbsbeteiligung von Müttern mit Grundschulkindern, in: DIW Wochenbericht, Nr. 47/2016 >> PDF

Pia S. Schober, C. Katharina Spieß, Juliane F. Stahl (2016): Gute Gründe für gute Kitas! Wer nutzt welche Qualität von Kindertageseinrichtungen und was bedeutet sie für die Vereinbarkeit von Familien- und Erwerbsarbeit? Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2016 >> PDF

Marius R. Busemeyer (2016): Trampelpfad oder Königsweg? Attraktivität und Gleichwertigkeit der beruflichen Bildung, Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2016 >> PDF
Heinz Rothgang, Thomas Kalwitzki, Rolf Müller, Rebecca Runte und Rainer Unger (2016): BARMER GEK Pflegereport 2016. Schriftenreihe zur Gesundheitsanalyse, Band 42, Siegburg, November 2016 >> PDF

DGB: Gleiche Arbeit, gleicher Ort – gleicher Lohn? Zur Situation entsandter Beschäftigter, Berlin, November 2016 >> PDF

Bernhard Christoph, Torsten Lietzmann, Silke Tophoven und Claudia Wenzig: Materielle Lebensbedingungen von SGB-II-Leistungsempfängern. Aktuelle Berichte 21/2016, Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), 2016 >> PDF

Martin Albrecht et al. (2016): Transformationsmodelle einer Bürgerversicherung. Gestaltungsoptionen aus Sicht von Versicherten und Beschäftigten der Krankenversicherungen. Study Nr. 332, Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung, Oktober 2016 >> PDF

IGES Institut (2016): Bedarfsplanung Psychotherapeuten. Konzept für eine bedarfsorientierte Planung der Psychotherapeutensitze. Studienbericht für die Bertelsmann Stiftung und die Bundespsychotherapeutenkammer, Berlin, Oktober 2016 >> PDF

Susanne Stern, Eva Gschwend, Rolf Iten; Monika Bütler und Alma Ramsden (2016): Whitepaper zu den Kosten und Nutzen einer Politik der frühen Kindheit, Zürich und St. Gallen, November 2016
In der Schweiz ist es für viele Familien nach wie vor schwierig eine bezahlbare familienergänzende Betreuungslösung zu finden, um Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Dem gegenüber steht die Debatte des Fachkräftemangels sowie der langfristigen Sicherung des Wirtschaftsstandorts mit hochkompetenten Fachkräften. Daher hat die Jacobs Foundation ein Whitepaper beauftragt, um herauszufinden, für wen sich eine Politik der frühen Kindheit kurzfristig und langfristig lohnt. Unter einer Politik der frühen Kindheit versteht die Jacobs Foundation eine Politik, die in erster Linie das Wohl des Kindes und dessen bestmögliche Entwicklung sicherstellt. Sie kommt damit der Familie als Ganzes zugute und soll auch dem Arbeitsmarkt nutzen, indem Eltern weiter ihrer beruflichen Tätigkeit nachgehen können. Eine Politik der frühen Kindheit nutzt auch der Volkswirtschaft und der Gesellschaft, indem höhere Steuern eingenommen werden, die Menschen höher qualifiziert sind und weniger Risikoverhalten zeigen. Damit verfolgt eine solche Politik neben individuellen vor allem auch gesamtgesellschaftliche Anliegen wie die soziale Kohäsion und Integration sowie die Entwicklung von sozial verantwortungsbewussten Bürgern. Die Schweiz hat in den letzten Jahren einen großen gesellschaftlichen Wandel erlebt. Besonders der Frühbereich hat sich dank der Anstoßfinanzierung des Bundes sehr dynamisch entwickelt. Kinder besuchen immer häufiger eine Kita oder eine Spielgruppe. Eltern werden in der Erziehung ihrer Kinder extern unterstützt und können damit Familie und Beruf besser vereinbaren. Allerdings ist das Thema in der Schweiz noch nicht systemisch verankert. Daher hat es sich die Jacobs Foundation zur Aufgabe gemacht, zur Verbesserung der Rahmenbedingungen beizutragen und eine umfassende Politik der frühen Kindheit voranzubringen.

Michaela Evans (2016): Arbeitsbeziehungen der Care-Arbeit im Wandel. Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2016 >> PDF

Matthias Knuth (2016): Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen. Arbeitsmarktpolitik reformieren, Qualifikationen vermitteln, Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, November 2016 >> PDF

Gesine Stephan (2016): Beschäftigung vor und nach dem Arbeitslosengeldbezug: Die Hälfte der Zugänge und Abgänge entfällt auf acht Branchen. IAB-Kurzbericht Nr. 26/2016, Nürnberg 2016 >> PDF
Die Hälfte aller Übergänge in den Arbeitslosengeldbezug und zurück in Beschäftigung konzentriert sich auf acht Branchen. Die meisten Zu- und Abgänge gibt es in der Zeitarbeit, gefolgt vom Einzelhandel und dem Baugewerbe ohne Hoch- und Tiefbau. Bei den Zu- und Abgängen in der Zeitarbeit spielt auch eine Rolle, dass sich hier überproportional häufig Helfertätigkeiten finden. Die Branche nehme zudem viele Personen auf, die in anderen Wirtschaftssektoren unter Umständen zunächst nur geringe Beschäftigungschancen gehabt hätten, erklärt die IAB-Forscherin Gesine Stephan. Dies könne dann auch den Weg in andere Branchen ebnen. Zu den acht Branchen, auf die sich die Hälfte der Übergänge in den Arbeitslosengeldbezug und aus ihm heraus konzentriert, zählen neben Zeitarbeit, Einzelhandel und Baugewerbe ohne Hoch- und Tiefbau die Gastronomie, der Großhandel, die Branche „Gebäudebetreuung, Garten- und Landschaftsbau“, das Gesundheitswesen und die Branche „Landverkehr und Transport in Rohrfernleitungen“. In den acht Branchen arbeitet knapp ein Drittel aller Beschäftigten. Eine Rolle spielt hier einerseits die hohe Beschäftigungsdynamik in der Zeitarbeit, im Baugewerbe oder in der Gastronomie. Bei den acht Branchen sind aber auch solche dabei, aus denen nur aufgrund ihrer großen Beschäftigtenzahl eine höhere Zahl von Arbeitslosengeldempfängern kommt, deren Fluktuation aber keineswegs überdurchschnittlich sein muss. So liegt beispielsweise im Gesundheitswesen der Anteil an den Beschäftigten insgesamt mit sieben Prozent deutlich über dem Anteil der Zugänge in den Arbeitslosengeldbezug mit vier Prozent. Aufgrund der vielen Beschäftigten im Gesundheitswesen ist aber die absolute Zahl der Übergänge aus Beschäftigung in den Arbeitslosengeldbezug und zurück so hoch, dass das Gesundheitswesen zu den acht Branchen mit den meisten Zu- und Abgängen in Beschäftigung vor und nach dem Arbeitslosengeldbezug gehört.

Michaela Fuchs (2016): Der Pflegearbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt. Aktuelle Situation und zukünftige Entwicklungen. IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen, Nr. 05/2016), Nürnberg 2016 >> PDF
Die vorliegende Studie analysiert die aktuelle Situation auf dem Pflegearbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt und gibt einen Ausblick auf die zukünftig benötigte Zahl an Pflegearbeitskräften. Die Pflegebranche und die zentralen Pflegeberufe werden dabei auf der Basis von Datenquellen der Bundesagentur für Arbeit nach wirtschafts- und berufsfachlichen Abgrenzungen definiert. Zuerst erfolgt eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation der Beschäftigten im Pflegebereich und in den vier wichtigsten Pflegeberufen. Anschließend wird untersucht, ob es Anzeichen für einen Fachkräftemangel in der Pflege gibt. Hierfür werden gängige Engpassindikatoren für die wichtigsten Berufsgruppen in der Pflege ausgewertet und diskutiert. Zusätzlich erfolgt eine Analyse der Arbeitslosigkeit in der Pflege wie auch des Entgelts. Ein Grund für Fachkräfteengpässe und die damit verbundene Verknappung des Arbeitskräfteangebots kann in einer möglicherweise geringen Berufstreue der Beschäftigten in den Pflegeberufen gesehen werden. Daher wird für die Altenpfleger anhand von Längsschnittuntersuchungen der Verbleib in Beschäftigung und in Beruf betrachtet. Für Sachsen-Anhalt besonders relevant ist zudem die Frage, wie viele Altenpfleger ihre Arbeit in Sachsen-Anhalt im Zeitverlauf aufgeben und ihren Arbeitsort in ein anderes Bundesland verlegen. Zuletzt erfolgen für die Ableitung möglicher künftiger Entwicklungen auf dem Pflegearbeitsmarkt Modellrechnungen zur zukünftigen Zahl der Pflegearbeitskräfte in Sachsen-Anhalt. Anhand von zwei verschiedenen Szenarien wird der mögliche Bedarf an Arbeitskräften bis zum Jahr 2030 ermittelt.

Leonie Schulte (2016): Alles (un)möglich?! Die Vereinbarkeit von Familie und Alleinselbstständigkeit im Kulturbereich – Probleme und Chancen am Beispiel von (freiberuflichen) Journalist_innen, Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2016 >> PDF

Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft  (HIIG) (2016): Schlüsselressource Wissen: Lernen in einer digitalisierten Welt. Eine Studie des Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft im Auftrag des Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) und der Internet Economy Foundation (IE.F), 2016 >> PDF

Nina Weimann-Sandig, Lena Sophie Weihmayer und Lisa Wirner (2016): Quereinstiege in Kindertagesbetreuung und Altenpflege. Ein Bundesländervergleich. Study der Hans-Böckler-Stiftung, Bd. 335, Düsseldorf, September 2016 >> PDF

Elke Katharina Klaudy, Karola Köhling, Brigitte Micheel und Sybille Stöbe-Blossey (2016): Nachhaltige Personalwirtschaft für Kindertageseinrichtungen. Herausforderungen und Strategien. Study der Hans-Böckler-Stiftung, Bd. 336, Düsseldorf, September 2016 >> PDF

Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend und Jugend- und Familienministerkonferenz (2016): Frühe Bildung weiterentwickeln und finanziell sichern. Zwischenbericht 2016 von Bund und Ländern und Erklärung der Bund-Länder-Konferenz, Berlin, November 2016 >> PDF

Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (2016): Finanzierungsfragen der Kindertagesbetreuung im Rahmen der AG Frühe Bildung. Endbericht, Berlin, Juli 2016 >> PDF

International Labour Office (2016): Non-standard employment around the world: Understanding challenges, shaping prospects, Geneva: ILO, 2016 >> PDF

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hrsg.) (2016): Sorge und Mitverantwortung in der Kommune. Erkenntnisse und Empfehlungen des Siebten Altenberichts, Berlin, 2016 >> PDF
Der 7. Altenbericht im Original:
Siebter Bericht zur Lage der älteren Generation in der Bundesrepublik Deutschland. Sorge und Mitverantwortung in der Kommune – Aufbau und Sicherung zukunftsfähiger Gemeinschaften und Stellungnahme der Bundesregierung, Bundestags-Drucksache 18/10210 vom 02.11.2016 >> PDF
Weitere Informationen: www.siebter-altenbericht.de

Daniel Schraad-Tischler and Christof Schiller (2016): Social Justice in the EU – Index Report 2016. Social Inclusion Monitor Europe, Gütersloh: Bertelsmann-Stiftung, 2016 >> PDF

Stephan Kroll et al. (2016): Erstmalig mehr Ausbildungsinteressierte mit Studienberechtigung als mit Hauptschulabschluss. Wachsendes Interesse von Studienberechtigten an dualer Berufsausbildung, Bonn: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), 2016 >> PDF

Berndt Keller (2016): Cooperation or conflict? Occupational Trade Unions in the German Industrial Relations System, Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2016 >> PDF

Minijob-Zentrale (2016): Haushaltsjobs im Smart Home der Zukunft. Trendreport 2016, Bochum, November 2016 >> PDF

Valerio De Stefano (2016): The rise of the "just-in-time workforce": On-demand work, crowdwork and labour protection in the "gig-economy". Conditions of work and employment series No. 71, Geneva: International Labour Office, 2016 >> PDF

Philipp vom Berge et al. (2016): Mindestlohnausnahme für Langzeitarbeitslose: Wenig wirksam und kaum genutzt. IAB-Kurzbericht, Nr. 23/2016, Nürnberg 2016 >> PDF

Gert G. Wagner (2016): Methodenmix hilft beim Finden und Auswählen von sozialen Indikatoren. Anmerkungen zur Methodik des Regierungsprojektes „Gut leben in Deutschland“. SOEPpapers 874, Berlin: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Oktober 2016 >> PDF
Dieser Beitrag entstand im Rahmen der wissenschaftlichen Beratung des Regierungsprojektes „Gut leben in Deutschland“, das von 2014 bis 2016 lief und das vorläufig mit einem Bericht der Bundesregierung zur „Lebensqualität in Deutschland“ abgeschlossen wurde. Im folgenden Beitrag geht es um ein wichtiges Detail des Regierungsberichtes zur Lebensqualität, nämlich um das Finden und Auswählen von konkreten Indikatoren, die die Lebensqualität in Deutschland beschreiben. Dabei wird sich (im Grunde wenig überraschend) zeigen, dass zwar der Wunsch von Bürgerinnen und Bürgern wie Politikerinnen und Politikern gut verständlich ist, die Lebenswirklichkeit differenzierter zu beschreiben als dies mit Hilfe einer einzigen Maßzahl, etwa dem Bruttoinlandsprodukt (BIP), möglich ist. Aber umso schwerer ist es die (sozialen) Indikatoren tatsächlich konkret auszuwählen, die für eine differenzierte (oder gar umfassende) Beschreibung der relevanten Wirklichkeit notwendig sind. Nach einigen wenigen grundsätzlichen Überlegungen in Abschnitt 1 werden in Abschnitt 2 verschiedene Methoden zur „Relevanzermittlung“ kurz vorgestellt. In den Abschnitten 3 und 4 werden verschiedene Formen der Relevanzermittlung auf Deutschland angewendet und die Ergebnisse werden dargestellt. Abschnitt 5 zieht schließlich Schlussfolgerungen für das Projekt „Gut leben in Deutschland“ und darüber hinaus.

Marc Wolter et al. (2016): Wirtschaft 4.0 und die Folgen für Arbeitsmarkt und Ökonomie. Szenario-Rechnungen im Rahmen der BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen. IAB-Forschungsbericht, Nr. 13/2016, Nürnberg 2016 >> PDF
Mit diesem Forschungsbericht liegt die erste modellbasierte Wirkungsabschätzung einer Wirtschaft 4.0 auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in Deutschland vor. D.h. es werden nicht nur Auswirkungen der Digitalisierung in der Industrie, sondern in der Gesamtwirtschaft betrachtet. In einer 5-stufigen Szenario-Analyse werden zunächst die Auswirkungen von erhöhten Investitionen in Ausrüstungen (1) und Bau für ein schnelles Internet (2) auf die Gesamtwirtschaft und den Arbeitsmarkt dargestellt. Darauf aufbauend modellieren wir die daraus folgenden Kosten- und Gewinnstrukturen der Unternehmen (3) und eine veränderte Nachfragestruktur nach Berufen und Qualifikationen (4). Darüber hinaus werden in einem weiteren Teil-Szenario Arbeitsmarkteffekte einer möglicherweise steigenden Nachfrage nach Gütern (5) in den Blick genommen. Die kumulativen Effekte der fünf Teil-Szenarien werden mit einem Referenz-Szenario, das keinen fortgeschrittenen Entwicklungspfad zu Wirtschaft 4.0 enthält, verglichen. Im Ergebnis zeigt sich, dass eine Wirtschaft 4.0 den Strukturwandel hin zu mehr Dienstleistungen beschleunigen wird. Dabei sind Veränderungen im Charakter der Arbeitswelt zwischen Branchen, Berufen und Anforderungsniveaus weitaus größer als die Veränderung der Anzahl der Erwerbstätigen insgesamt. Mit den Umwälzungen auf dem Arbeitsmarkt geht eine zunehmende Wertschöpfung einher, die nicht nur zu mehr volkswirtschaftlichen Gewinnen sondern - aufgrund höherer Anforderungen an die Arbeitskräfte - auch zu höheren Lohnsummen führt. Die getroffenen Annahmen wirken zu Gunsten der ökonomischen Entwicklung. Das bedeutet aber auch, dass sich bei einer verzögerten oder gar verschleppten Umsetzung die Annahmen gegen den Wirtschaftsstandort Deutschlands wenden: Wir werden weniger exportieren und mehr 'neue' Güter im Ausland nachfragen. Um die Wirkungen der Digitalisierung auf die künftige Berufsstruktur näher zu beleuchten, aber auch um die Erkenntnisse über die ökonomische Zusammenhänge weiter zu verbessern, ist eine Fortentwicklung des QuBe-W4.0-Projekts geplant.

Karen Grass und Enzo Weber (2016): EU 4.0 - Die Debatte zu Digitalisierung und Arbeitsmarkt in Europa. IAB-Discussion Paper, Nr. 39/2016, Nürnberg 2016 >> PDF
In den vergangenen Jahren ist eine intensive Diskussion in Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft um die Wirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt entstanden. Von dieser Entwicklung wird ein teils tiefgreifender Einfluss auf den Einsatz menschlicher Arbeit erwartet. Allerdings gehen die Einschätzungen dabei weit auseinander. In den umfassenden Debatten zu 'Industrie 4.0' und 'Arbeit 4.0' in Deutschland geht es vor allem um Auswirkungen der Digitalisierung auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt, Substituierbarkeit von Jobs sowie Bedingungen, Qualifikationen und Regulierungen für eine neue Arbeitswelt. Dabei ist die Diskussion vielfach von noch großen Unsicherheiten über die weitere Entwicklung geprägt und hat dementsprechend in Teilen auch den Charakter des Erkundens statt nur eines Abgleichs festgefügter Positionen. Gerade das lässt es wertvoll erscheinen, zusätzliche Informationen und Ideen in die nationalen Debatten einzubringen. So lohnt sich ein Blick in andere Länder: Wie ist hier der Stand der Digitalisierung, wie wird die Betroffenheit der Arbeitswelt eingeschätzt? Welche politischen Positionen und Maßnahmen sind in der Diskussion? Welche Programme und Projekte wurden etabliert, sind bereits Ergebnisse sichtbar? Dieser Bericht gibt dazu einen Überblick für verschiedene europäische Staaten sowie die Ebene der Europäischen Union. Inhaltlich werden im Hinblick auf die Digitalisierung die Bereiche wirtschaftliche Entwicklungen, Tätigkeiten und Kompetenzen sowie Arbeitsbedingungen und Änderungen der Arbeitswelt betrachtet.

Karl Weber, Stephanie Jicha und Michael Ganner (2016): Gutachten zu Rechtsproblemen von SOS-Kinderdorf – Österreich mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, Innsbruck, 27.10.2016 >> PDF

Deutscher Städtetag (2016): Flüchtlinge vor Ort in die Gesellschaft integrieren. Anforderungen für Kommunen und Lösungsansätze. Beiträge des Deutschen Städtetages zur Stadtpolitik – Band 109, Berlin und Köln 2016 >> PDF

Mathias Dolls (2016): Chances and Risks of a European Unemployment Benefit Scheme. ZEW policy brief No. 7/2016, Mannheim: Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, 2016 >> PDF

Nikolaos Gavalakis und Nicole Katsioulis (2016): Gestrandet in Griechenland. Wie die Implementierung der EU-Flüchtlingspolitik scheitert, Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, November 2016 >> PDF

Thomas Gerlinger (2016): Soziale Selbstverwaltung in der Bürgerversicherung. WSI Study, Nr. 3.
2016, Düsseldorf 2016 >> PDF
Die Bürgerversicherung wird als eine Reformoption für das deutsche System der Krankenversicherung diskutiert. In dieser Debatte ist die Frage nach den möglichen Folgen einer Reform für die Selbstverwaltung weitgehend ausgeblendet geblieben. Diese Frage stellt sich, da mit der Bürgerversicherung eine Neubestimmung des Versichertenkreises verbunden ist. Die Study diskutiert mögliche Konsequenzen eines Übergangs zur Bürgerversicherung für die soziale Selbstverwaltung und auch die gemeinsame Selbstverwaltung. Dabei wird insbesondere auf Folgen für die Legitimität der Selbstverwaltung eingegangen, sowohl unter dem Blickwinkel der In-put- wie der Output-Legitimität.

Thomas Gerlinger et al. (2016): Soziale Selbstverwaltung in Krankenkassen. Forschungsförderung Working Paper, Nr. 15, Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung 2016 >> PDF
In der sozialen Selbstverwaltung von Krankenkassen setzen sich Versichertenvertretungen für eine versicherten- und patientenorientierte Ausrichtung der Geschäftspolitik ein. Im Working Paper sind zehn Beispiele erfolgreichen Handelns von Versichertenvertretungen in der sozialen Selbstverwaltung der Krankenkassen dokumentiert. Sie geben Einblicke in die Vielfalt der Handlungsfelder, Handlungsanlässe und Ziele von Selbstverwaltern und die Erfolgsbedingungen und Schwierigkeiten bei der Durchsetzung von Versicherteninteressen.

Angela Borgwardt (2016): Zwischen Forschung und Praxis: Die Rolle der Fachhochschulen im Wissenschaftssystem, Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2016 >> PDF

Matthias Anbuhl: „Keine geeigneten Bewerber? – Wie die öffentliche Ausbildungsstatistik die Lage auf dem Ausbildungsmarkt verschleiert“. DGB-Kurzanalyse der BA-Statistik für das Ausbildungsjahr 2016, Berlin: DGB Bundesvorstand, Abteilung Bildungspolitik und Bildungsarbeit, 02.11.2016 >> PDF

Matthias Neske und Anna-Katharina Rich (2016): Asylerstantragsteller in Deutschland im ersten Halbjahr 2016. Sozialstruktur, Qualifikationsniveau und Berufstätigkeit. BAMF-Kurzanalyse 04/2016, Nürnberg: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, 2016 >> PDF

Martin Werding (2016): Rentenfinanzierung im demographischen Wandel: Tragfähigkeitsprobleme und Handlungsoptionen. Arbeitspapier 05/2016, Wiesbaden: Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, November 2016 >> PDF

Lars P. Feld und Anabell Kohlmeier (2016): Zur Vereinheitlichung des Rentenrechts. Arbeitspapier 08/2016, Wiesbaden: Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, November 2016 >> PDF

Axel Börsch-Supan, Tabea Bucher-Koenen, Nicolas Goll und Christina Maier (2016): 15 Jahre Riester – eine Bilanz. Expertise für den Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Arbeitspapier 12/2016, Wiesbaden: Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, November 2016 >> PDF

Bodo Aretz, Désirée I. Christofzik, Uwe Scheuering, Martin Werding (2016): Auswirkungen der Flüchtlingsmigration auf die langfristige Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen. Arbeitspapier 06/2016, Wiesbaden: Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, November 2016 >> PDF

Johannes Holler und Philip Schuster (2016): Langfristeffekte der Flüchtlingszuwanderung

2015 bis 2019 nach Österreich. Studie im Auftrag des Fiskalrates, Wien: Fiskalrat, Oktober 2016 >> PDF

Hartmut Hirsch-Kreinsen (2016): Digitalisation and low-skilled work, Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung >> PDF

Ingo Matuschek (2016): Industrie 4.0, Arbeit 4.0 – Gesellschaft 4.0? Eine Literaturstudie, Berlin: Rosa-Luxemburg-Stiftung, März 2016 >> PDF

Dietmar Hobler und Stefan Reuyß unter Mitarbeit von Alexander Kanamüller (2016): Qualität und Quantität, bitte! Einstellungen zur staatlichen Verantwortung in der Kindertagesbetreuung, Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung >> PDF


Olga Pötzsch: (Un)Sicherheiten der Bevölkerungsvorausberechnungen. Rückblick auf die koordinierten Bevölkerungsvorausberechnungen für Deutschland zwischen 1998 und 2015, in: Wirtschaft und Statistik, Heft 4/2016, S. 36 ff. >> PDF

Philipp vom Berge et al. (2016): Arbeitsmarktspiegel: Entwicklungen nach Einführung des Mindestlohns (Ausgabe 2). IAB-Forschungsbericht Nr. 12/2016, Nürnberg >> PDF

Statistisches Bundesamt (2016): Tarifbindung in Deutschland 2014, Wiesbaden 2016 >> PDF

Thorsten Kalina und Claudia Weinkopf (2016): Arbeitsmarktchancen von gering Qualifizierten. IAQ-Report 2016-03, Duisburg: Institut für Arbeit und Qualifikation >> PDF

IAB (2016): Qualifikationsspezifische Arbeitslosenquoten, Nürnberg, 24.10.2016 >> PDF
Während im Jahr 2015 die Arbeitslosigkeit insgesamt auf rund 6,5 Prozent zurückging, betrug die Arbeitslosenquote bei den Geringqualifizierten mehr als das Dreifache – und hat sich damit entgegen dem allgemeinen Arbeitsmarkttrend verschlechtert. Die Arbeitslosenquote von Menschen ohne Berufsabschluss lag 2015 bei 20,3 Prozent und damit 0,4 Prozentpunkte höher als im Jahr zuvor. Das zeigen neue Daten des IAB.

Maria Uhl et al. (2016): Welche Ein-Euro-Jobber werden qualifiziert?  Qualifizierungsmaßnahmen im Rahmen von Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung für Arbeitslosengeld-II-Empfänger. IAB-Discussion Paper Nr. 33/2016, Nürnberg >> PDF
Der Beitrag untersucht Qualifizierungsmaßnahmen, welche im Rahmen von Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung, sogenannten Ein-Euro-Jobs, von Betriebs- und Verwaltungsstätten durchgeführt werden können. Da von einem positiven Einfluss von Bildungsmaßnahmen auf die Beschäftigungschancen von nicht erwerbstätigen Personen ausgegangen werden kann, sind die Einflussgrößen auf die Möglichkeit der Teilnahme an einer Qualifizierungsmaßnahme von besonderem Interesse. Die Ergebnisse zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit, an einer Qualifizierungsmaßnahme teilzunehmen, vor allem von der Anzahl der potentiellen Teilnehmer, aber auch von der auszuführenden Tätigkeit getrieben wird. Zudem werden jüngere Maßnahmeteilnehmer wahrscheinlicher weiterqualifiziert als ältere.

Eurofound (2016), The gender employment gap: Challenges and solutions, Luxembourg >> PDF 

Sabine Reiner unter Mitarbeit von Ingo Schäfer und Michael Popp (2016): «Alte kassieren! Junge zahlen nur drauf!» Mythen und Fakten zur Rentenpolitik, Berlin: Rosa-Luxemburg-Stiftung, Oktober 2016 >> PDF

Stephan Kaufmann und Eva Roth (2016): Gerechte Armut? Mythen und Fakten zur Ungleichheit in Deutschland, Berlin: Rosa-Luxemburg-Stiftung, September 2016 >> PDF

Sandra Fendrich, Jens Pothmann, Agathe Kabel (2016): Monitor Hilfen zur Erziehung 2016, Dortmund: Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik (AKJStat), August 2016 >> PDF

Hochschule für angewandtes Management (2016): Gebrauchsanweisung für lebenslanges Lernen. Erkenntnisse zur Weiterbildung und wie Betriebe sowie Mitarbeiter sie einsetzen können. Eine Studie der Hochschule für angewandtes Management, gefördert von der Vodafone Stiftung Deutschland und unter Beratung des Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Düsseldorf: Vodafone Stiftung Deutschland, 2016 >> PDF

Jörg Sydow und Markus Helfen (2016): Produktion als Dienstleistung. Plurale Netzwerkorganisatin als Herausforderung für die Arbeitsbeziehungen, Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, Oktober 2016 >> PDF

Garloff, Alfred (2016): Side effects of the new German minimum wage on (un-)employment. First evidence from regional data. IAB-Discussion Paper, 31/2016, Nürnberg >> PDF
Seit 1.1.2015 gilt in Deutschland ein allgemeinverbindlicher Mindestlohn. Eine wichtige Frage ist, ob der Mindestlohn, neben seinem Hauptzweck, Arbeitnehmer vor niedrigen Löhnen zu schützen, auch weitere, ggf. unerwünschte Nebenwirkungen hat. Die ökonomische Theorie erlaubt keine eindeutige Aussage, ob negative Wirkungen auf Beschäftigung und Arbeitslosigkeit auftreten. Ziel dieses Papieres ist es zu analysieren, ob zum derzeitigen Zeitpunkt bereits negative Wirkungen des Mindestlohnes auf Beschäftigung und Arbeitslosigkeit nachweisbar sind.
Dazu nutzen wir die regionale Variation der Eingriffstiefe des Mindestlohnes in die Lohnverteilung und deren Zusammenhang zur regionalen Beschäftigungs- und Arbeitslosenentwicklung in einem Panel von Regionen, Altersgruppen und Geschlecht.
Für die analysierten Gruppen zwischen 30 und 54 Jahre alter Personen, finden wir, dass Zellen die stark vom Mindestlohn betroffen waren, kein langsameres Wachstum der Gesamtbeschäftigung (sozialversicherungspflichtig und geringfügig Beschäftigte) aufweisen als Zellen die weniger stark betroffen waren. Allerdings sind in Zellen die stark vom Mindestlohn betroffen waren, Minijobs verloren gegangen. Gleichzeitig sind aber in diesen Zellen auch besonders viele sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse entstanden. Dies legt eine Umwandlung nahe. Für die Arbeitslosigkeit können wir, ähnlich wie für die Gesamtbeschäftigung, keinen signifikanten Zusammenhang zum Eingriff des Mindestlohnes messen.
Wir schlussfolgern, dass die vorgelegte Evidenz dafür spricht, dass der Mindestlohn bisher weder zu Rückgängen der Gesamtbeschäftigung bei den analysierten Gruppen noch zu einem Anstieg der Arbeitslosigkeit geführt hat.


Burkhard Jungkamp und Marei John-Ohnesorg (Hrsg.): Die Schule der Zukunft. Auswirkungen des demografischen Wandels, Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2016 >> PDF

A. M. Wöhrmann, S. Gerstenberg, L. Hünefeld, F. Pundt, A. Reeske-Behrens, F. Brenscheidt, B. Beermann (2016): Arbeitszeitreport Deutschland 2016, Dortmund: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2016 >> PDF
Die Arbeitszeit ist ein zentraler Bestandteil des Arbeitslebens mit direkten Auswirkungen auf unser Privatleben. Die Gestaltung der Arbeitszeit bestimmt zu großen Teilen, welche Zeit zur Erholung und für private Verpflichtungen zur Verfügung steht. Aufgrund der sich verändernden Anforderungen in der Arbeitswelt steht die Regulation und Gestaltung der Arbeitszeit im Mittelpunkt politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Diskussionen in Deutschland.
Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), eine Ressortforschungseinrichtung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, möchte mit dem vorliegenden Arbeitszeitreport einen Beitrag zur aktuellen Debatte liefern. Datenbasis für den Report ist die BAuA-Arbeitszeitbefragung 2015, in der etwa 20.000 Erwerbstätige in Deutschland, die mindestens 10 Stunden pro Woche in ihrer Haupterwerbstätigkeit arbeiten, zu Arbeitszeit und Arbeitsbedingungen interviewt wurden.


Burkhard Jungkamp Marei John-Ohnesorg (Hrsg.) (2016): Flucht und Schule Integration von geflüchteten Kindern und Jugendlichen, Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2016 >> PDF

Kultusministerkonferenz (2016): Bericht der Kultusministerkonferenz zur Integration von jungen Geflüchteten durch Bildung (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 06.10.2016), Berlin/Bonn >> PDF

Florian Steinmüller: Vorbild Deutschland oder Vorbild für Deutschland? Die französische Rentenversicherung auf dem Weg zu einem neuen Politikmodell, Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2016 >> PDF

Edlira Xhafa: The Right to Strike Struck Down? An Analysis of Recent Trends, Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2016 >> PDF

Florian A. Schmidt: Arbeitsmärkte in der Plattformökonomie – Zur Funktionsweise und den Herausforderungen von Crowdwork und Gigwork, Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2016 >> PDF

Kathrin Filipiak: Befähigung durch Beratung. Begleitete Bewältigung beruflicher Umbruchsituationen, Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2016 >> PDF

Wissenschaftlicher Beirat beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi): Nachhaltigkeit in der sozialen Sicherung über 2030 hinaus. Stand: 16.09.2016, Berlin 2016 >> PDF

Jonas Beste und Mark Trappmann: Erwerbsbedingte Abgänge aus der Grundsicherung: Der Abbau von Hemmnissen macht's möglich. IAB-Kurzbericht 21/2016, Nürnberg 2016 >> PDF
Ein vorrangiges Ziel der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II ist es, die Hilfebedürftigkeit der Leistungsbezieher durch die Aufnahme einer bedarfsdeckenden Beschäftigung zu beenden. Empirische Befunde zeigen aber, dass dies bei vielen Betroffenen zumindest nicht zeitnah gelingt, sie bleiben lange im Leistungsbezug. Wer einen erwerbsbedingten Ausstieg schafft und was andere daran hindert, eine bedarfsdeckende Erwerbstätigkeit aufzunehmen, ist daher eine wesentliche Frage für Praxis und Forschung. Die Autoren untersuchen in diesem Kurzbericht insbesondere die Bedeutung individueller Arbeitsmarkthemmnisse und die Folgen ihrer Beseitigung. Die Ergebnisse zeigen, dass Langzeitleistungsbezug, gesundheitliche Einschränkungen, ein höheres Lebensalter, mangelnde Deutschkenntnisse, fehlende Ausbildungs- und Schulabschlüsse, Mutterschaft und Pflegetätigkeiten die Übergangschancen von Grundsicherungsempfängern teilweise erheblich verringern.

Emanuele Forlaniet al.: Natives and migrants in home production: The case of Germany. IAB-Discussion Paper 28/2016, Nürnberg 2016 >> PDF
Dieses Papier soll die Auswirkungen der internationalen Migrationsbewegungen und des dadurch induzierten Arbeitsangebotsschocks bei haushaltsbezogenen Dienstleistungen auf die Fertilitätsentscheidungen und das Arbeitsangebot einheimischer Frauen in Deutschland untersuchen. Dazu wurden Individualdaten des Sozio-Ökonomischen Panels (SOEP) mit weiteren Daten bezüglich weiblicher Immigrantinnen und weiterer regionaler Arbeitsmarkt-Charakteristika zusammengeführt und analysiert. Es zeigt sich, dass eine Erhöhung des Frauenanteils unter Migranten auf der lokalen Ebene dazu führt, dass einheimische Frauen länger arbeiten. Zusätzlich wird auch die Wahrscheinlichkeit, ein Kind zu bekommen, positiv beeinflusst. Diese Effekte sind für Frauen mit einem mittleren Bildungsniveau, und unter ihnen insbesondere für jüngere Frauen unter 35 Jahren am stärksten. Die beobachtete negative Änderung ihres Zeitaufwands für Haushaltsarbeit bestärkt die Validität unserer Ergebnisse.

Die Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer: Jahresbericht der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit 2016, Berlin: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, September 2016 >> PDF

Martin Bujard: Das flexible Zweiverdienermodell und seine vielfältigen Chancen ... und wie die Politik es familienphasen-sensibel gestalten kann, St. Augustin: Konrad-Adenauer-Stiftung, 2016 >> PDF
Junge Menschen favorisieren eine partnerschaftliche Aufteilung von Beruf und Familienarbeit. Im Zweiverdienermodell lassen sich politisch definierte Ziele besser erreichen. Familienpolitische Reformen wie Kita-Ausbau und Elterngeld üben einen positiven Einfluss auf die Geburtenrate und die Frauenerwerbstätigkeit aus. Der Schlüssel zu einem familienphasen-sensiblen Zweiverdienermodell liegt im Arbeitsmarkt: Es bedarf mehr qualifizierter Teilzeitstellen, langfristige Rückkehrperspektiven in Vollzeitarbeit und Karrierepfade, die temporäre familienbedingte Auszeiten ermöglichen.

Bertelsmann-Stiftung: Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen im EU-Vergleich: Keine Patentlösung in Sicht. Zukunft Soziale Marktwirtschaft Policy Brief #2016/03, Gütersloh 2016 >> PDF

DGB: Arbeit auf Abruf: Arbeitszeitflexibilität zulasten der Beschäftigten, Berlin: DGB Bundesvorstand, September 2016 >> PDF

Nadine Absenger et al.: Digitalisierung der Arbeitswelt!? Ein Report aus der Hans-Böckler-Stiftung. Mitbestimmungsförderung Report, Nr. 24, Düsseldorf 2016 >> PDF
Kurzbeschreibung:
Der vorliegende Report greift die laufenden Diskussionen um die Digitalisierung der Wirtschaft und Arbeitswelt auf. Aus Sicht der Beschäftigten und ihrer Interessensvertretungen stellen sich aktuell viele Fragen: Wo werden Veränderungen durch Digitalisierung in unserer Wirtschaft und Arbeitswelt tatsächlich relevant? Was bedeutet Digitalisierung aus Perspektive der Mitbestimmung, des Arbeitsschutzes und für die Gestaltung des Arbeits- und Sozialrechts? Der Report zeigt: Die Digitalisierung ist ein gesellschaftlicher Prozess, der an bestehende Institutionen, Prozesse, Verhältnisse sowie Normen und Werte anknüpft. Dieser Prozess kann und muss durch die Interessenvertretungen der Beschäftigten und Akteure der Mitbestimmung mitgestaltet werden.

Hannes Schammann und Boris Kühn: Kommunale Flüchtlingspolitik in Deutschland, Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2016 >> PDF

Dietrich Thränhardt und Karin Weiss: Flüchtlingspolitik im deutschen Föderalismus, Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2016 >> PDF

Maria Wersig: Alleinerziehende besser unterstützen. Reformbedarf im Unterhaltsvorschussgesetz. Expertise im Auftrag der Familienpolitischen Kommission der Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin 2016 >> PDF
»Der Unterhaltsvorschuss ist eine familienpolitische Leistung, die das Ziel hat, zumindest zeitweise das Risiko des ausfallenden Kindesunterhalts von der Alleinerziehendenfamilie auf den Staat zu verlagern. Seit seiner Einführung im Jahr 1980 hat der Unterhaltsvorschuss an Bedeutung gewonnen. Trotzdem erreicht er nicht alle Alleinerziehendenfamilien, da er mit einer Höchstbezugsdauer von 72 Monaten und einer Altersgrenze (Vollendung des 12. Lebensjahres) versehen ist. Empirische Untersuchungen über die Zahlung von Kindesunterhalt zeigen deutlich, dass ausfallender, unregelmäßiger oder nicht in voller Höhe gezahlter Kindesunterhalt ein großes Problem für viele Alleinerziehendenhaushalte darstellt. In etwa 75 Prozent der Fälle kann durch Kindesunterhaltszahlungen weder der angemessene Bedarf eines Kindes gedeckt noch eine Mindestsicherung erreicht werden. Angesichts der geringen Sicherungsfunktion, die der Kindesunterhalt in der sozialen Wirklichkeit entfaltet, sollte das Konzept der temporären Unterstützung durch den Unterhaltsvorschuss überdacht und der Unterhaltsvorschuss zu einer Leistung für Alleinerziehende umgewandelt werden, die auch dauerhaft zumindest das sächliche Existenzminimum des Kindes absichert. Eine solche Reform würde die finanzielle Situation vieler Alleinerziehendenfamilien verbessern.
Wenn der Staat in Vorleistung für ausfallenden Unterhalt geht, versucht er auch, auf dem Wege des Rückgriffs die vorgestreckten Mittel beim anderen Elternteil zurückzuholen. Die Einnahmen durch den Rückgriff, die sogenannte Rückholquote, sind allerdings eher gering. Die Rückholquote lag im Jahr 2015 im Bundesdurchschnitt bei 23 Prozent. Durch die Beteiligung der Länder an der Finanzierung des Unterhaltsvorschusses ist die größte Hürde für diese Reform die Einigung zwischen Bund und Ländern über die damit verbundenen Kosten. Eine Finanzierung eines Ausbaus des Unterhaltsvorschusses allein über eine Verbesserung der Rückholquoten ist allerdings nicht realistisch. Das Wissen darüber, warum so häufig kein Kindesunterhalt gezahlt wird, ist sehr gering, gleiches gilt für die Ursachen der eher schlechten Einnahmen durch Rückgriffe. Prüfungen der Verwaltungspraxis zeigten in der Vergangenheit allerding eine Reihe von Missständen bei der Durchsetzung auf den Staat übergegangenen Unterhaltsansprüche auf, die beseitigt werden müssen. Letztlich auch deshalb, weil durch das Signal, dass der Rückgriff nicht ernsthaft betrieben wird auch die Botschaft ausgesendet wird, die Nichtzahlung von Unterhalt bleibe letztlich folgenlos. Es sollte darüber nachgedacht werden, wie die Kommunen besser motiviert werden können, die Rückholquoten zu optimieren. Eine Handlungsoption ist die Einrichtung regional übergreifender spezialisierter Rückgriffstellen.«

Friedrich Dieckmann et al.: Die Lebenssituation älterer Menschen mit lebenslanger Behinderung in Nordrhein-Westfalen. Band 2 der Schriftenreihe des MAIS zur Berichterstattung über die Lebenssituation von Menschen mit Behinderung in Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf: Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, 2016 >> PDF

Arno Brandt, Lina Polom, Marc Danneberg: Gute digitale Arbeit. Auswirkungen der Digitalisierung im Dienstleistungsbereich, Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2016 >> PDF

Axel Börsch-Supan, Tabea Bucher-Koenen und Johannes Rausch: Szenarien für eine nachhaltige Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung. MEA Discussion Papers 03-2016, Munich: Munich Center for the Economics of Aging (MEA) at the Max Planck Institute for Social Law and Social Policy (MPISOC), 2016 >> PDF

Volker Halsch: Reform der Alterssicherung: Langfristig denken und handeln – berechenbar bleiben – zielgenau fördern, Berlin: Managerkreis der Friedrich-Ebert-Stiftung, 2016 >> PDF

Silke Bothfeld: Social investment - Impuls für eine moderne Sozialpolitik?, Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2016 >> PDF

Valerie Lange und Jan Wenzel: Inklusive Bildung in Rheinland-Pfalz. Teil 9 des Ländervergleichs, Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2016 >> PDF

Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung: Stellungnahme der Fachverbände zum Entwurf der Bundesregierung für ein Gesetz zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen (Bundesteilhabegesetz – BTHG) vom 12.09.2016 >> PDF

GKV-Spitzenverband (Hrsg.): Entwicklung eines wissenschaftlich basierten Qualitätsverständnisses
für die Pflege- und Lebensqualität. Abschlussbericht, 25.08.2016 >> PDF

Marc Engelhardt: Globale Mangelwirtschaft. «Aus den Augen, aus dem Sinn» – Flüchtlinge und Migranten an den Rändern Europas, Berlin: Heinrich-Böll-Stiftung, 2016 >> PDF
Die dramatische Unterfinanzierung der UN-Hilfsorganisationen gilt als wichtiger Grund für die Flucht tausender Menschen nach Europa. Trotzdem bekommen die Helfer/innen nicht mehr Geld. Die Ursachen, zeigt dieser Bericht, sind hausgemacht.

Thomas Schmid: Die zentrale Mittelmeerroute. «Aus den Augen, aus dem Sinn» - Flüchtlinge und Migranten an den Rändern Europas, Berlin: Heinrich-Böll-Stiftung, 2016 >> PDF
Das Mittelmeer ist zum Massengrab geworden, das antike mare nostrum zum mare monstrum: Bis Ende Juli 2016 sind 3000 Menschen ertrunken, im Durchschnitt 14 pro Tag. Das ist etwa ein Drittel mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Mehrheit von ihnen starb auf dem Weg von Libyen nach Italien, auf der weltweit gefährlichsten Fluchtroute.

Elke Jahn: Brückeneffekte für Ausländer am Arbeitsmarkt: Zeitarbeit kann Perspektiven eröffnen. IAB-Kurzbericht 19/2016, Nürnberg 2016 >> PDF

Silke Tophoven, Claudia Wenzig und Torsten Lietzmann: Kinder in Armutslagen. Konzepte, aktuelle Zahlen und Forschungsstand. IAB-Forschungsbericht 11/2016, Nürnberg 2016 >> PDF

Frank Field and Andrew Forsey: Wild West Workplace. Self-employment in Britain’s ‘gig economy’, September 2016 >> PDF

Susan J. Popkin, Molly M. Scott and Martha Galvez: Impossible Choices. Teens and Food Insecurity in America. Research Report, Washington: Urban Institute, September 2016 >> PDF

Ulrich Preis und Florian Wieg: Weisungsrecht nach Inhalt, Ort und Zeit der Arbeitsleistung in einer mobilen Arbeitswelt. Kritische Überlegungen zur Rechtsentwicklung. Ein Rechtsgutachten im Auftrag des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Köln: Institut für deutsches und europäisches Arbeits- und Sozialrecht, März 2016 >> PDF

Claudia Laubstein, Gerda Holz und Nadine Seddig: Armutsfolgen für Kinder und Jugendliche. Erkenntnisse aus empirischen Studien in Deutschland, Gütersloh: Bertelsmann-Stiftung, 2016 >> PDF

Stefan Bach, Martin Beznoska und Viktor Steiner: Wer trägt die Steuerlast in Deutschland? Verteilungswirkungen des deutschen Steuer- und Transfersystems, Berlin: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), 2016 >> PDF

Ursula Huws und Simon Joyce: Österreichs Crowdworkerszene. Wie geht es Menschen, die über Online-Plattformen arbeiten? Eine gemeinsame Studie von Foundation for European Progressive Studies (FEPS) und Uni Europa, durchgeführt von der University of Hertfordshire und Ipsos Mori, Wien: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien, September 2016 >> PDF

OECD and European Commission: How are refugees faring on the labour market in Europe? A first evaluation based on the 2014 EU Labour Force Survey ad hoc module, 2016 >> PDF

Bernd Parusel: Integrationspolitik in Schweden, Berlin: Konrad-Adenauer-Stiftung, 2016 >> PDF
Die schwedische Migrations- und Integrationspolitik wird international oft als progressiv und ambitioniert wahrgenommen. Wegen des großen Andrangs von Flüchtlingen wurde die jahrelang großzügige Asylpolitik teilweise revidiert und die Integrationspolitik intensiviert. Integration ist eine Querschnittsaufgabe unter der Federführung des Arbeitsmarktministeriums. Die Durchführung liegt vornehmlich bei der Arbeitsagentur und den Kommunen. Der folgende Beitrag geht der Frage nach, welche Integrationsangebote sich in Schweden bewährt haben und welche Herausforderungen es gibt.

Benedict Göbel: Integrationspolitik in Frankreich. Welche Lehren für Deutschland?, Berlin: Konrad-Adenauer-Stiftung, 2016 >> PDF
Besonders im Lichte der jüngsten Anschläge genießt die französische Integrationspolitik in Deutschland und Europa keinen guten Ruf. Dabei ist Frankreich seit dem 19. Jahrhundert ein erfahrenes Einwanderungsland. Integrationsfragen hängen eng mit dem besonderen republikanischen Selbstverständnis der Nation zusammen und wurden in den 1980er Jahren fester Bestandteil der Politik. Das Papier geht der Frage nach, wie es zu den gegenwärtigen Problemen im Land kommen konnte, und welche Lehren sich daraus für Deutschland ziehen lassen.

Florian Blank, Camille Logeay, Erik Türk, Josef Wöss und Rudolf Zwiener: Ein starkes öffentliches Rentensystem ist möglich. Das Beispiel Österreich, Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2016 >> PDF

Jana Faus, Rainer Faus und Alexandra Gloger: Kartografie der politischen Landschaft in Deutschland. Qualitativ-quantitative Studie im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin 2016 >> PDF

Tobias Montag: Der Algorithmus des Verbrechens. Potential und Grenzen von „Predictive Policing“, Berlin: Konrad-Adenauer Stiftung, September 2016 >> PDF
Potential und Grenzen von „Predictive Policing“
Die Publikation will über die Möglichkeit einer digitalen Unterstützung der Polizeiarbeit am Beispiel von Computerprogrammen zur Ermittlung der Einbruchswahrscheinlichkeiten informieren. Dabei werden sowohl rechtliche und technische Aspekte problematisiert, als auch Erweiterungen und die Öffnung zu Open Data postuliert.

Köster, C et al.: Ambulante Notfallversorgung. Analyse und Handlungsempfehlungen. Göttingen: AQUA – Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen GmbH, 2016  >> PDF

Alfred Garloff: Flüchtlinge auf dem deutschen Arbeitsmarkt, in: Wirtschaftsdienst, Heft 9/2016 >> PDF
Die jüngste Flüchtlingswelle nach Deutschland ist zwar einmalig. Dennoch gab es bereits in der Vergangenheit große Zuwanderungswellen nach Deutschland. Es lassen sich daher aus früheren Erfahrungen, aber auch aus Erfahrungen anderer Länder, wichtige Lehren ziehen. Über die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen in Deutschland ist allerdings bisher wenig bekannt. Hier besteht eine Forschungslücke. Die vorliegenden Erkenntnisse deuten darauf hin, dass sich Flüchtlinge nach einiger Zeit recht gut in den Arbeitsmarkt integrieren.

Martin Beznoska et al.: Faktencheck Gerechtigkeit und Verteilung – eine empirische Überprüfung wichtiger Stereotype. IW-Report 26/2016, Köln: Institut der deutschen Wirtschaft, 2016 >> PDF

Bauer, Frank; Roth, Duncan und Sieglen, Georg (2016): Langzeitarbeitslosigkeit in Nordrhein-Westfalen. Strukturen, Entwicklungen und Abgänge in Beschäftigung. IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nordrhein-Westfalen 02/2016), Nürnberg >> PDF
Trotz anhaltenden Beschäftigungswachstums stagniert die Zahl der Arbeitslosen in Nordrhein-Westfalen, wie in Deutschland insgesamt, in den letzten Jahren. Infolgedessen kann es zu Verfestigungen der Arbeitslosigkeit sowie zu längeren Arbeitslosigkeitsdauern kommen. Dies zeigt sich auch darin, dass die Zahl der Personen mit besonders langer Dauer der Arbeitslosigkeit in Nordrhein-Westfalen zuletzt gestiegen ist. Dieser Beitrag widmet sich zwei Fragestellungen: Einerseits wird der Bestand der Arbeitslosen in Nordrhein-Westfalen im Hinblick auf verschiedene Strukturmerkmale sowie auf die regionale Verteilung analysiert; zum anderen stehen die Übergänge aus Arbeitslosigkeit in Beschäftigung im Fokus. Um der Heterogenität der Gruppe der Arbeitslosen gerecht zu werden, werden zwei weitere Personengruppen gebildet und mit der Gesamtheit aller Arbeitslosen verglichen. Dabei handelt es sich einerseits um die Gruppe aller Langzeitarbeitslosen sowie um eine als 'arbeitsmarktferne' Langzeitarbeitslose bezeichnete Untergruppe, für die lange Dauern der Arbeitslosigkeit und kurze Beschäftigungserfahrungen kennzeichnend ist. Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere Ältere und Personen ohne Berufsausbildung bei den Langzeitarbeitslosen überrepräsentiert sind. Deutlich seltener - gemessen am Bestand - können Langzeitarbeitslose Übergänge in Beschäftigung realisieren. Gelingt die Aufnahme einer Beschäftigung, ist diese für Langzeitarbeitslose im Durchschnitt von kürzerer Dauer. In den meisten Fällen sind diese Unterschiede für die 'arbeitsmarktfernen' Langzeitarbeitslosen noch stärker ausgeprägt.

Robert Bosch Stiftung (Hg.): General Hospital Study – GHoSt. Zusammenfassung einer repräsentativen Studie zu kognitiven Störungen und Demenz in den Allgemeinkrankenhäusern von Baden-Württemberg und Bayern, Stuttgart 2016 >> PDF
Die weltweit erste repräsentative Studie über den Anteil von Patienten mit kognitiven Beeinträchtigungen in Allgemeinkrankenhäusern liefert eindeutige Zahlen: Viele ältere Patienten leiden an Demenz und benötigen eine besondere Betreuung.

Bianca Bertsch: Wirkungen des Bundeskinderschutzgesetzes – wissenschaftliche Grundlagen. Ergebnisbericht zu Erhebungen im Gesundheitswesen, München: Deutsches Jugendinstitut, 2016 >> PDF

Rolf Hoberg, Thomas Klie, Gerd Künzel: Pflege in Sozialräumen. Was muss eine Strukturreform Pflege und Teilhabe leisten?, Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2016 >> PDF

Rolf Hoberg, Thomas Klie, Gerd Künzel: Stärkung der Kommunen in der Pflege und die Modellkommunen. Vorschläge zur Umsetzung der jüngsten Reformen, Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2016 >> PDF

Wido Geis und Christoph Schröder: Armutsgefährdete Kinder und Schulabbrüche im regionalen Vergleich. IW-Kurzberichte 52/2016, Köln: Institut der deutschen Wirtschaft, 2016 >> PDF

Jan Marco Leimeister, David Durward, Shkodran Zogaj: Crowd Worker in Deutschland. Eine empirische Studie zum Arbeitsumfeld auf externen Crowdsourcing-Plattformen. HBS Study Nr. 323, Düsseldorf, Juli 2016 >> PDF

Michael Wrase: Auflösung der Förderschulen. Die UN-Behindertenkonvention verlangt die Inklusion von Kindern mit Behinderung an Regelschulen. WZBrief Bildung 33, Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, 2016 >> PDF

Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung: An die Arbeit. Wie lokale Initiativen zur Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt beitragen können, Berlin, August 2016 >> PDF

Sozialverband Deutschland: Bekämpfung von Altersarmut. Vorschläge und Forderungen des SoVD, Berlin, August 2016 >> PDF

Michael Peneder, Julia Bock-Schappelwein, Matthias Firgo, Oliver Fritz, Gerhard Streicher: Österreich im Wandel der Digitalisierung, Wien: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO), August 2016 >> PDF

Dana Keller und Anja Baumann: Bedeutung der demografischen Entwicklungen für die Gesundheitshandwerke – Chancen, Risiken und Konsequenzen für die Gesundheitshandwerke und Handwerkspolitik, Institut für Technik der Betriebsführung im Deutschen Handwerksinstitut, Dezember 2015 >> PDF

Michael Kaeding und Stefan Haußner: Gut bekannt und unerreicht? Soziodemografisches Profil der Nichtwähler_innen, Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2016 >> PDF

Stamatia Devetzi und Constanze Janda: Verfassungsrechtliche und europarechtliche Aspekte der Überbrückungsleistungen und des Leistungsentzugs von Eltern bei bestehendem Aufenthaltsrecht der Kinder aufgrund des Referentenentwurfs/Kabinettsbeschlusses für ein Gesetz zur Regelung von Ansprüchen ausländischer Personen in der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch und in der Sozialhilfe nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch. Gutachten zum Referentenentwurf des BMAS zum „Unionsbürgerausschlussgesetz“ im Auftrag des DGB, 2016 >> PDF

Ulrike Hamann et al.: Koordinationsmodelle und Herausforderungen ehrenamtlicher Flüchtlingshilfe in den Kommunen. Qualitative Studie des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung, Gütersloh: Bertelsmann-Stiftung, 2016 >> PDF

Johann Fuchs et al.: Ein integriertes Modell zur Schätzung von Arbeitskräfteangebot und Bevölkerung. IAB-Forschungsbericht 10/2016, Nürnberg 2016 >> PDF

Dominik Enste: Arbeitsplatz Privathaushalt. IW-Kurzberichte 45/2016, Köln: Institut der deutschen Wirtschaft, 2016 >> PDF

Hermann Buslei, Johannes Geyer, Peter Haan und Michael Peters : Ausweitung der gesetzlichen Rentenversicherung auf Selbständige: merkliche Effekte auch in der mittleren Frist, in: DIW Wochenbericht Nr. 30/2016, S. 659 ff. >> PDF

Susanna Kochskämper: Gesetzliche Rentenversicherung – Wie lange arbeiten für ein gesetzliches Rentenniveau? IW-Kurzberichte 27/ 2016, Köln 2016 >> PDF

Robert Koch-Institut (Hrsg) (2015) Gesundheit in Deutschland. Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Gemeinsam getragen von RKI und Destatis. RKI, Berlin 2015 >> PDF

Jan Behringer, Thomas Theobald, Till van Treeck: Ungleichheit und makroökonomische Instabilität. Eine Bestandsaufnahme, Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2016 >> PDF
Beate Jochimsen und Christian Raffer: Herausforderungen bei der Messung von Wohlfahrt. DIW Discussion Papers 1595, Berlin: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, 2016 >> PDF
Initiiert von einer lebhaften öffentlichen und wissenschaftlichen Debatte um die Eignung des Bruttoinlandsprodukts als Indikator für materiellen Wohlstand sind zahlreiche alternative Maße zur Wohlstands- und Wohlfahrtsmessung entwickelt worden. Fällt dabei die Wahl auf einen Indikatorensatz, ist die Bestimmung der optimalen Anzahl der Indikatoren eine zentrale Herausforderung. Je mehr Indikatoren ausgewählt werden, desto besser können zwar die Bestandteile der Wohlfahrt abgebildet werden, desto schlechter ist aber die Kommunizierbarkeit. Beate Jochimsen und Christian Raffer analysieren mit Hilfe mehrerer statistischer Methoden die Verbindungen der 10 W3-Leitindikatoren des Deutschen Bundestages untereinander. Es zeigt sich, dass – je nach Messverfahren – drei bis sechs dieser Indikatoren ohne großen Informationsverlust weggelassen werden können, da sie mit den verbleibenden eng korreliert sind. Ein kleiner W3-Indikatorensatz könnte wesentlich leichter erklärt und kommuniziert werden.

Jens Beckert und H. Lukas R. Arndt: Unverdientes Vermögen oder illegitimer Eingriff in das Eigentumsrecht? Der öffentliche Diskurs um die Erbschaftssteuer in Deutschland und Österreich. MPIfG Discussion Paper 16/8, Köln 2016 >> PDF

IG Metall: Neuaufbau einer solidarischen Alterssicherung. Vorschläge der IG Metall, Frankfurt am Main 2016 >> PDF

Herbert Brücker et al.: Geflüchtete Menschen in Deutschland - eine qualitative Befragung. IAB-Forschungsbericht 09/2016, Nürnberg 2016 >> PDF

Kurt Vogler-Ludwig et al.: Arbeitsmarkt 2030. Wirtschaft und Arbeitsmarkt im digitalen Zeitalter Prognose 2016. Kurzfassung. Analyse der zukünftigen Arbeitskräftenachfrage und des -angebots in Deutschland auf Basis eines Rechenmodells. Im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, München 2016 >> PDF

Arbeiterkammer Oberösterreich: Engpass belastet die Beschäftigten: oö. Alten- und Pflegeheime brauchen dringend mehr Personal. Ergebnisse aus der Studie Mindestpflegepersonalschlüssel in oberösterreichischen Alten- und Pflegeheimen, Linz 2016 >> PDF

Heidemarie Staflinger: Der oö. Mindestpflegepersonalschlüssel für Alten- und Pflegeheime auf dem Prüfstand. Grundlagen – Herausforderungen – Entwicklungsbedarf, Linz: Arbeiterkammer Oberösterreich, März 2016 >> PDF

Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin: Der Patient ist kein Kunde, das Krankenhaus kein Wirtschaftsunternehmen. DGIM Positionspapier warnt vor Gewinnstreben in der Klinikmedizin, 2016 >> PDF

Klaus Klemm: Finanzierung und Ausstattung der deutschen Grundschulen. Gutachten im Auftrag des Grundschulverbandes e.V., Essen, Juni 2016 >> PDF

Ingrid Artus, Clemens Kraetsch, Silke Röbenack: Betriebsratsgründungen. Typische Phasen, Varianten und Probleme, in: WSI Mitteilungen, Heft 3/2016 >> PDF
Betriebsratsgründungen sind interessenpolitische Akte kollektiven Handelns, die sozial höchst voraussetzungsvoll sind. Sie zeichnen sich durch fünf typische Phasen aus. Eine qualitative Untersuchung von 54 Betriebsratsgründungsprozessen konnte zudem fünf typische Gründungsmuster identifizieren, die u. a. nach Anlass und zeitlicher Mobilisierungsdynamik variieren. Die Existenz eines identifikationsfähigen Aktivistenkerns, Kohärenz oder Spaltung in der Belegschaft , die Haltung der Geschaftsleitungen sowie die Unterstützung durch die Gewerkschaft  oder Gesamtbetriebsräte spielen eine wichtige Rolle dafür, ob am Ende eines oft  wechselvollen betrieblichen Mobilisierungsprozesses ein vertretungswirksamer Betriebsrat steht.

Hagen Lesch / Dennis Byrski: Flächentarifvertrag und Tarifpartnerschaft in Deutschland – Ein historischer Rückblick. IW-Analysen Nr. 107, Köln: Institut der deutschen Wirtschaft, 2016 >> PDF

Susanna Kochskämper: Die Förderkulisse der privaten Altersvorsorge – Status quo und Reformoptionen. IW-Report 23/2016, Köln: Institut der deutschen Wirtschaft, 2016 >> PDF

Zentrum für Qualität in der Pflege (Hrsg.): Vereinbarkeit von Beruf und Pflege, Berlin 2016 >> PDF

Christina Klenner: Gender Pay Gap – die geschlechtsspezifische Lohnlücke und ihre Ursachen. Policy Brief Nr. 7, Düsseldorf: Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut, 2016 >> PDF

Eurofound: Exploring the diversity of NEETs, Publications Office of the European Union, Luxembourg 2016 >> PDF

Katrin McGauran: The impact of letterbox-type practices on labour rights and public revenue. Four case studies on the use of letterbox companies and conduit entities to avoid labour laws, social premiums and corporate taxes, Brussels: European Trade Union Confederation (ETUC), 2016 >> PDF

Roberto Heinrich, Sven Jochem, Nico A. Siegel: Die Zukunft des Wohlfahrtsstaates. Einstellungen zur Reformpolitik in Deutschland. Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2016 >> PDF

Hartmut Hirsch-Kreinsen: Digitalisierung und Einfacharbeit, Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2016 >> PDF

Katharina Spieß und Johanna Storck: Fachkräfte in der frühen Bildung – Erwerbssituation, Einstellungen und Änderungswünsche. Eine Analyse auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) und Familien in Deutschland (FiD). Working Paper Forschungsförderung der Hans-Böckler-Stiftung Nr. 9, Düsseldorf 2016 >> PDF

Elena Astafjev et al.: Tafelarbeit in Nürnberg. Lehrforschungsprojekt. Schriftenreihe der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm Nr. 63, Juli 2016, Nürnberg >> PDF

Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.): Sozialbericht NRW 2016. Armuts- und Reichtumsbericht, Düsseldorf 2016 >>PDF

Heiner Brülle, Rabea Krätschmer-Hahn, Claus Reis, Benedikt Siebenhaar unter Mitarbeit von Julia Brennecke: Zielsteuerung im SGB II. Kritik und Alternativen, Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2016 >> PDF
Kurzfassung >> PDF

Frank Weidner et al.: Reha-Biograf. Langzeiterkrankte Pflegefachpersonen in der beruflichen Rehabilitation – Ursachen, Wege und Erklärungen. Abschlussbericht, gefördert vom CJD Berufsförderungswerk Koblenz gGmbH (BFW Koblenz), Vallendar 2016 >> PDF

Herbert Brücker et al.: Geflüchtete Menschen in Deutschland: Warum sie kommen, was sie mitbringen und welche Erfahrungen sie machen. IAB-Kurzbericht, 15/2016, Nürnberg 2016 >> PDF

IAB: Mindestlohnbegleitforschung – Überprüfung der Ausnahmeregelung für Langzeitarbeitslose. Forschungsauftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Endbericht, Nürnberg 2016 >> PDF

Klaus-Jürgen Duschek und Johannes Proksch: Neukonzeption der Statistik der Empfänger von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, in: Wirtschaft und Statistik, Heft 3/2016 >> PDF

Frank Braun/Tilly Lex: Zur beruflichen Qualifizierung von jungen Flüchtlingen: Ein Überblick, München: Deutsches Jugendinstitut, 2016 >> PDF

Bleckmann, Lisa; Luschei, Frank; Schreiner, Nadine; Strünck, Christoph: Energiearmut als neues soziales Risiko? Eine empirische Analyse als Basis für existenz- sichernde Sozialpolitik. Abschlussbericht über das von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Projekt Nr. 2013-654-4, Siegen: Universität Siegen 2016 >> PDF

Andreas Jansen: Der Stand der Lohnkonvergenz zwischen Ost- und Westdeutschland und damit einhergehende Konsequenzen für die Angleichung des Rentenrechts. IAQ-Forschung 2016-02, Duisburg 2016 >> PDF

Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: Vorschulische Bildung Berlin 2016, Berlin, Juni 2016 >> PDF

Holger Stichnoth: Verteilungswirkungen ehe- und familienbezogener Leistungen und Maßnahmen. Kurzexpertise im Auftrag der Familienpolitischen Kommission der Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin: Heinrich-Böll-Stiftung, 17.06.2016 >> PDF


Simon Sturn: Do minimum wages lead to job losses? Evidence from OECD countries on low-skilled and youth employment, University of Massachusetts, Amherst April 26, 2016 >> PDF

Oliver Decker, Johannes Kiess, Elmar Brähler (Hg.): Die enthemmte Mitte. Autoritäre und rechtsextreme Einstellung in Deutschland. Die Leipziger Mitte-Studie 2016, Gießen 2016 >> PDF
Seit 2002 wird an der Universität Leipzig die Verbreitung autoritärer und rechtsextremer politischer Einstellungen in Deutschland untersucht. In diesem Jahr wurde die Befragung zum achten Mal durchgeführt. Nun liegen die Ergebnisse der Leipziger Mitte-Studie 2016 "Die enthemmte Mitte. Autoritäre und rechtsextreme Einstellung in Deutschland." vor.

René Lehweß-Litzmann: Teilhabelücke im Grundsicherungsbezug besteht, vermindert sich aber seit 2008. soeb-Working-Paper 2016-4, Göttingen: Forschungsverbund Sozioökonomische Berichterstattung, 2016 >> PDF

Burkhard Jungkamp und Marei John-Ohnesorg (Hrsg.): Gerechtigkeit fängt bei der Bildung an — Eine sozialdemokratische Erzählung, Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2016 >> PDF

Christina Anger und Anja Katrin Orth: Bildungsgerechtigkeit in Deutschland. Eine Analyse der Entwicklung seit dem Jahr 2000, St. Augustin/Berlin: Konrad Adenauer Stiftung, 2016 >> PDF

Matthes, Stephanie: Attraktivitätssteigerung durch Reform der Pflegeberufe? Hinweise aus einer Schülerbefragung. Bonn: Bundesinstitut für Berufsbildung, 2016 >> PDF

Eckart Bomsdorf: Zügige Einführung eines einheitlichen Rentenwertes in Ost und West. Anregungen zu einem »Rentenüberleitungsabschlussgesetz«, in: ifo Schnelldienst, Heft 10/2016 >> PDF
»Das gesetzliche Rentensystem hat sich auch in den neuen Ländern bewährt. Wir führen in dieser Legislaturperiode ein einheitliches Rentensystem in Ost und West ein.« (Koalitionsvertrag 2009 S. 84) So stand es bereits im 2009 zwischen CDU, CSU und FDP abgeschlossenen Koalitionsvertrag und ein ähnlicher Passus findet sich im Koalitionsvertrag der gegenwärtigen Bundesregierung. Passiert ist bisher nichts. Im Folgenden wird ein Modell skizziert, das eine schnellere Anpassung des Rentenwertes Ost – und entsprechend auch anderer Rechengrößen der gesetzlichen Rentenversicherung wie der Beitragsbemessungsgrenze – an den in den alten Ländern geltenden Rentenwert vorsieht, als den aktuellen Regeln nach zu erwarten ist, und gleichzeitig den Umrechnungswert abschafft, so dass eine vollständige Angleichung bei den Rentensystemen vorgenommen wird und somit in Deutschland ein einheitliches Rentenrecht gilt.

Katharina Mahne, Julia K. Wolff, Julia Simonson und Clemens Tesch-Römer (Hrsg.): Altern im Wandel. Zwei Jahrzehnte Deutscher Alterssurvey (DEAS), Berlin: Deutsches Zentrum für Altersfragen (DZA), 2016 >> PDF

ifo Institut: Entwicklung der Einkommensungleichheit. Daten, Fakten und Wahrnehmungen, München: Stiftung Familienunternehmen, 2016 >> PDF

Bruno Kaltenborn: Grundsicherung wegen Alters: Zugänge und Rentenbezug. Bericht für das Forschungsnetzwerk Alterssicherung der Deutschen Rentenversicherung Bund. FNA-Journal Heft 1/2016, Berlin 2016 >> PDF

Peter Weiß und Eva M. Welskop-Deffaa: Die Rente 4.0 - Das Konzept der dynamischen Rente für die Arbeitswelt der Zukunft, 05.06.2016 >> PDF

Dietrich Engels: Chancen und Risiken der Digitalisierung der Arbeitswelt für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung. Kurzexpertise für das BMAS. Forschungsbericht 467, Berlin 2016 >> PDF

Gudrun Schaich-Walch, Stefan David, Erika Ober, Philip Schunke und Bernhard van Treeck: Gesundheitsversorgung für Flüchtlinge pragmatisch verbessern, Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2016 >> PDF

Moritz Schnitger et al.: Pflege kommunal gestalten. Analysen und Konzepte aus dem Programm „LebensWerte Kommune“ Ausgabe 2/2016, Gütersloh: Bertelsmann-Stiftung, 2016 >> PDF

Volker Meinhardt: Auswirkungen der Sozialversicherungsfreiheit der Entgeltumwandlung. IMK Studies Nr. 46, Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung, Mai 2016 >> PDF

Deutsches Institut für Menschenrechte: Inklusiver Arbeitsmarkt statt Sonderstrukturen. Warum wir über die Zukunft der Werkstätten sprechen müssen. Position Nr. 2, Juni 2016, Berlin >> PDF

Iris Nentwig-Gesemann, Katharina Nicolai und Luisa Köhler: KiTa-Leitung als Schlüsselposition. Erfahrungen und Orientierungen von Leistungskräften in Kindertageseinrichtungen, Gütersloh: Bertelsmann Stiftung, 2016 >> PDF

Karl Brenke und Martin Beznoska: Solo-Selbständige in Deutschland – Strukturen und Erwerbsverläufe. Kurzexpertise für das BMAS. Forschungsbericht 465, Berlin: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Mai 2016 >> PDF

Boris Augurzky, Christian Bünnings, Sandra Dördelmann, Wolfgang Greiner, Lorenz Hein, Stefan Scholz und Ansgar Wübker: Die Zukunft der Pflege im Krankenhaus. Forschungsprojekt im Auftrag der Techniker Krankenkasse. RWI-Materialien Heft 104, Essen: Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung (RWI), 2016 >> PDF

Bertelsmann-Stiftung: Eckpunkte für ein Reformkonzept zur Qualitätsprüfung und -berichterstattung in der Pflege, Gütersloh, April 2016 >> PDF

Forsa: Inklusion an Schulen aus Sicht der Lehrerinnen und Lehrer – Meinungen, Einstellungen und Erfahrungen. Ergebnisse einer repräsentativen Lehrerbefragung in Nordrhein- Westfalen, Berlin, 19.04.2016 >> PDF

Philipp Deschermeier: Einfluss der Zuwanderung auf die demografische Entwicklung in Deutschland, in: IW-Trends, Heft 2/2016 >> PDF

Jürgen Gerhards, Silke Hans und Jürgen Schupp: Einstellungen der BürgerInnen in Deutschland zur Aufnahme von Geflüchteten, in: DIW Wochenbericht 21/2016, S. 467 ff. >> PDF

Anja Voss, Susanne Viernickel. Gute gesunde Kita. Bildung und Gesundheit in Kindertageseinrichtungen. Prävention in NRW | 68, Düsseldorf: Unfallkasse NRW, 2016 >> PDF

Bauer, Angela; Schreyer, Franziska: Ausbildung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen: Sinnvoll ist Unterstützung über Volljährigkeit hinaus. IAB-Kurzbericht, 13/2016, Nürnberg 2016 >> PDF

Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände (BDA): Nachhaltige Finanzierbarkeit und Leistungsfähigkeit unserer Alterssicherungssysteme sicherstellen. Rentenpolitisches Grundsatzpapier, Berlin, Mai 2016 >> PDF

Ruth Gurny, Beat Ringger, Ueli Tecklenburg (Hrsg.): Würde, bedingungslos. Wie die Debatte um ein bedingungsloses Grundeinkommen fruchtbar gemacht werden kann, Zürich: edition 8, Oktober 2015 >> PDF

Helga Ostendorf: Bildungschancen von Erzieher_innen. Durchlässigkeit in die Sackgasse? Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2016 >> PDF

Gerhard Christe: Neue Konzepte für den Übergang in Ausbildung. Ausbildungschancen für alle. Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2016 >> PDF

Sabine Kirchen-Peters, Lukas Nock, Peter Baumeister, Birgit Mickley: Pflegestützpunkte in Deutschland. Die Sicht der Mitarbeitenden – Der rechtliche Rahmen – Die politische Intention, Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2016 >> PDF

Steffen Mau, Jan-Ocko Heuer: Wachsende Ungleichheit als Gefahr für nachhaltiges Wachstum. Wie die Bevölkerung über soziale Unterschiede denkt, Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2016 >> PDF

Deutscher Verein für private und öffentliche Fürsorge: Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Implementierung und Ausgestaltung multiprofessioneller Teams und multiprofessionellen Arbeitens in Kindertageseinrichtungen, Berlin, März 2016 >> PDF

DIW: Gutachten Rentenversicherung Teil 2: Entwicklungen von Beitragssatz und Niveau in der Gesetzlichen Rentenversicherung. Forschungsprojekt im Auftrag von Bündnis 90/Die Grünen, Berlin, April 2016 >> PDF

DIW: Gutachten Rentenversicherung Teil 1: Zum Zusammenhang von Beschäftigung und Beitragssatz zu den Sozialversicherungen. Forschungsprojekt im Auftrag von Bündnis 90 / Die Grünen, Berlin, Februar 2016 >> PDF

Steffen Mau, Jan-Ocko Heuer: Wachsende Ungleichheit als Gefahr für nachhaltiges Wachstum. Wie die Bevölkerung über soziale Unterschiede denkt, Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2016 >> PDF

Deutscher Verein für private und öffentliche Fürsorge: Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Implementierung und Ausgestaltung multiprofessioneller Teams und multiprofessionellen Arbeitens in Kindertageseinrichtungen, Berlin, März 2016 >> PDF

DIW: Gutachten Rentenversicherung Teil 2: Entwicklungen von Beitragssatz und Niveau in der Gesetzlichen Rentenversicherung. Forschungsprojekt im Auftrag von Bündnis 90/Die Grünen, Berlin, April 2016 >> PDF

DIW: Gutachten Rentenversicherung Teil 1: Zum Zusammenhang von Beschäftigung und Beitragssatz zu den Sozialversicherungen. Forschungsprojekt im Auftrag von Bündnis 90 / Die Grünen, Berlin, Februar 2016 >> PDF

René Böhme und Nele Mönkedieck: Perspektive Ausbildung? Handlungsfelder und Gelingensbedingungen am Übergang junger Asylsuchender von der Schule in den Beruf in Bremen. Arbeit und Wirtschaft in Bremen 14/2016, Bremen, April 2016 >> PDF
Allein im Jahr 2015 erreichten über 10.000 Geflüchtete und circa 2.500 unbegleitete minderjährige Ausländerinnen und Ausländer das Land Bremen. Etwa die Hälfte der Geflüchteten ist jünger als 25 Jahre, also in einem Alter, in dem sich Jugendliche in Deutschland im Übergang zwischen Schule, Ausbildung und Berufsleben bewegen. Im Rahmen eines von der Arbeitnehmerkammer Bremen geförderten Forschungsprojekts wurde nach den Gelingensbedingungen und Hürden am Übergang in Ausbildung gefragt. Die Ergebnisse zeigen, dass mehr Unterstützung organisiert werden muss, um den Ausbildungserfolg von Geflüchteten wahrscheinlich zu machen. Die Ausbildung von jungen Geflüchteten, aber auch von Jugendlichen mit besonderen Schwierigkeiten stellt hohe Anforderungen an die Betriebe und das Ausbildungssystem. Es braucht daher eine hohe Ausbildungsqualität, und zwar sowohl in Hinblick auf betriebliche wie auch schulische Strukturen. Übergänge müssen intensiver begleitet und unterstützt werden. Zudem müssen die Bildungsdiagnostik verbessert, die Schulsozialarbeit ausgeweitet und Einstiegsmöglichkeiten in das Schulsystem für 18- bis 25-Jährige ermöglicht werden. Hierfür braucht es aber die Bereitstellung erheblicher öffentlicher Mittel.

Frank Bauer, Michael Fertig und Philipp Fuchs: „Modellprojekte öffentlich geförderte Beschäftigung“ in NRW. Teilnehmerauswahl und professionelle Begleitung machen den Unterschied. IAB-Kurzbericht 10/2016, Nürnberg 2016 >> PDF

Manuela Maschke: Flexible Arbeitszeitgestaltung, Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2016 >> PDF

Sarah Beierle, Frank Tillmann, Birgit Reißig: Jugend im Blick – Regionale Bewältigung demografischer Entwicklungen. Abschlussbericht. Projektergebnisse und Handlungsempfehlungen, München: Deutsches Jugend-Institut, 2016 >> PDF

Tim Obermeier und Stefan Sell: Werkverträge entlang der Wertschöpfungskette. Zwischen unproblematischer Normalität und problematischer Instrumentalisierung, Düsseldorf: Hans Böckler Stiftung, 2016 >> PDF

Arbeit und Digitalisierung. Aus Politik und Zeitgeschichte, Heft 18-19/2016
Was haben Uhrmacher, Models und Immobilienmaklerinnen gemeinsam? Ihre Berufe könnte es gemäß einer vielzitierten Untersuchung in 20 Jahren nicht mehr geben. Hingegen können Sozialarbeiter, Zahnärztinnen und Förster aufatmen – die Wahrscheinlichkeit, dass ihre Berufe in absehbarer Zeit von Computern oder Maschinen übernommen werden, ist der Studie zufolge gering. Maschinen, die Menschen ersetzen: Diese Grundangst lässt sich bis zu den Anfängen der Industriellen Revolution zurückverfolgen und taucht bis heute in Automatisierungsdebatten auf. Wo sich welche Technologien durchsetzen werden, wie menschliche Arbeit und digitale Technik dabei zusammenspielen und wie sich dies auf Berufsbilder und den Arbeitsmarkt auswirken wird, ist nur bedingt vorherzusagen.

Bundesagentur für Arbeit: Die Arbeitsmarktsituation von langzeitarbeitslosen Menschen 2015, Nürnberg, April 2016 >> PDF

Philipp vom Berge, Mario Bossler und Joachim Möller: Erkenntnisse aus der Mindestlohnforschung des IAB. IAB-Stellungnahme 3/2016, Nürnberg 2016 >> PDF

Isfort, M.; Rottländer, R.; Weidner, F.; Tucman, D.; Gehlen, D., Hylla, J. (2016): Pflege-Thermometer 2016. Eine bundesweite Befragung von Leistungskräften zur Situation der Pflege und Patientenversorgung in der ambulanten Pflege. Herausgegeben von: Deutsches Institut für angewandte Pflegeforschung (dip), Köln 2016 >> PDF

Holger Bonin: Gewinne der Integration. Berufliche Integration und Integrationstempo entscheiden über die langfristigen fiskalischen Kosten der Aufnahme Geflüchteter. böll.brief #1, Teilhabegesellschaft, Berlin: Heinrich Böll Stiftung, April 2016 >> PDF

Matthias Anbuhl und Thomas Gießler: Hohe Abbrecherquoten, schlechte Prüfungsergebnisse. Viele Betriebe sind nicht ausbildungsreif. DGB-Expertise zu den Schwierigkeiten der Betriebe bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen, Berlin: DGB Bundesvorstand, 2016 >> PDF

Eurofound: Working time developments in the 21st century: Work duration and its regulation in the EU, Publications Office of the European Union, Luxembourg, 2016 >> PDF

BMAS: Strategische Sozialberichterstattung 2016 – Deutschland. Berlin: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, April 2016 >> PDF
Im Rahmen der Offenen Methode der Koordinierung im Bereich Soziales (OMK Soziales) berichten die Mitgliedstaaten der Europäischen Union in der Strategischen Sozialberichterstattung jährlich über neue nationale Entwicklungen und gesetzlich verankerte oder im Parlament anhängige Reformen sowie Maßnahmen hinsichtlich der gemeinsamen Ziele in den OMK-Bereichen Soziale Inklusion, Rente sowie Gesundheit und Langzeitpflege.

Katrin Hohmeyer und Torsten Lietzmann: Langzeitleistungsbezug und -arbeitslosigkeit: Struktur, Entwicklung und Wirkung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen. Aktuelle Materialien 8/2016, Nürnberg: IAB, 2016 >> PDF

Martin Beznoska und Jochen Pimpertz: Neue Empirie zur betrieblichen Altersvorsorge. Verbreitung besser als ihr Ruf, in: IW-Trends, 2/2016 >> PDF
Mit dem „Sozialpartnermodell Betriebsrente“ will Bundessozialministerin Andrea Nahles Versorgungslücken im Alter schließen. Doch eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt: Politischer Handlungsbedarf besteht vor allem bei Arbeitslosigkeit. Ausgerechnet in diesen Fällen hilft aber eine weitere Variante der betrieblichen Altersvorsorge (BAV) wenig.

Ingo Schäfer: Stellungnahme zur Kombi-Rente. Ein sozialpolitisches Vabanquespiel?, Bremen: Arbeitnehmerkammer Bremen, Februar 2016 >> PDF
Im Interesse der Beschäftigten sind gleitende und sozial abgesicherte Übergänge vom Erwerbsleben in die Rente dringend geboten. Dass dieses Thema wieder auf der politischen Agenda steht, ist daher zu begrüßen. Die Teilrente ist dabei eins der vorgeschlagenen Instrumente. Auch die Koalition aus CDU/CSU und SPD im Bundestag schlägt dies in Form der „Kombi-Rente“ vor. Dabei soll ein reduziertes Erwerbseinkommen mit einer (Teil-)Altersrente ergänzt werden und so ein gleitender Übergang in die Altersrente ermöglicht werden. Die Teilrente ist für gleitende Übergänge jedoch nur bedingt geeignet. So bezahlen die Beschäftigten den Übergang mit lebenslangen Abschlägen auf ihre Rente grundsätzlich selbst. Bei Übergängen, die regelmäßig mehrere Jahre umfassen, kommt außerdem der sozialen Absicherung des Lohneinkommens eine entscheidende Bedeutung zu. Diese ist jedoch aus systematischen Gründen kaum gegeben. Letztlich wird damit auch der Rentenbeginn als gesellschaftlich normiertes Ende der Erwerbsphase weiter aufgelöst. Die Kombi-Rente wird so zum sozialpolitischen Vabanquespiel für die Beschäftigten.

Anne Schröter und Susanne Heiland: Sackgasse SGB II. Eine qualitative Panelstudie zur Überwindung der Bedürftigkeit aus der Sicht von Aufstocker-Familien. Reihe Arbeit und Wirtschaft in Bremen 13 /2016, Bremen, Februar 2016 >> PDF
Die Anzahl von Aufstockerinnen und Aufstockern – also Erwerbstätige, die trotz eigenem Einkommen auf Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGB II) angewiesen sind – ist im Land Bremen in den letzten Jahren konstant gestiegen. Vor allem wenn Kinder zu versorgen sind, reicht das Einkommen von Eltern vielfach nicht aus, um die Familie existenzsichernd zu versorgen.
Die vorliegende Studie geht der Frage nach, welche Strategien Familien zur Überwindung der Bedürftigkeit entwickeln und welche Hindernisse ihnen im Wege stehen. Hinterfragt wird, inwiefern die Arbeitsvermittlung dieser spezifischen Gruppe Unterstützung bietet. Anhand der Befragung von Bremer Aufstocker-Familien im Abstand von zwei Jahren zeigt sich, dass diese für eine Überwindung des Leistungsbezugs ein hohes Maß an innerfamiliärer und erwerbsbezogener Flexibilität aufbringen müssen. Die dafür notwendigen Handlungsspielräume sind jedoch vor allem aufgrund der Sorgearbeit in der Familie stark begrenzt. Die Arbeitsvermittlung bietet nur eingeschränkt Unterstützung an und trägt bei den befragten Familien nicht zu einem Ausstieg aus der Bedürftigkeit bei. Die Arbeitsmarktpolitik steht somit vor der drängenden Herausforderung, die Grundsicherung für Arbeitsuchende anzupassen oder aber anknüpfende arbeitsmarktpolitische Interventionen für diese Gruppen zu entwickeln.

Peter Hanau und Marco Arteaga: Rechtsgutachten zu dem „Sozialpartnermodell Betriebsrente“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. März 2016 >> PDF

Norbert Schwarz und Florian Schwahn: Entwicklung der unbezahlten Arbeit privater Haushalte. In: Wirtschaft und Statistik, Heft 2/2016 >> PDF
Private Haushalte wendeten im Jahr 2013 für die unbezahlte Arbeit 35% mehr an Zeit auf als für die bezahlte Erwerbsarbeit. Anfang der 1990er-Jahre waren es sogar fast 50 % mehr. In der regelmäßigen Wirtschaftsberichterstattung ist die unbezahlte Arbeit jedoch nicht enthalten. Um die Versorgung mit Waren und Dienstleistungen umfassend abzubilden, darf die unbezahlte Arbeit aber nicht ausgeblendet werden. Selbst bei einer vergleichsweise vorsichtigen Bewertung beträgt der Wert der unbezahlten Arbeit etwa ein Drittel der im Bruttoinlandsprodukt ausgewiesenen Bruttowertschöpfung.

Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (Hrsg.): Innovativ und nachhaltig – Freie Wohlfahrtspflege in Deutschland. Dokumentation der Tagung am 28. Januar 2016, Humboldt Carré, Berlin, 2016 >> PDF

Werner Eichhorst, Paul Marx, Caroline Wehner: Labor Market Reforms in Europe: Towards More Flexicure Labor Markets? IZA DP No. 9863, Bonn, April 2016 >> PDF
Labor market segmentation refers to a salient divide between secure and insecure jobs and is related to problems in important areas, including macro-economic efficiency, workers' wellbeing and repercussions for social cohesion. European countries have started a new wave of labor market reforms in the aftermath of the 2008/09 crisis to tackle a number of issues, including labor market segmentation. This particularly concerns reforms in: (1) employment protection, i.e. dismissal protection and restrictions on fixed-term contracts; (2) unemployment benefit generosity and coverage; and (3) the intensity of active labor market policies. The paper provides an overview of reform patterns and tries to assess whether and to what extent these reforms have led to more or less dualized labor markets in terms of dismissal protection, the provision of unemployment benefits and access to ALMPs. In particular, we will provide some evidence on potential changes in hirings on temporary contracts.

Christine Henry-Huthmacher und Elisabeth Hoffmann (Hrsg.): Ausbildungsreife & Studierfähigkeit. Wie fit sind junge Schulabsolventen für Ausbildung und Studium? Sankt Augustin/Berlin: Konrad-Adenauer-Stiftung, 2016 >> PDF
Trotz gestiegener guter Schulabschlüsse steigt die Anzahl junger Menschen, die gleich zu Beginn einer Berufsqualifikation in Unternehmen und Hörsälen mit fehlenden Grundlagenkompetenzen zu kämpfen haben. Die Publikation „Ausbildungsreife & Studierfähigkeit“ fragt nach den Ursachen und nach Ansätzen in Lehre, Kompetenzrastern und Bildungsstandards wie sie die selbstbewusste junge Generation besser erreichen und qualifizieren kann.

Managerkreis der Friedrich-Ebert-Stiftung: Integration von Flüchtlingen für Deutschland erfolgreich gestalten. Chancen zur gesellschaftlichen Modernisierung nutzen, Berlin, April 2016 >> PDF

Andreas Koch, Sebastian Nielen: Ökonomische Effekte der Liberalisierung der Handwerksordnung von 2004. Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2016 >> PDF

Reims, Nancy; Tisch, Anita und Tophoven, Silke: Junge Menschen mit Behinderung: Reha-Verfahren helfen beim Berufseinstieg. IAB-Kurzbericht, 07/2016, Nürnberg 2016 >> PDF
„Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben“ sollen jungen Menschen mit Behinderung eine berufliche Ausbildung ermöglichen und den Erwerbseinstieg erleichtern. Die berufliche Ersteingliederung dieser Menschen wird in Deutschland fast ausschließlich von der Bundesagentur für Arbeit finanziert. Die geförderten Personen kommen oft direkt aus dem Schulsystem und viele von ihnen haben keinen Abschluss. Im Rahmen der beruflichen Ersteingliederung nehmen sie an berufsvorbereitenden Maßnahmen teil oder absolvieren eine Berufsausbildung. Die Art der Ausbildung kann sich je nach Behinderungsart unterscheiden und beeinflusst die Integrationschancen der Jugendlichen.

Chancen erkennen – Perspektiven schaffen – Integration ermöglichen. Bericht der Robert Bosch Expertenkommission zur Neuausrichtung der Flüchtlingspolitik. Vorsitz: Armin Laschet, Stuttgart: Robert Bosch Stiftung, 2016 >> PDF
Der Bericht entstand zwischen März 2015 und Februar 2016 und bündelt die Ergebnisse der einjährigen Kommissionsarbeit. Neben den bereits veröffentlichten Dossiers Sprache, Bildung, Wohnen und Gesundheit enthält der Bericht 99 Handlungsempfehlungen zu den Themen Arbeitsmarkt, Zugangsmöglichkeiten, Asylverfahren sowie Rückkehr und Abschiebung.

DGB: Steigende Armut trotz guter Wirtschaftslage – Problem Kinderarmut ungelöst (= arbeitsmarktaktuell Nr. 3/2016), Berlin >> PDF

Deutscher Ethikrat: Patientenwohl als ethischer Maßstab für das Krankenhaus. Stellungnahme, Berlin, 05.04.2016 >> PDF

Burkhard Jungkamp und Marei John-Ohnesorg (Hrsg.): Mehr Daten — mehr Qualität? Qualitätsentwicklung durch Bildungsmonitoring. Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2016 >> PDF

Rainer Eppel et al.: Arbeitsmarktferne Personen. Charakteristika, Problemlagen und Unterstützungsbedarf, Wien: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO), März 2016 >> PDF
Ein höheres Erwerbsalter, gesundheitliche Einschränkungen und eine geringe Qualifikation erweisen sich als die drei zentralen Risikofaktoren für längerfristige Erwerbsausgrenzung und ebenso als zentrale Bestimmungsfaktoren der Chance, wieder in eine Beschäftigung überzugehen. Im Zentrum der Untersuchung steht die Frage, ob und wenn ja, wodurch die Dauer der Arbeitslosigkeit von längerfristig arbeitsmarktfernen Personen verkürzt werden könnte. Trotz der Gemeinsamkeit einer längerfristigen Ausgrenzung vom Arbeitsmarkt erweist sich die Gruppe der Arbeitsmarktfernen als sehr heterogen. Sie umfasst Personen, deren Integrationsbarrieren sich überwiegend auf ein Integrationshindernis konzentrieren, während andere mehrere Problemlagen zu bewältigen haben. Die Studie zeigt für acht Subgruppen von arbeitsmarktfernen Arbeitslosen, welche Faktoren ihnen bei der Rückkehr ins Erwerbsleben geholfen haben – auf Basis von Administrativdaten ebenso wie anhand der Einschätzung ehemals arbeitsmarktferner Personen und von Beraterinnen und Beratern des Arbeitsmarktservice (AMS). Um dem jeweils unterschiedlichen Bedarf gerecht zu werden, ist neben spezifischen Beratungs- und Vermittlungsleistungen des AMS und unterschiedlichen arbeitsmarktpolitischen Instrumenten eine professionelle Anamnese erforderlich.

Zabel, Cordula: Erwerbseintritte im Zeitverlauf bei Müttern junger Kinder im SGB II. IAB-Forschungsbericht 05/2016, Nürnberg 2016 >> PDF

Jonny Bruhn-Tripp: Kleine Übersicht. Altersrenten der gesetzlichen Rentenversicherung. Rentenrechtliche Zeiten der Versichertenbiografie. Bewertung und Rentenwert der Zeiten. Rentenbeginn und Rentenhöhe, 2016 >> PDF

Ghazaleh Nassibi, Florian Rödl, Thorsten Schulten: Perspektiven vergabespezifischer Mindestlöhne nach dem Regio-Post-Urteil des EuGH. Policy Brief WSI Nr. 3/2016, Düsseldorf: Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut, 2016 >> PDF

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge: Unterstützungsmaßnahmen für Schutzberechtigte. Die Förderung der Integration in den Arbeitsmarkt. Fokusstudie der deutschen nationalen Kontaktstelle für das Europäische Migrationsnetzwerk (EMN). Working Paper 66. Nürnberg 2016 >> PDF
Schutzberechtigte haben zum einen Zugang zu allen Instrumenten der aktiven und passiven Arbeitsmarktpolitik. Somit stehen ihnen einerseits sämtliche Maßnahmen zur Verfügung, die zur Eingliederung von deutschen Staatsbürgern in den Arbeitsmarkt entwickelt wurden. Andererseits sind sie auch im Fall der Arbeitslosigkeit zu denselben Bedingungen abgesichert wie Deutsche. Damit hängt das Niveau der sozialen Absicherung nicht vom Aufenthaltsstatus ab, sondern davon, ob der Betreffende in den Schutzbereich der Arbeitslosenversicherung oder der Grundsicherung für Arbeitssuchende fällt. Schutzberechtigte sind folglich mindestens auf dem Niveau des sozio-kulturellen Existenzminimums abgesichert. Ergänzend zu den arbeitsmarktpolitischen Instrumenten profitieren Schutzberechtigte auch durch Integrationskurse, durch die sie Zugang zu umfassenden Sprach- und Orientierungskurs haben. Das IQ-Netzwerk und das ESF-BAMF-Programm sind weitere Instrumente zur Integration in den Arbeitsmarkt, von denen auch Schutzberechtigte Gebrauch machen können. Sie können dadurch die Gleichwertigkeit der im Ausland erworbenen Qualifikationen feststellen lassen und haben zudem auch Zugang zu berufsbezogenen Sprachkursen.

Joachim Albrech, Philipp Fink, Heinrich Tiemann: Ungleiches Deutschland: Sozioökonomischer Disparitätenbericht 2015. Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, März 2016 >> PDF

Katrin Schmid, Peter Wilke (unter Mitarbeit von Stefanie Gröning): Branchenanalyse Kommunale Verwaltung. Zwischen Finanzrestriktionen und veränderten Arbeitsanforderungen – welche Trends bestimmen die Beschäftigungsentwicklung in der kommunalen Verwaltung?, Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung, 2016 >> PDF

Sebastian Campagna: Aktuelle Debatten und Entwicklungen in der Betrieblichen Altersversorgung. WSI Report Nr. 15, Februar 2016, Düsseldorf >> PDF

Christina Klenner, Peter Sopp, Alexandra Wagner: Große Rentenlücke zwischen Männern und Frauen. Ergebnisse aus dem WSI GenderDatenPortal. WSI-Report Nr. 29, 2/2016. Düsseldorf: Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut, 2016 >> PDF

BMAS: Wertewelten Arbeiten 4.0. Vorabfassung, Berlin, März 2016 >> PDF

International Labour Office: Social protection for domestic workers: Key policy trends and statistics. Social protection policy paper, No. 16). Geneva 2016 >> PDF

Magdalena Stroka und Roland Linder: Informelle Pflege und Arbeitsmarktpartizipation. Diskussionspapier Heft 100. Essen: Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung, Januar 2016 >> PDF

Philipp Lerch und Oliver Thomas Rau: Lokale Flüchtlingshilfe, nachhaltige Integrationsmaßnahmen vor Ort und Identität stiftendes Quartiersmanagement. Ausgewählte „Best Practice“ – Beispiele zusammengestellt von der KommunalAkademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, St. Augustin: Konrad-Adenauer-Stiftung, März 2016 >> PDF

Bundesagentur für Arbeit, Deutscher Städtetag und Deutscher Landkreistag: Weiterentwicklung des SGB II – Vorschläge der SGB II-Träger, Berlin, Februar 2016 >> PDF

Markus Demary und Jochen Pimpertz: Deutschlandrente - Hilfreich oder problematisch? IW-Kurzberichte 5/2016, Köln >> PDF

Möller, Joachim: Lohnungleichheit: Gibt es eine Trendwende? IAB-Discussion Paper 09/2016, Nürnberg 2016 >> PDF
Der vorliegende Aufsatz verwendet die aktualisierte Version der Integrierten Erwerbsbiografien, einer umfangreichen Mikrodatenquelle des IAB. Für den Zeitraum 1992 bis 2014 untersucht die Studie die langfristigen Trends in der Lohnungleichheit für vollzeitbeschäftigte Personen, die der Sozialversicherungspflicht unterliegen. Der Ansatz differenziert nach Männern und Frauen sowie nach Ost- und Westdeutschland. Der von anderen Studien bestätigte deutlichen Anstieg der Lohnungleichheit in Deutschland im Zeitraum von Mitte der 1990er Jahre bis zum Ende der Nullerjahre wird zunächst bestätigt. Der Anstieg ist nur zum Teil durch den wachsenden Unterschied zwischen den Qualifikationsgruppen zu erklären. Der überwiegende Anteil lässt sich weder durch Bewertungseffekte noch durch Kompositionseffekte erklären. Dies stützt neuere Forschungsergebnisse, die eine wachsende Segregation von Beschäftigten und Firmen als Erklärung heranziehen. Die sich auf Sozialdaten beziehenden bisherigen Studien haben nicht die Entwicklung nach dem Jahr 2010 in den Blick genommen. In den aktualisierten Daten, die bis zum Jahr 2014 reichen, zeigt sich, dass der sich bis zu diesem Zeitpunkt abzeichnende deutliche Anstieg der Lohnungleichheit offenbar zu einem Stillstand gekommen ist. Dies gilt für Männer ebenso wie für Frauen und unabhängig vom betrachteten Landesteil. Für die Frauen lässt sich sogar ein Rückgang der Lohnungleichheit erkennen. Dies könnte für einen Trendbruch sprechen. Zurzeit ist allerdings noch unklar, welche Faktoren dahinter stehen könnten. In Frage kommen dabei die bis 2014 bereits wirksamen Branchenmindestlöhne, eine veränderte Tarifpolitik oder aber technologische oder strukturelle Faktoren, die Personen am unteren Rand der Lohnhierarchie begünstigt haben.

Heimlich, Ulrich et al. (Hrsg.): Inklusives Schulsystem. Analysen, Befunde, Empfehlungen zum bayerischen Weg, Bad Heilbrunn 2016 >> PDF

Friedrich-Ebert-Stiftung: Das Soziale Quartier – Quartierspolitik für Teilhabe, Zusammenhalt und Lebensqualität, Bonn 2016 >> PDF

Eigenmann, L. et al.: Auf dem Weg zur Geschlechtergerechtigkeit? Berichte aus Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Österreich, Schweden, Schweiz, Ungarn und USA, Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, März 2016 >> PDF

Jürgen Kohl: Akzeptanz des Wohlfahrtsstaates Hohe Verantwortung, verlorenes Vertrauen? Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2016 >> PDF

Thomas Meysen, Janna Beckmann und Nerea González Méndez de Vigo: Flüchtlingskinder und ihre Förderung in Tageseinrichtungen und Kindertagespflege. Rechtsexpertise im Auftrag des Deutschen Jugendinstituts, München: Deutsches Jugendinstitut, 2016 >> PDF

Jutta Allmendinger, Sophie Krug von Nidda, Vanessa Wintermantel: Lebensentwürfe junger Frauen und Männer in Bayern. Studie im Auftrag des BayernForums der Friedrich-Ebert-Stiftung, München 2016 >> PDF

Stefan Greß und Klaus Stegmüller: Gesetzliche Personalbemessung in der stationären Altenpflege Gutachterliche Stellungnahme für die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di). pg-papers 01/2016. Diskussionspapiere aus dem Fachbereich Pflege und Gesundheit der Hochschule Fulda. Fulda 2016 >> PDF

Franz-Xaver Kaufmann, Hans Günter Hockerts, Stephan Leibfried, Michael Stolleis, Michael Zürn:
Zur Entwicklung von Forschung und Lehre zur Sozialpolitik an Universitäten in der Bundesrepublik Deutschland. Ein wissenschaftspolitischer Denkanstoß aus der Akademie. Denkanstöße aus der Akademie 1/Nov. 2015. Eine Schriftenreihe der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Berlin 2016 >> PDF

Roman Jaich: Bildungsfinanzierung der öffentlichen Hand – Stand und Herausforderungen. Frankfurt: Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Februar 2016 >> PDF

G.I.B.: Flüchtlinge im SGB II Werkstattgespräche für Jobcenter. Herausforderungen für die Organisation der Leistungsprozesse und für die Konzeption von Maßnahmen. Ergebnisse der Werkstattgespräche für Jobcenter vom 05.11.2015 in Bottrop und 07.12.2015 in Essen. Bottrop, Februar 2016 >> PDF

SPD: Für eine bessere soziale Absicherung von (Solo-)Selbständigen. Dialogpapier der Projektgruppe # NeueZeiten – Arbeits- und Lebensmodelle im Wandel, Berlin, Februar 2016 >> PDF

Wissenschaftliche Dienste Deutscher Bundestag: Ausnahme vom gesetzlichen Mindestlohn für Flüchtlinge vor dem Hintergrund des allgemeinen Gleichheitssatzes aus Art. 3 Abs. 1 GG. Berlin, 08.02.2016 >> PDF

Philipp vom Berge et al.: Machbarkeitsstudie zur Erstellung eines Arbeitsmarktmonitors Mindestlohn (MoMiLo). IAB-Forschungsbericht 3/2016, Nürnberg 2016 >> PDF
Der vorliegende Bericht prüft die Umsetzbarkeit eines Arbeitsmarktmonitors Mindestlohn. Der Monitor soll mit Hilfe aggregierter Statistiken die Entwicklung wichtiger Arbeitsmarktindikatoren vor und nach Einführung des Mindestlohns aufzeigen, wobei der Fokus auf Beständen, Veränderungen und Übergängen für Personen in Beschäftigung, Leistungsbezug und/oder Arbeitslosigkeit liegt. Insgesamt stellt der vorliegende Endbericht die geplanten Inhalte und Möglichkeiten des Monitors dar und zeigt, dass die Anforderungen für einen Arbeitsmarktmonitor Mindestlohn erfüllt werden können. Die enthaltenen Beispiele verdeutlichen, welche Art von Analysen und Hochrechnungen möglich sind. Die Datenbasis, die dem zukünftigen Mindestlohnmonitor zugrundliegen wird, ist hinreichend flexibel konzipiert, um innovative Berichte zu ermöglichen. Der Bericht 'Arbeitsmarktspiegel - Entwicklungen nach Einführung des Mindestlohns' basiert auf dieser Machbarkeitsstudie

Europäische Akademie der Arbeit: Der blinde Fleck? „Mitbestimmung“ in BWL- und Managementstudiengängen. Ein Forschungsprojekt der Europäischen Akademie der Arbeit. Frankfurt, Juli 2015 >> PDF

Robert Bosch Expertenkommission zur Neuausrichtung der Flüchtlingspolitik: Themendossier Zugang zu Gesundheitsleistungen und Gesundheitsversorgung für Flüchtlinge und Asylbewerber: Von der Erstversorgung bis zur psychosozialen Behandlung, Stuttgart: Robert Bosch Stiftung, Februar 2016 >> PDF

Oliver Ehrentraut, Tobias Hackmann Lisa Krämer, Sabrina Schmutz: Zukunft der Pflegepolitik – Perspektiven, Handlungsoptionen und Politikempfehlungen. Kurzfassung, Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, Januar 2016 >> PDF

Positionspapier PFLEGE 2025. Plädoyer der Evangelischen Heimstiftung für eine wirkliche Stärkung der Altenpflege in Deutschland, Stuttgart, 01.02.2016 >> PDF

Gerard van den Berg, Barbara Hofmann, Gesine Stephan und Arne Uhlendorff: Eingliederungsvereinbarungen in der Arbeitslosenversicherung: Nur ein Teil der Arbeitslosen profitiert von frühen Abschlüssen. IAB-Kurzbericht Nr. 3/2016, Nürnberg 2016 >> PDF
Eingliederungsvereinbarungen dokumentieren sowohl die Unterstützungsaktivitäten der Arbeitsvermittler bei der Jobsuche als auch die Eigenbemühungen der Arbeitsuchenden. Ihr Abschluss ist vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Ein Forscherteam des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und der Universität Mannheim hat untersucht, ob ein möglichst frühzeitiger Abschluss der Eingliederungsvereinbarung die Beschäftigungschancen verbessert. Das Ergebnis lautet: In manchen Fällen ja, aber nicht immer. Insbesondere männliche Arbeitslose mit Förderbedarf, bei denen beispielsweise Fortbildungen zur Verbesserung der Chancen am Arbeitsmarkt erforderlich sind, profitieren von einem frühzeitigen Abschluss der Eingliederungsvereinbarungen. Sie sind schneller wieder beschäftigt, wenn die Eingliederungsvereinbarung möglichst früh und nicht erst nach sechs Monaten Arbeitslosigkeit abgeschlossen wird. Bei Männern, die von vornherein sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben, aber auch bei Männern, bei denen aufgrund mehrerer Vermittlungshemmnisse eine Arbeitsaufnahme innerhalb eines Jahres unwahrscheinlich ist, ist eine frühe Eingliederungsvereinbarung dagegen nicht hilfreich. Bei arbeitsuchenden Frauen spielt der Zeitpunkt ganz generell kaum eine Rolle. Aufgrund der Forschungsergebnisse hat die Bundesagentur für Arbeit die bisherige Regelung, mit allen Arbeitslosen Eingliederungsvereinbarungen bereits vor Eintritt der Arbeitslosigkeit oder zeitnah danach abzuschließen, flexibilisiert.

Initiative Neue Qualität der Arbeit und Offensive Gesund Pflegen: Intelligente Technik in der beruflichen Pflege. Von den Chancen und Risiken einer Pflege 4.0, Berlin: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), 2015 >> PDF

Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG): Lebenslagen und Einkommenssituation älterer Menschen – Implikationen für Wohnungsversorgung und Wohnungsmärkte, Bonn: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), 2015 >> PDF

Generali Versicherungen und F.A.Z.-Institut für Management-, Markt- und Medieninformationen: Betriebliche Altersversorgung im Mittelstand 2016. Vorsorge und Personalplanung aus der Sicht von bAV-Verantwortlichen, Frankfurt am Main, Januar 2016 >> PDF

Gerhard Bosch: Ist die industrielle Ausbildung ein Auslaufmodell? IAQ-Standpunkt 2016-01, Duisburg: Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen, 2016 >> PDF

Stefan Gärtner: Raum, Rente und regionale Kapitalflüsse, Forschung aktuell 2016-02. Gelsenkirchen: Institut Arbeit und Technik der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen, Bocholt, Recklinghausen, 2016 >> PDF

Marc Amlinger, Reinhard Bispinck, Thorsten Schulten: Ein Jahr Mindestlohn in Deutschland – Erfahrungen und Perspektiven. WSI-Report Nr. 28, 1/2016, Düsseldorf 2016 >> PDF

Klaus Klemm und Nicole Hollenbach-Biele: Nachhilfeunterricht in Deutschland: Ausmaß – Wirkung – Kosten, Gütersloh: Bertelsmann Stiftung, 2016 >> PDF

Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw): Lohnzusatzkosten – die Bedeutung des Wettbewerbs zwischen GKV und PKV, München 2016 >> PDF

Sowa, Frank, Gottwald, Markus, Grimminger, Sandra; Ixmeier, Sebastian und Promberger, Markus;: Vermittlerhandeln im weiterentwickelten Zielsystem der Bundesagentur für Arbeit zum Forschungsdesign einer organisationsethnografischen Studie. IAB-Forschungsbericht 02/2016, Nürnberg 2016 >> PDF
Nicht erst mit der Initiierung des Entwicklungsprogramms 'BA 2020' versteht sich die Bundesagentur für Arbeit als 'lernende Organisation'. Das Zielindikatorensystem zur Bemessung und Bewertung von Effizienz und Effektivität in der Arbeitsvermittlung ist ein in diesem Zusammenhang eingeführtes, der organisationalen Selbstbeobachtung und Selbststeuerung dienendes Instrument. Das Projekt untersucht die Praxis des Vermittlungsprozesses im reformierten, um qualitative Indikatoren ergänzten, Zielsystem. Im Fokus stehen die produktiven und kontraproduktiven, beabsichtigten und unbeabsichtigten Wechselwirkungen der Reform auf und durch das Vermittlerhandeln. Die Umsetzung des Projekts erfolgt mittels eines für die deutsche Arbeitsverwaltungsforschung innovativen Forschungsdesigns. Durchgeführt wird eine organisationsethnografische Studie, die neben Interviews und Dokumentenanalysen vor allem mehrwöchige teilnehmende Beobachtungen in administrativen Abteilungen und Dienststellen vorsieht. Des Weiteren erfolgt im Projektverlauf eine repräsentative schriftliche und anonyme Befragung von Vermittlungsfachkräften, die aufbauend auf die Befunde der qualitativen Erhebung deren zahlenmäßige Relevanz aufzeigt. Die Studie untersucht die Alltagspraktiken im Regelbetrieb der Arbeitsvermittlung und schließt die Ausbildungsvermittlung und den Arbeitgeberservice mit ein.

Christine Henry-Huthmacher und Elisabeth Hoffmann (Hrsg.): Das selbständige Kind. Das Kinderbild in Erziehung und Bildung. St. Augustin/Berlin: Konrad-Adenauer-Stiftung, 2016 >> PDF

Timo Blenk, Nora Knötig und Thomas Wüstrich: Die Rolle des Wettbewerbs im Gesundheitswesen. Erfahrungen aus Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz, Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2016 >> PDF

Alexander Konrad:  „Schule trifft Arbeitswelt“. Übergänge fair und flexibel gestalten. Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung 2016 >> PDF

Thomas Groos: Gleich und gleich gesellt sich gern. Zu den sozialen Folgen freier Grundschulwahl, Gütersloh: Bertelsmann Stiftung, 2016 >> PDF
Mit dem Argument, den Eltern mehr Wahlmöglichkeiten bieten zu können und die Grundschulen durch die verstärkte Konkurrenz um Schülerzahlen zu einer Qualitätsverbesserung zu animieren, wurden die verbindlichen Grundschulbezirke zum Schuljahr 2008/09 in NRW aufgehoben. Vor diesem Hintergrund wird im vorliegenden Werkstattbericht beispielhaft für die NRW-Kommune Mülheim an der Ruhr untersucht, ob Eltern von der freien Grundschulwahl zunehmend Gebrauch machen, ob es sozial und ethnisch selektiv ist und ob diese zu einem Anstieg der sozialen und ethnischen Grundschulsegregation geführt hat.

Thomas Groos: Schulsegregation messen. Sozialindex für Grundschulen, Gütersloh: Bertelsmann Stiftung, 2016 >> PDF

Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration: Ungleiches ungleich behandeln! Wege zu einer bedarfsorientierten Schulfinanzierung. Policy Brief des SVR-Forschungsbereichs 2016-1, Berlin 2016 >> PDF

vom Berge, Philipp; Kaimer, Steffen; Copestake, Silvina; Eberle, Johanna; Klosterhuber, Wolfram; Krüger, Jonas; Trenkle, Simon; Zakrocki, Veronika: Arbeitsmarktspiegel: Entwicklungen nach Einführung des Mindestlohns (Ausgabe 1). IAB-Forschungsbericht, 01/2016, Nürnberg 2016 >> PDF

Julia Schmieder: Lohn- und Beschäftigungseffekte der Zuwanderung nach Deutschland. DIW Roundup 90. Berlin 2016 >> PDF

Florian Blank, Camille Logeay, Erik Türk, Josef Wöss und Rudolf Zwiener: Alterssicherung in Deutschland und Österreich: Vom Nachbarn lernen? WSI-Report Nr. 27, Düsseldorf: Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut (WSI), Januar 2016 >> PDF

Konle-Seidl, Regina: Integration arbeitsmarktferner Personen im Ländervergleich: Kein Patentrezept in Sicht. IAB-Kurzbericht, 01/2016, Nürnberg 2016 >> PDF

Katharina Dengler und Britta Matthes: Folgen der Digitalisierung für die Arbeitswelt. Substituierbarkeitspotenziale von Berufen in Deutschland. IAB-Forschungsbericht 11/2015, Nürnberg 2015 >> PDF

Dengler, Katharina und Matthes, Britta: Folgen der Digitalisierung für die Arbeitswelt: In kaum einem Beruf ist der Mensch vollständig ersetzbar. IAB-Kurzbericht, 24/2015, Nürnberg 2015 >> PDF
In der letzten Zeit gibt es immer wieder Befürchtungen, die fortschreitende Digitalisierung könnte die Menschen zukünftig vom Arbeitsmarkt verdrängen. Wie berechtigt sind diese für Deutschland? Wie stark sind Berufe schon heute gefährdet, weil Tätigkeiten, die derzeit noch von Beschäftigten erledigt werden, demnächst von Computern oder computergesteuerten Maschinen übernommen werden? Auf Basis berufskundlicher Informationen berechnen die Autorinnen die Anteile der Tätigkeiten, die schon heute in verschiedenen Berufen potenziell ersetzt werden könnten.

Christoph Metzler / Sarah Pierenkemper / Susanne Seyda: Menschen mit Behinderung in der dualen Ausbildung – Begünstigende und hemmende Faktoren, in: IW-Trends, Heft 4/2015 >> PDF

Bundesministerium für Arbeit und Soziales: Evaluation der Modellprojekte „Bürgerarbeit“. Endbericht vorgelegt von IAW Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung e.V. an der Universität Tübingen und ISG Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik GmbH, Köln. Forschungsbericht 458, Berlin, Dezember 2015 >> PDF

Karl-Heinz Ruder: Grundsätze der polizei- und ordnungsrechtlichen Unterbringung von (unfreiwillig) obdachlosen Menschen unter besonderer Berücksichtigung obdachloser Unionsbürger. Materialien zur Wohnungslosenhilfe Heft 64, Berlin: BAG W-Verlag, 2015 >> PDF

Pia S. Schober und Gundula Zoch: Kürzere Elternzeit von Müttern – gleichmäßigere Aufteilung
der Familienarbeit?, in: DIW Wochenbericht Nr. 50/2015, S. 1190 ff. >> PDF

Marius R. Busemeyer und Susanne Haastert: Kontrovers, aber erfolgreich!? Eine Zwischenbilanz grün-roter Bildungsreformen in Baden-Württemberg : Ergebnisse einer qualitativen Studie mit Erkenntnissen aus ExpertInnen-Interviews und Fokusgruppen, Stuttgart: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2015 >> PDF

Berg, Gerard J. van den; Uhlendorff, Arne and Wolff, Joachim; (2015): Under heavy pressure. Intense monitoring and accumulation of sanctions for young welfare recipients in Germany. IAB-Discussion Paper, 34/2015, Nürnberg >> PDF

With the introduction of a new welfare benefit system in 2005, Germany implemented quite strict benefit sanctions for welfare recipients aged younger than 25 years. For all types of non-compliance except for missing appointments, their basic cash benefit is withdrawn for three months. A second sanction of the same type within one year implies a complete benefit cut for three months. We analyze the impact of these sanctions on job search outcomes and on transitions out of the labor force. Our analysis is based on administrative data on a large inflow sample of young male jobseekers into welfare in West Germany. We estimate separate models for people living alone and people living with their family, as sanctioned welfare recipients living with other household members can partly rely on their support and might react less by increasing search intensity and lowering reservation wages. We estimate the parameters of multivariate duration models taking selection based on unobservables into account. Our results suggest that both the first and the second sanction increase the probability of finding a job, but that these jobs go along with lower earnings due to first but not the second sanction. Moreover, first sanctions significantly increase the transition rate out of the labor force of both groups of young men, while second sanctions amplify this effect only for young men living in single households.

Laura Schröer: Erwerbsminderungsrenten in der Krankenpflege. Erklärungsansätze und Handlungsempfehlungen. Forschung Aktuell 2016-01, Gelsenkirchen: Institut Arbeit und Technik der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen, Bocholt, Recklinghausen, 2016 >> PDF

Soziale Innovation GmbH (Hrsg.): „Wichtiger als gedacht?!“ Einfacharbeitsplätze: Auslaufmodell oder Beschäftigungsperspektive. Ergebnisse des Projektes „Einfacharbeitsplätze pro Beschäftigung“ im Westfälischen Ruhrgebiet. Dortmund 2015 >> PDF

Hohendanner, Christian, Ostmeier, Esther und Ramos Lobato, Philipp: Befristete Beschäftigung im öffentlichen Dienst. Entwicklung, Motive und rechtliche Umsetzung. IAB-Forschungsbericht 12/2015, Nürnberg 2015 >> PDF

Matthias Anbuhl: Die Zwei-Klassen-Gesellschaft. DGB-Analyse zur sozialen Spaltung in der Weiterbildung 2015. Berlin: DGB-Bundesvorstand, Dezember 2015 >> PDF

DGB: Regionale Unterschiede bei Arbeitslosigkeit und Hartz-IV-Bezug von Ausländern und Flüchtlingen. Berlin, Dezember 2015 >> PDF

Jörn Boewe und Johannes Schulten: Der lange Kampf der Amazon-Beschäftigen. Labor des Widerstands: Gewerkschaftliche Organisierung beim Weltmarktführer des Onlinehandels. Berlin: Rosa-Luxemburg-Stiftung, Dezember 2015 >> PDF

Sabine Mohr, Klaus Troltsch und Christian Gerhards: Rückzug von Betrieben aus der beruflichen Ausbildung: Gründe und Muster. BIBB-Report 4/2015. Bonn: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), 2015 >> PDF

Irmgard Frank, Michael Heister und Günter Walden: Berufsbildung und Hochschulbildung. Durchlässigkeit und Verzahnung als bildungspolitische Herausforderungen – bisherige Entwicklungen und aktuelle Herausforderungen. Wissenschaftliche Diskussionspapiere Heft 166. Bonn: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), 2015 > PDF

Gerd Aigeltinger, Peter Heindl, Verena Liessem, Daniel Römer, Clarita Schwengers und Claire Vogt: Zum Stromkonsum von Haushalten in Grundsicherung: Eine empirische Analyse für Deutschland. Discussion Paper No. 15-075. Mannheim: Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), 2015 >> PDF

Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen: Krankengeld – Entwicklung, Ursachen und Steuerungsmöglichkeiten. Sondergutachten 2015. Bonn/Berlin 2015 >> PDF

Robert Bosch Expertenkommission zur Neuausrichtung der Flüchtlingspolitik: Themendossier Sprachvermittlung und Spracherwerb für Flüchtlinge: Praxis und Potenziale außerschulischer Angebote, Stuttgart: Robert Bosch Stiftung, 2015 >> PDF

Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.): Der Runde Tisch Geburtshilfe. Abschlussbericht, Düsseldorf 2015 >> PDF

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung: Kommentierung des Grünbuchs „Arbeiten 4.0“ durch die gesetzliche Unfallversicherung, 2015 >> PDF

Gerhard Bosch: Das deutsche Sozialmodell in der Krise. Die Entwicklung vom inklusiven zum exklusiven Bismarck’schen Sozialstaat. IAQ-Forschung 2015-02. Duisburg: Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), 2015 >> PDF

Paul Schmelzer, Karin Kurz und Kerstin Schulze: Einkommensentwicklung von Müttern im Vergleich zu kinderlosen Frauen in Deutschland, in : DIW Wochenbericht Nr. 47/2015, S. 1127 ff. >> PDF

Peter Haan und Andreas Thiemann: Ausweitung der in der Rentenversicherung anrechenbaren Kindererziehungszeiten: Mütter pausieren nicht länger vom Job. in : DIW Wochenbericht Nr. 47/2015, S. 1119 ff. >> PDF

Karl Brenke: Akademikerarbeitslosigkeit: Anstieg in den meisten naturwissenschaftlich-technischen Berufen, in: DIW Wochenbericht Nr. 47/2015, S. 1130 ff. >> PDF

Kruppe, Thomas und Lang, Julia (2015): Weiterbildungen mit Berufsabschluss: Arbeitslose profitieren von Qualifizierungen. IAB-Kurzbericht, 22/2015, Nürnberg >> PDF

Fuchs, Johann und Weber, Enzo (2015): Long-term unemployment and labor force participation. A decomposition of unemployment to test for the discouragement and added worker hypotheses. IAB-Discussion Paper, 32/2015, Nürnberg >> PDF

Heinz Rothgang, Thomas Kalwitzki, Rolf Müller, Rebecca Runte, Rainer Unger: BARMER GEK Pflegereport 2015. Schwerpunktthema: Pflegen zu Hause (= Schriftenreihe zur Gesundheitsanalyse, Band 36), Berlin, November 2015 >> PDF

Christel Bienstein  und Jörg große Schlarmann: Die Nacht in deutschen Pflegeheimen. Ergebnisbericht, Department für Pflegewissenschaft, Universität Witten/Herdecke, 2015 >> PDF

Kai-Uwe Müller, Michael Neumann und Katharina Wrohlich: Familienarbeitszeit: mehr Arbeitszeit für Mütter, mehr Familienzeit für Väter, in: DIW Wochenbericht Nr. 46/2015, S. 1095 ff. >> PDF

Kai-Uwe Müller, Michael Neumann und Katharina Wrohlich: Familienarbeitszeit Reloaded: Vereinfachung durch pauschalierte Leistung und Flexibilisierung durch Arbeitszeitkorridor. Berlin: DIW, 2015 >> PDF

Alexander Schellinger (Ed.): Brain Drain – Brain Gain: European Labour Markets in Time of Crisis. Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2015 >> PDF

Frank Nullmeier: Verbraucherpolitische Reformoptionen bei der Riester-Rente, Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2015 >> PDF

Karin Schulze Buschoff: Atypische Beschäftigung als Herausforderung für die Alterssicherung und die gewerkschaftliche Interessenvertretung. Ein europäischer Vergleich, Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2015 >> PDF

Institut der deutschen Wirtschaft Consult GmbH: Kindertagesbetreuung. Ergebnisse einer repräsentativen Unternehmensbefragung für das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Köln 2015 >> PDF

Dorothea Kübler, Paula Protsch, Julia Schmid und Heike Solga: Wie Betriebe Chancen verteilen.
Feldexperimente zur Bedeutung von Fächernoten, Kopfnoten und Lücken im Lebenslauf bei der Auswahl von Auszubildenden, WZBrief Bildung 32, Berlin: Wissenschaftszentrum für Sozialforschung Berlin, November 2015 >> PDF

Bruckmeier, Kerstin; Lietzmann, Torsten; Rothe, Thomas und Saile, Anna-Theresa (2015): Grundsicherung für Arbeitsuchende nach SGB II: Langer Leistungsbezug ist nicht gleich Langzeitarbeitslosigkeit. IAB-Kurzbericht, 20/2015, Nürnberg >> PDF

Statistisches Bundesamt: Qualität der Arbeit. Geld verdienen und was sonst noch zählt. 2015, Wiesbaden 2015 >> PDF

Una M. Röhr-Sendlmeier: Wie viel Mutter braucht das Kind? Zur Situation berufstätiger Mütter und ihrer Kinder, Analysen & Argumente 188, St. Augustin: Konrad-Adenauer-Stiftung, 2015 >> PDF

Markus Hertwig, Johannes Kirsch und Carsten Wirth: Werkverträge im Betrieb. Eine empirische Untersuchung, Düsseldorf 2015 >> PDF

Helbig, Marcel und Nikolai, Rita: Die Unvergleichbaren. Der Wandel der Schulsysteme in den deutschen Bundesländern seit 1949. Bad Heilbrunn: Klinkhardt 2015, 380 S. >> PDF

Wissenschaftsrat: Empfehlungen zum Verhältnis von Hochschulbildung und Arbeitsmarkt. Zweiter Teil der Empfehlungen zur Qualifizierung von Fachkräften vor dem Hintergrund des demographischen Wandels, Drs. 4925-15, Bielefeld 2015 >> PDF

Wolter, Marc Ingo et al.: Industrie 4.0 und die Folgen für Arbeitsmarkt und Wirtschaft. Szenario-Rechnungen im Rahmen der BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen. IAB-Forschungsbericht, 08/2015, Nürnberg 2015 >> PDF
Mit diesem Forschungsbericht liegt die erste modellbasierte Wirkungsabschätzung von Industrie 4.0 auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in Deutschland vor. In einer 5-stufigen Szenario-Analyse werden zunächst die Auswirkungen von erhöhten Investitionen in Ausrüstungen (1) und Bau für ein schnelles Internet (2) auf die Gesamtwirtschaft und den Arbeitsmarkt dargestellt. Darauf aufbauend modellieren wir den daraus folgenden Personal- und Materialaufwand der Unternehmen (3) und eine veränderte Nachfragestruktur nach Berufen und Qualifikationen (4). Die kumulativen Effekte der vier Teil-Szenarien werden mit einem Referenz-Szenario, das keinen fortgeschrittenen Entwicklungspfad zu Industrie 4.0 enthält, verglichen. Darüber hinaus werden in einem weiteren Teil-Szenario Arbeitsmarkteffekte einer möglicherweise steigenden Nachfrage nach Gütern (5) in den Blick genommen und ebenfalls am Referenz-Szenario gespiegelt.
Im Ergebnis zeigt sich, dass Industrie 4.0 den Strukturwandel hin zu mehr Dienstleistungen beschleunigen wird. Dabei sind Arbeitskräftebewegungen zwischen Branchen und Berufen weitaus größer als die Veränderung der Anzahl der Erwerbstätigen insgesamt. Mit den Umwälzungen auf dem Arbeitsmarkt geht eine zunehmende Wertschöpfung einher, die nicht nur zu mehr volkswirtschaftlichen Gewinnen sondern - aufgrund höherer Anforderungen an die Arbeitskräfte - auch zu höheren Lohnsummen führt.
Die getroffenen Annahmen wirken zu Gunsten der ökonomischen Entwicklung. Das bedeutet aber auch, dass bei einer verzögerten oder gar verschleppten Umsetzung, die Annahmen sich gegen den Wirtschaftsstandort Deutschlands wenden: Wir werden weniger exportieren und mehr 'neue' Güter im Ausland nachfragen.

Werner Eichhorst und Holger Hinte: Verhandelbare Flexibilität? Die Gewerkschaften vor neuen Aufgaben in der digitalen Arbeitswelt, Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung 2015 >> PDF

Bruckmeier, Kerstin; Eggs, Johannes; Sperber, Carina; Trappmann, Mark; Walwei, Ulrich: Arbeitsmarktsituation von Aufstockern: Vor allem Minijobber suchen nach einer anderen Arbeit. IAB-Kurzbericht, 19/2015, Nürnberg 2015 >> PDF

Stegmaier, Jens; Gundert, Stefanie; Tesching, Karin; Theuer, Stefan: Bezahlter Urlaub und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall: In der Praxis besteht Nachholbedarf bei Minijobbern. IAB-Kurzbericht, 18/2015, Nürnberg 2015 >> PDF

Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin: Arbeitsmedizin 4.0. Thesen der Arbeitsmedizin zum Stand und zum Entwicklungsbedarf der betrieblichen Prävention und Gesundheitsförderung in Deutschland. München 2015 >> PDF

Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung: Evaluation medizinischer Rehabilitationsleistungen der DRV. Forschungsbericht im Auftrag der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Rheinland und DRV Westfalen. Essen, Februar 2015 >> PDF

Barbara Fried/Hannah Schurian (Hrsg.): Um-Care. Gesundheit und Pflege neu organisieren (= Materialien 13/2015), Berlin: Rosa-Luxemburg-Stiftung, 2015 > PDF

Konstantin Kholodilin und Dmitry Chervyakov: Flüchtlinge und der deutsche Wohnungsmarkt: neue Realität und alte Lösungen, Berlin: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, 2015 >> PDF

Bertelsmann-Stiftung (Hg.): Nachschulische Bildung 2030. Trends und Entwicklungsszenarien, Gütersloh 2015 >> PDF

Mona Massumi et al.: Neu zugewanderte Kinder und Jugendliche im deutschen Schulsystem. Bestandsaufnahme und Empfehlungen. Köln: Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache und Zentrum für LehrerInnenbildung der Universität zu Köln, 2015 >> PDF


Claudia Gaylor, Nicolas Schöpf, Eckart Severing: Wenn aus Kompetenzen berufliche Chancen werden. Wie europäische Nachbarn informelles und non-formales Lernen anerkennen und nutzen. Gütersloh: Bertelsmann-Stiftung, 2015 >> PDF

Christine Henry-Huthmacher und Viola Neu: Jedes Kind ist anders. Einstellungen von Eltern, deren Kinder sonderpädagogischen Förderbedarf haben, Sankt Augustin/Berlin: Konrad-Adenauer-Stiftung 2015 >> PDF

Susanna Kochskämper: Fehler im System – aber welcher? Zur Berücksichtigung von Kindern in den Sozialversicherungen. IW policy paper 30/2015, Köln: Institut der deutschen Wirtschaft 2015 >> PDF

Markus Lorenz, Michael Rüßmann, Rainer Strack, Knud Lasse Lueth, and Moritz Bolle: Man and Machine in Industry 4.0. How Will Technology Transform the Industrial Workforce Through 2025?, Munich et al.: Boston Consulting Group, September 2015 >> PDF

Bertelsmann-Stiftung: Technologischer Wandel und Beschäftigungspolarisierung in Deutschland (=Policy Brief 2015/07), Gütersloh, 2015 >> PDF

Susanna Kochskämper und Jochen Pimpertz: Herausforderungen an die Pflegeinfrastruktur, in: IW-Trends Heft 3/2015, S. 59-75 >> PDF

DAK-Gesundheit (Hrsg.): Pflege-Report 2015. So pflegt Deutschland, Hamburg 2015 >> PDF

Wetzstein M, Rommel A, Lange C (2015) Pflegende Angehörige – Deutschlands größter Pflegedienst, Berlin: Robert Koch – Institut, 2015 >> PDF

Bundesagentur für Arbeit: Die Arbeitsmarktsituation von langzeitarbeitslosen Menschen 2014, Nürnberg 2015 >> PDF

Karin Schulze Buschoff: »Atypische Beschäftigung« wird normal, aber haben die Rentensysteme bereits reagiert? Ein Vergleich von sechs europäischen Ländern. Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung 2015 >> PDF

IG Metall: Sozialreport Automobilcluster Leipzig. Zur Lage der Beschäftigten bei industriellen Dienstleistern. Wege zu einem gemeinsamen tariflichen Ordnungsrahmen. Frankfurt 2015 >> PDF

Friedrich-Ebert-Stiftung: Familienbild im Wandel. Lebensentwürfe zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Ergebnisse einer qualitativ-quantitativen Studie in Baden-Württemberg, Stuttgart 2015 >> PDF

Bussolo, Maurizio; Koettl, Johannes; Sinnott, Emily (2015): Golden Aging: Prospects for Healthy, Active, and Prosperous Aging in Europe and Central Asia. Washington, DC: World Bank >> PDF

Die Fachgesellschaften und Verbände der Plattform Entgelt: Konzept eines Budgetbasierten Entgeltsystems für die Fachgebiete Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie, 2015 >> PDF

DGB Bundesvorstand: Teilhabechancen eröffnen. Zugänge in Bildung, Ausbildung, Studium und Qualifizierung für junge Flüchtlinge schaffen. DGB Positionspapier. Berlin, 14.09.2015 >> PDF

Martin, A./Schömann, K./Schrader, J. u.a. (Hg.): Deutscher Weiterbildungsatlas. Bielefeld 2015 >> PDF
=> Online-Fassung: www.deutscher-weiterbildungsatlas.de

Uta Gühne und Steffi G. Riedel-Heller: Die Arbeitssituation von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen in Deutschland. Im Auftrag von Gesundheitsstadt Berlin e. V. und der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN). Berlin, September 2015 >> PDF

Bernhard Christoph: Empirische Maße zur Erfassung von Armut und materiellen Lebensbedingungen. Ansätze und Konzepte im Überblick. IAB-Discussion Paper 25/2015. Nürnberg 2015 >> PDF

Holger Lüthen: Die „Verzinsung“ von Rentenbeiträgen: Trends und Reformwirkung für die Geburtsjahrgänge 1935–1945. In: DIW Wochenbericht Nr. 37/2015, S. 816 ff. >> PDF

Von Repression zu Regulierung. Eckpunkte einer sozialdemokratischen Drogenpolitik. Positionspapier des Arbeitskreises Drogenpolitik Koordinator: Burkhard Blienert, MdB. Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, September 2015 >> PDF

DGB und BDA: Vorschlag für einen Aktionsplan: „Zukunft für Kinder – Perspektiven für Eltern im SGB II“. Eine gemeinsame Initiative des Deutschen Gewerkschaftsbunds und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Berlin, 03.09.2015 >> PDF

Hans Dietrich: Jugendarbeitslosigkeit aus einer europäischen Perspektive. Theoretische Ansätze, empirische Konzepte und ausgewählte Befunde. IAB Discussion Paper 24/2015. Nürnberg 2015 >> PDF

Johannes Steffen: Für eine Rente mit Niveau – Zum Diskurs um das Niveau der Renten und das Rentenniveau. Berlin, August 2015 >> PDF

Ingo Schäfer: Die Illusion von der Lebensstandardsicherung. Eine Analyse der Leistungsfähigkeit des „Drei-Säulen-Modells“ (= Schriftenreihe der Arbeitnehmerkammer Bremen 01/2015). Bremen 2015 >> PDF

Werner Eichhorst, Holger Hinte, Alexander Spermann und Klaus F. Zimmermann: Die neue Beweglichkeit: Die Gewerkschaften in der digitalen Arbeitswelt. IZA Standpunkte Nr. 82. Bonn: Institut Zukunft der Arbeit, 2015 >> PDF

Frank Wild: Volkwirtschaftliche Wirkungen der Alterungsrückstellungen in der Privaten Kranken- und Pflegeversicherung. Aktualisierte Werte des Beitrags zum Nettosparvolumen Deutschlands (=WIO-Kurzanalyse 1/2015). Köln: Wissenschaftliches Institut der PKV, 2015 >> PDF
=> Das Grundlagenpapier aus dem Jahr 2013, auf das sich die Aktulisierung und Bewertung der Berechnungen bezieht: Bruno Schönfelder und Frank Wild: Volkswirtschaftliche Wirkungen der Alterungsrückstellungen in der Privaten Kranken- und Pflegeversicherung. Ein Beitrag zur aktuellen Reformdiskussion >> PDF

BMBF (Hrsg.): Attraktivität des dualen Ausbildungssystems aus Sicht von Jugendlichen (= Berufsbildungsforschung Bd. 17), Berlin >> PDF

Abschlussbericht des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales über die Tätigkeit der Arbeitsgruppe
Bundesteilhabegesetz 10. Juli 2014 - 14. April 2015 Teil A. Berlin 2015 >> PDF

Abschlussbericht des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales über die Tätigkeit der Arbeitsgruppe
Bundesteilhabegesetz 10. Juli 2014 - 14. April 2015 Teil B. Berlin 2015 >> PDF

Claus Reis und Benedikt Siebenhaar: Befähigen statt aktivieren. Aktueller Reformbedarf bei Zielsetzung und Aufgabenstellung im SGB II. Expertise im Auftrag der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung. Bonn 2015 >> PDF
Kurzfassung:
Claus Reis und Benedikt Siebenhaar: Befähigen statt aktivieren. Aktueller Reformbedarf bei Zielsetzung und Aufgabenstellung im SGB II. Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, Juli 2015 >> PDF

Hartmut Seifert, Marc Amlinger, Berndt Keller: Selbstständige als Werkvertragsnehmer. Ausmaß, Strukturen und soziale Lage. Diskussionspapier 07/2015. Düsseldorf: Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut (WSI), 2015 >> PDF
Etwa 690.000 Selbstständige arbeiten in Deutschland als Werkvertragsnehmer. Sie sind überwiegend männlich, eher älter und überdurchschnittlich qualifiziert. Die Autoren geben anhand von Daten des Sozioökonomischen Panels einen Überblick über Arbeitszeiten und Einkommen von Werkvertragsnehmern mit und ohne Mitarbeiter und zeigen, dass deren Einkommen im Durchschnitt höher, aber weit ungleicher verteilt sind als die von abhängig Beschäftigten.

Dietrich Thränhardt: Die Arbeitsintegration von Flüchtlingen in Deutschland. Humanität, Effektivität, Selbstbestimmung. Gütersloh: Bertelsmann-Stiftung, 2015 >> PDF

Institut für Demoskopie Allensbach: Weichenstellungen für die Aufgabenteilung in Familie und Beruf. Untersuchungsbericht zu einer repräsentativen Befragung von Elternpaaren im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, 2015 >> PDF

Stephan Sievert und Steffen Kröhnert: Schwach im Abschluss. Warum Jungen in der Bildung hinter Mädchen zurückfallen – und was dagegen zu tun wäre. Berlin: Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung, Juni 2015 >> PDF
http://www.berlin-institut.org/fileadmin/user_upload/Schwach_im_Abschluss/Bildung_online_gesamt_final.pdf

Wissenschaftliche Arbeitsgruppe für weltkirchliche Aufgaben der Deutschen Bischofskonferenz (Hrsg.): Wen kümmert die Sorgearbeit? Gerechte Arbeitsplätze in Privathaushalten. Studien der Sachverständigengruppe „Weltwirtschaft und Sozialethik“ Bd. 20, Bonn 2015 >> PDF

McGinn, Kathleen L., Mayra Ruiz Castro, and Elizabeth Long Lingo: Mums the Word! Cross-national Effects of Maternal Employment on Gender Inequalities at Work and at Home. Harvard Business School Working Paper, No. 15-094, June 2015 >> PDF

Joachim Möller: Verheißung oder Bedrohung? Die Arbeitsmarktwirkungen einer vierten industriellen Revolution. IAB-Discussion Paper 18/2015. Nürnberg 2015 >> PDF
Infolge der anstehenden Veränderungen durch die vierte industrielle Revolution herrscht eine angeregte Diskussion über mögliche Strukturveränderungen in Wirtschafts- und Arbeitswelt. Neben den Chancen, die die Industrie 4.0 mit sich bringt, stehen vor allem potenzielle negative Arbeitsmarkteffekte im Mittelpunkt der Debatte. Die vorliegende Arbeit betrachtet die Auswirkungen des technischen Fortschritts aus historischer Sicht und beleuchtet mögliche Konsequenzen für die Arbeitswelt im Allgemeinen sowie Berufe und unterschiedliche Qualifikationsgruppen im Speziellen. Untersuchungen der letzten Jahre sehen gerade für den angelsächsischen Raum Hochqualifizierte als Gewinner und die Mittelschicht als Verlierer der technologischen Revolution. Jüngste Studien beurteilen jedoch die Entwicklung künstlicher Intelligenz als größte Herausforderung für den Arbeitsmarkt. Demnach sind Tätigkeiten, die Komplexität, Kreativität oder soziale Intelligenz erfordern, am ehesten gesichert. Bezogen auf das deutsche Modell eröffnen sich durch die Industrie 4.0 gerade in den Bereichen hochwertiger Konsumgüter, Chemieprodukte sowie Maschinen- und Anlagegüter große Potentiale. Allerdings bedarf es hierfür der richtigen Rahmenbedingungen in Form eines guten "Betriebssystems", das sich im Ausbau der Infrastruktur, des Bildungssystems sowie der Rechts- und Datensicherheit äußern kann. Zudem wird zukünftig verstärkt Flexibilitätsbereitschaft seitens der Beschäftigten gefordert werden. Eine humanere Arbeitswelt erscheint mithilfe eines guten Betriebsklimas dennoch möglich. Betriebliche Gestaltungsmöglichkeiten, Mitbestimmung sowie eine funktionierende Sozialpartnerschaft können den Unsicherheiten der Arbeitswelt 4.0 entgegenwirken.

Bertelsmann-Stiftung (Hrsg.): Lohneinkommensentwicklungen 2020. Eine Vorausberechnung der Einkommensentwicklung in Branchen, Haushalten und Einkommensgruppen für Deutschland, Gütersloh 2015 >> PDF

Hausner, Karl Heinz; Söhnlein, Doris; Weber, Brigitte; Weber, Enzo (2015): Qualifikation und Arbeitsmarkt: Bessere Chancen mit mehr Bildung. IAB-Kurzbericht, 11/2015. Nürnberg >> PDF

Christina Boll, Hendrik Hüning, Julian Leppin, Johannes Puckelwald: Potenzielle Auswirkungen des Mindestlohnes auf den Gender Pay Gap in Deutschland – eine Simulationsstudie. HWWI Policy Paper 89. Hamburg: Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut (HWWI), Juni 2015 >> PDF

Tatjana Mögling, Frank Tillmann und Birgit Reißig: Entkoppelt vom System. Jugendliche am Übergang ins junge Erwachsenenalter und Herausforderungen für Jugendhilfestrukturen. Eine Studie des Deutschen Jugendinstituts im Auftrag der Vodafone Stiftung Deutschland. Düsseldorf, Juni 2015 >> PDF

Bertelsmann-Stiftung: Kommunale Sozialausgaben – Wie der Bund sinnvoll helfen kann. Gütersloh 2015 >> PDF

Gerhard Bosch, Karen Jaehrling und Claudia Weinkopf: Gesetzlicher Mindestlohn in der Praxis : Bedingungen für eine erfolgreiche Umsetzung. Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, Juni 2015 >> PDF

Karen Jaehrling und Christine Weinbach: Arbeitsvermittlung zwischen Kunst und Kennziffer: Ermessensspielräume in der Arbeitsverwaltung. Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, Junie 2015 >> PDF

Claudius Voigt: Das Aschenputtel-Konzept: Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen?
Die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktzugangs für Flüchtlinge. Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, Mai 2015 >> PDF

European Union Agency for Fundamental Rights (FRA): Severe labour exploitation: workers moving within or into the European Union. States’ obligations and victims’ rights. Luxembourg 2015 >> PDF

Holger Bonin, Grit Braeseke, Angelika Ganserer: Internationale Fachkräfterekrutierung in der deutschen Pflegebranche. Chancen und Hemmnisse aus Sicht der Einrichtungen. Gütersloh 2015 >> PDF

Lutz Hausstein: Was der Mensch braucht 2015. Empirische Analyse zur Höhe einer sozialen Mindestsicherung auf der Basis regionalstatistischer Preisdaten. Stand: Mai 2015 >> PDF

Prognos: Arbeitslandschaft 2040. Eine Studie im Auftrag des vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft. München, Mai 2015 >> PDF

Dorothee Spannagel: Das bedingungslose Grundeinkommen: Chancen und Risiken einer Entkoppelung von Einkommen und Arbeit (= WSI-Report 24). Düsseldorf, Mai 2015 >> PDF

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung: Drogen- und Suchtbericht. Berlin, Mai 2015 >> PDF

Claudia Mahler: Menschenrechte in der Pflege. Was die Politik zum Schutz älterer Menschen tun muss. Berlin: Deutsches Institut für Menschenrechte, 2015 >> PDF
Seit Jahren diskutiert die deutsche Politik die Zustände in der Pflege älterer Menschen und vielfältige Verbesserungsmöglichkeiten. Aus menschenrechtlicher Perspektive gibt es nach wie vor großen Verbesserungsbedarf. UN-Menschenrechtsgremien haben wiederholt strukturelle Mängel in der Pflege angemahnt. Auch das Institut hat bereits 2006 detaillierte Empfehlungen für eine menschenrechtskonforme Pflege ausgesprochen. Das Policy Paper zeichnet die pflegepolitischen Entwicklungen der vergangenen Dekade nach und untersucht, inwieweit die Menschenrechte Älterer in der Pflege nach wie vor gefährdet sind. Außerdem zeigt das Policy Paper, dass die Menschenrechte eine geeignete Messlatte für gute Pflege darstellen. Es schließt mit konkreten Empfehlungen an Bund, Länder, Hochschulen und Berufsfachschulen, wie der menschenrechtliche Ansatz Verbesserungen für die Pflege Älterer bewirken kann.

Forsa: Inklusion an Schulen aus Sicht der Lehrerinnen und Lehrer– Meinungen, Einstellungen und Erfahrungen. Ergebnisse einer repräsentativen Lehrerbefragung. Berlin 2015 >> PDF

Bundeszentrale für politische Bildung: Oben - Mitte – Unten. Zur Vermessung der Gesellschaft. Bonn 2015 >> PDF
Wer gehört zu den Eliten und zu den Reichen im Land, wer bildet die gesellschaftliche Mitte, wer ist von Armut und Ausgrenzung betroffen? Wie hat sich soziale Ungleichheit entwickelt? Der Band bietet differenzierte Analysen zur Sozialstruktur, mit Fokus auf der Gesellschaft in Deutschland, verbunden mit Blicken auf europäische und globale Entwicklungen.

Human Rigths Watch: Callous and Cruel. Use of Force against Inmates with Mental Disabilities in US Jails and Prisons, May 2015 >> PDF

Volker Meinhardt: Überlegung zur Flexibilisierung des Renteneintritts unter Berücksichtigung des Äquivalenzprinzips. Eine Expertise im Auftrag des IMK. Düsseldorf, Mai 2015 >> PDF

Patrycja Kniejska: All-inclusive-Pflege aus Polen in der Schattenzone. Ergebnisse von Interviews mit polnischen Pflegekräften, die in deutschen Privathaushalten beschäftigt sind. Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, Mai 2015 >> PDF

Cornelia Heintze: Auf der Highroad – der skandinavische Weg zu einem zeitgemäßen Pflegesystem. Ein Vergleich zwischen fünf nordischen Ländern und Deutschland. Expertise im Auftrag der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung. 2. aktualisierte und inhaltlich überarbeitete Auflage. Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, April 2015 >> PDF

Carmen Molitor: Geschäftsmodell Ausbeutung. Wenn europäische Arbeitnehmer_innen in Deutschland um ihre Rechte betrogen werden. Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, April 2015 >> PDF

EKD: Solidarität und Selbstbestimmung im Wandel der Arbeitswelt. Eine Denkschrift des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zu Arbeit, Sozialpartnerschaften und Gewerkschaften. Gütersloh 2015 >> PDF

Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik: Memorandum 2015. 40 Jahre für eine soziale und wirksame Wirtschaftspolitik gegen Massenarbeitslosigkeit. Kurzfassung. Bremen 2015 >> PDF

Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband: Gewinner und Verlierer. Paritätisches Jahresgutachten 2015. Berlin 2015 >> PDF

Sachverständigenrat deutsche Stiftungen für Integration und Migration: Unter Einwanderungsländern: Deutschland im internationalen Vergleich. Jahresgutachten 2015. Berlin 2015 >> PDF

Sebastian Strube: Die Entstehung des digitalen Prekariats. Crowdworker im Internet haben kaum Rechte und verdienen wenig – dennoch beginnen sie sich zu organisieren. Standpunkte 2/2015, Berlin: Rosa-Luxemburg-Stiftung, 2015 >> PDF
Outsourcing ist allgemein bekannt. Die Weiterentwicklung dieses Prinzips heißt Crowdsourcing: Arbeit wird nicht mehr in Billiglohnländer outgesourct, sondern an all die Menschen, die sich im Internet herumtreiben – an die Crowd. Im Netz entsteht dadurch ein neuer Niedriglohnsektor, der die Art, wie wir arbeiten, so stark verändern könnte wie einst die Erfindung des Fließbands vor knapp 100 Jahren. Auf der Plattform Mechanical Turk von Amazon etwa schuften hunderttausende AkkordarbeiterInnen aus 190 Ländern oft für zwei bis drei Euro pro Stunde. Mittlerweile gibt es auch in Deutschland viele Firmen mit ähnlichen Angeboten. Das neue digitale Prekariat hat praktisch keine Rechte und verdient wenig. Dennoch sehen sich viele Crowdworker nicht als Opfer, sondern als Avantgarde einer neuen digitalen Arbeiterklasse, die gerade anfängt, sich zu organisieren, und die ihr Recht auf Teilhabe an der digitalen Gesellschaft einfordert.

BAGüS: Kennzahlenvergleich Eingliederungshilfe der überörtlichen Träger der Sozialhilfe. Bericht 2013. Erstellt durch con_sens für Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe (BAGüS). Münster 2015

Laura Berner, Andrej Holm und Inga Jensen: Zwangsräumungen und die Krise des Hilfesystems. Eine Fallstudie in Berlin. Berlin, 2015 >> PDF

Alexander Schellinger: Wie sozial ist die EU? Eine Perspektive für die soziale Dimension. Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, April 2015 >> PDF

Sebastian Müller: Kirchliches Selbstbestimmungsrecht und individuelles Arbeitsrecht. Eine menschenrechtliche Bewertung (= Policy Paper Nr. 29). Berlin: Deutsches Institut für Menschenrechte, April 2015 >> PDF

Frank Niehaus: Pflege: Notwendigkeit der Kapitaldeckung bleibt. Eine Analyse der neusten Entwicklung (WIP-Diskussionspapier 01/15). Köln: Wissenschaftliches Institut der PKV, März 2015 >> PDF

Matthias Anbuhl: „Kein Anschluss mit diesem Abschluss?“ DGB-Expertise zu den Chancen von Jugendlichen mit Hauptschulabschluss auf dem Ausbildungsmarkt. Eine Analyse anhand der Zahlen der DIHK-Lehrstellenbörse vom 26. März 2015. Berlin: DGB Bundesvorstand, April 2015 >> PDF

Alexandra Uhly: Vorzeitige Vertragslösungen und Ausbildungsverlauf in der dualen Berufsausbildung. Forschungsstand, Datenlage und Analysemöglichkeiten auf Basis der Berufsbildungsstatistik (= Wissenschaftliche Diskussionspapiere Heft 157). Bonn: Bundesinstitut für Berufsbildung, 2015 >> PDF

Büttner, Thomas; Schewe, Torben; Stephan, Gesine (2015): Wirkung arbeitsmarktpolitischer Instrumente im SGB III: Maßnahmen auf dem Prüfstand. (IAB-Kurzbericht, 08/2015), Nürnberg >> PDF

Hohmeyer, Katrin; Wolff, Joachim (2015): Selektivität von Ein-Euro-Job-Ankündigungen. (IAB-Forschungsbericht, 02/2015), Nürnberg >> PDF

Johannes Geyer: Einkommen und Vermögen der Pflegehaushalte in Deutschland. In: DIW Wochenbericht Nr. 14-15/2015, S. 323-328 >> PDF
Im Jahr 2013 bezogen rund 2,6 Millionen Menschen Leistungen der Pflegeversicherung. Die Zahl der Leistungsempfänger ist seit 1998 um 45 Prozent gestiegen. Gut 70 Prozent der Leistungsbeziehenden, etwa 1,7 Millionen Personen, wurden zu Hause und knapp 30 Prozent stationär gepflegt. Daneben gibt es eine nicht unerhebliche Zahl von Personen, die auf Pflege angewiesen sind, aber noch nicht in einem Maß, das zu Leistungen aus der Pflegeversicherung berechtigt, diese werden zu fast 100 Prozent zu Hause gepflegt. Ein Pflegefall stellt für die betroffenen Personen und Haushalte in der Regel eine große Belastung dar. Neben den gesundheitlichen Einschränkungen entstehen zusätzliche Kosten durch Ausgaben für Medizin und Pflege. Zugleich sinkt häufig das Einkommen der pflegenden Angehörigen durch Reduktion der Erwerbstätigkeit. Die vorliegende Studie zeigt, dass Pflegehaushalte über ein ähnlich hohes Haushaltseinkommen verfügen wie Haushalte, in denen keine pflegebedürftige Person lebt. Allerdings machen Transferleistungen bei Pflegebedürftigen einen relativ hohen Anteil am Gesamteinkommen aus. Darüber hinaus ist ihr Vermögen erheblich geringer als das von Personen ohne Pflegebedarf. Insbesondere alleinlebende Pflegebedürftige verfügen über geringe finanzielle Ressourcen, stellen zugleich aber über 40 Prozent aller Pflegehaushalte dar.

WSI: Gender News: Große Unterschiede in den Arbeitszeiten von Frauen und Männern. Ergebnisse aus dem WSI GenderDatenPortal (= WSI Report 22 | März 2015). Düsseldorf 2015 >> PDF

Johann Fuchs, Alexander Kubis und Lutz Schneider: Zuwanderungsbedarf aus Drittstaaten in Deutschland bis 2050. Szenarien für ein konstantes Erwerbspersonenpotenzial – unter Berücksichtigung der zukünftigen inländischen Erwerbsbeteiligung und der EU-Binnenmobilität. Gütersloh: Bertelsmann-Stiftung, 2015 >> PDF

Andreas Knabe und Ronnie Schöb: Hundert Tage Mindestlohn: Unternehmen unter Anpassungsdruck. Berlin und Magdeburg, 23. März 2015 >> PDF

Andreas Knabe und Ronnie Schöb: Regionale und qualifikationsspezifische Auswirkungen des Mindestlohns Folgenabschätzung und Korrekturbedarf. Gutachten im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Berlin, 15. Dezember 2014 >> PDF

Thomas Weber und Martin Beck: Entgeltumwandlung in Deutschland. Eine Analyse auf Basis der Verdienststrukturerhebung 2010. In: Wirtschaft und Statistik, Heft 1/2015, S. 56 ff. >> PDF

Heiner Barz et al.: Große Vielfalt, weniger Chancen. Eine Studie über die Bildungserfahrungen und Bildungsziele von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland. Ergebnisse des Forschungsprojekts „Bildung, Milieu & Migration“ der Abteilung für Bildungsforschung und Bildungsmanagement an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Gefördert von der Stiftung Mercator und der Vodafone Stiftung Deutschland. Essen, Düsseldorf, März 2015 >> PDF

Mathias Bug, Martin Kroh und Kristina Meier: Regionale Kriminalitätsbelastung und Kriminalitätsfurcht – Befunde der WISIND-Studie. In: DIW Wochenbericht, Nr. 12/2015 >> PDF

Johann Fuchs, Markus Hummel, Christian Hutter, Sabine Klinger, Susanne Wanger, Enzo Weber, Roland Weigand und Gerd Zika: IAB-Prognose 2015: Der Arbeitsmarkt bleibt auf Erfolgskurs (= IAB-Kurzbericht Nr. 7/2015). Nürnberg 2015 >> PDF

Bellmann, Lutz; Bossler, Mario; Gerner, Hans-Dieter; Hübler, Olaf (2015): IAB-Betriebspanel: Reichweite des Mindestlohns in deutschen Betrieben. (IAB-Kurzbericht, 06/2015), Nürnberg, 2015 >> PDF

Angelika Kümmerling, Dominik Postels und Christine Slomka: Arbeitszeiten von Männern und Frauen – alles wie gehabt? Analysen zur Erwerbsbeteiligung in Ost- und Westdeutschland (= IAQ-Report 2015-02), Dusiburg: Institut für Arbeit und Qualifikation, 2015 >> PDF

Thomas Groos und Nora Jehles: Der Einfluss von Armut auf die Entwicklung von Kindern. Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchung. Arbeitspapiere wissenschaftliche Begleitforschung „Kein Kind zurücklassen!“ Band 3. Gütersloh: Bertelsmann-Stiftung, Februar 2015 >> PDF

Hohmeyer, Katrin und Kopf, Eva: Pflegende in Arbeitslosengeld-II-Haushalten: Wie Leistungsbezieher Pflege und Arbeitsuche vereinbaren. IAB-Kurzbericht, 05/2015, Nürnberg 2015 >> PDF

Margret Steffen: Gute Arbeit in Privathaushalten. Europäische Erfahrungen und mögliche Gestaltungsansätze der Beschäftigung osteuropäischer Haushaltshilfen und Pflegekräfte. Berlin: Vereinte Dienstleitungsgewerkschaft – ver.di, Januar 2015 >> PDF

Beate Bestmann, Elisabeth Wüstholz und Frank Verheyen: Pflegen: Belastung und sozialer Zusammenhalt. Eine Befragung zur Situation von pflegenden Angehörigen, Hamburg: Wissenschaft- liches Institut der TK für Nutzen und Effizienz im Gesundheitswesen (WINEG) >> PDF

Claudia Laubstein: Expertise zu „Lebenslagen und Potentialen armer Familien in Berlin“. Frankfurt am Main: Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik, Dezember 2014 >> PDF

Deutsches Institut für Altersvorsorge:  Arbeiten trotz Rente - Warum bleiben Menschen im Ruhestand erwerbstätig? Berlin, 2015 >> PDF

Willkommenskultur in Deutschland: Entwicklungen und Herausforderungen. Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage in Deutschland. TNS Emnid im Auftrag der Bertelsmann Stiftung Januar 2015, Gütersloh: Bertelsmann-Stiftung, März 2015 >> PDF

Herbert Brücker: Fiskalische Wirkungen der Zuwanderung (= Aktuelle Berichte Nr. 6/2015), Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 2015 >> PDF

Marion Weckes: Geschlechterverteilung in Vorständen und Aufsichtsräten. Eine 10-Jahresbetrachtung gibt Aufschluss und zeigt, wie notwendig das Gesetz zur Geschlechterquote ist (= Mitbestimmungsförderung, Report Nr. 10, März 2015), Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung, 2015 >> PDF

Andrea Hammermann, Jörg Schmidt und Oliver Stettes: Beschäftigte zwischen Karriereambitionen und Familienorientierung - Eine empirische Analyse auf Basis der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2012, in: IW-Trends, Heft 1/2015 >> PDF

AK Wien: Arbeitsmarkt im Fokus. Arbeitsmarktanalyse des 2. Halbjahres 2014. Mit Spezialteil zum Thema: Dauerhafte und wiederkehrende Arbeitslosigkeit in Österreich: Eine Typologie der Arbeitslosen, Wien, 2015 >> PDF

IAB: Betriebe im Wettbewerb um Arbeitskräfte - Bedarf, Engpässe und Rekrutierungsprozesse in Deutschland (= Aktuelle Berichte 5/2015), Nürnberg 2015 >> PDF

Stefan Bach, Markus Grabka, Erik Tomasch: Steuer- und Transfersystem: hohe Umverteilung vor allem über die Sozialversicherung. In: DIW Wochenbericht, Nr. 8/2015, S. 147-156 >> PDF

Carsten Schröder, C. Katharina Spieß, Johanna Storck: Private Bildungsausgaben für Kinder: einkommensschwache Familien sind relativ stärker belastet. In: DIW Wochenbericht, Nr. 8/2015, S. 158-169 >> PDF

Statistische Ämter des Bundes und der Länder: Kindertagesbetreuung regional 2014. Ein Vergleich aller 402 Kreise in Deutschland. Wiesbaden, Februar 2015 >> PDF

Susanne Wanger: Frauen und Männer am Arbeitsmarkt: Traditionelle Erwerbs- und Arbeitszeitmuster sind nach wie vor verbreitet (= IAB-Kurzbericht Nr. 4/2015), Nürnberg >> PDF

Der Paritätische Gesamtverband: Die zerklüftete Republik. Bericht zur regionalen Armutsentwicklung in Deutschland 2014, Berlin, Februar 2015 >> PDF

Alexander Eck, Xenia Frei und Felix Rösel: Immer mehr Bedürftige: Die Entwicklung der Sozialhilfeausgaben zwischen 2006 und 2013. In: ifo Dresden berichtet, Heft 1/2015, S. 21-32 >> PDF

Sebastian Sick: Der deutschen Mitbestimmung entzogen: Unternehmen mit ausländischer Rechtsform nehmen zu. Umgehung der Mitbestimmung im Aufsichtsrat durch die Nutzung von ausländischen Rechtsformen (= Mitbestimmungsförderung, Report Nr. 8, Februar 2015), Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung, 2015 >> PDF

Evangelische Kirche in Deutschland: Es ist normal, verschieden zu sein. Inklusion leben in Kirche und Gesellschaft. Eine Orientierungshilfe des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Gütersloh, Januar 2015 >> PDF

Eric Seils und Judith Kaschowitz: Wie verbreitet sind Betriebskindergärten? WSI Report 21. Düsseldorf, Januar 2015 >> PDF

Manske, Alexandra / Scheffelmeier, Tine: Werkverträge, Leiharbeit, Solo-Selbstständigkeit. Eine Bestandsaufnahme. WSI-Diskussionspapier, Nr. 195. Düsseldorf, Januar 2015 >> PDF

Christoph, Bernhard; Gundert, Stefanie; Hirseland, Andreas; Hohendanner, Christian; Hohmeyer, Katrin; Ramos Lobato, Philipp (2015): Ein-Euro-Jobs und Beschäftigungszuschuss: Mehr soziale Teilhabe durch geförderte Beschäftigung? (= IAB-Kurzbericht Nr. 03/2015), Nürnberg >> PDF

Sybille Stöbe-Blossey: Familienzentren in Nordrhein-Westfalen. Aktuelle Entwicklungen (= IAQ-Report 2015-01). Duisburg: Institut für Arbeit und Qualifikation, Januar 2015 >> PDF

Hanssen, Kirsten/König, Anke/Nürnberg, Carola/Rauschenbach, Thomas (Hrsg.): Arbeitsplatz Kita. Analysen zum Fachkräftebarometer Frühe Bildung 2014. Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte. München 2015 >> PDF

Reinhard Bispinck und WSI-Tarifarchiv: Tarifpolitischer Jahresbericht 2014: Zwischen Mindestlohn und Tarifeinheit. Düsseldorf: Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut in der Hans-Böckler-Stiftung, Januar 2015 >> PDF

Rudolf Martens: Expertise zur Fortschreibung der Regelsätze zum 1. Januar 2015. Tabellen zur Aufteilung der Verbrauchspositionen von Regelsätzen (Regelbedarfsstufen) 2008 bis 2015. Berlin: Paritätische Forschungsstelle des Paritätischen Gesamtverbandes, Dezember 2014 >> PDF

Techniker Krankenkasse (Hrsg.): Depressionsatlas – Auswertungen zu Arbeitsunfähigkeit und Arzneiverordnungen, Hamburg 2015 >> PDF

Herbert Brücker: Mehr Chancen als Risiken durch Zuwanderung. Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Janua 2015 >> PDF

Schreyer, Franziska; Bauer, Angela; Kohn, Karl-Heinz P. (2015): Betriebliche Ausbildung von Geduldeten: Für den Arbeitsmarkt ein Gewinn, für die jungen Fluchtmigranten eine Chance. IAB-Kurzbericht, 01/2015, Nürnberg >> PDF

Matthias Jobelius: Zwischen Integration und Ausbeutung. Rumänen und Bulgaren in Deutschland: Bilanz nach einem Jahr Arbeitnehmerfreizügigkeit. Berlin: Freidrich-Ebert-Stiftung, Januar 2015 >> PDF

Osiander, Christopher; Dietz, Martin; (2015): What could all the money do? Ergebnisse eines faktoriellen Surveys zur Bedeutung von Opportunitätskosten bei Weiterbildungsentscheidungen. IAB-Discussion Paper, 04/2015, Nürnberg >> PDF


Grgic, Mariana; Matthes, Britta und Stüber, Heiko (2014): Kindertagesbetreuung in Deutschland: Die Fachkräftereserve ist nahezu ausgeschöpft. IAB-Kurzbericht Nr. 26/2014, Nürnberg >> PDF

TNS Infratest Sozialforschung: Trägerbefragung zur betrieblichen Altersversorgung (bAV 2013). Endbericht. Untersuchung im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 449/1. Berlin: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Januar 2015 >> PDF

Matthias Keller und Thomas Haustein: Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ergebnisse des Mikrozensus 2013. In: Wirtschaft und Statistik, Heft 12/2014 >> PDF

Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS): Qualität in der ambulanten und stationären Pflege. 4. Pflege-Qualitätsbericht des MDS nach § 114a Abs. 6 SGB XI. Essen, Dezember 2014 >> PDF

BMFSFJ: Zwischenbericht zur Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive Altenpflege (2012–2015). Berlin, Dezember 2014 >> PDF

Wolfgang Däubler: Gutachten zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zum Tarifeinheitsgesetz, erstellt im Auftrag der Bundestagsfraktion DIE LINKE, Berlin, 09.01.2015 >> PDF

Florian Blank und Susanne Eva Schulz: Soziale Sicherung unter dem Brennglas. Altersarmut und Alterssicherung bei Beschäftigten im deutschen Sozialsektor. Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2015 >> PDF

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Alle auf dieser Seite verlinkten Studien und Materialien bis zurück in das Jahr 2011 finden Sie in dieser PDF-Datei, die regelmäßig aktualisiert wird:

Aktuelle Sozialpolitik: Fundgrube: Studien und mehr aus dem Internet (Stand: 15.10.2017)